FORUM BLOG

Wie werden die Bedingungen in der Gebärmutter simuliert? Kontrollen im IVF-Labor

Wie werden die Bedingungen in der Gebärmutter simuliert? Kontrollen im IVF-Labor

Einer der wesentlichen Aspekte zur Erhöhung der Erfolgsquote eines Labors für In-vitro-Fertilisation (IVF-Labor) sind spezielle Systeme für Qualitätsmanagement und -sicherung.

Alle Kliniken des Instituto Bernabeu sind seit 2006 gemäß der offiziellen internationalen Norm ISO 9001 für Qualitätsmanagementsysteme ausgestattet. Außerdem gibt es seit 2015 die spanische Norm UNE 179007-2013 speziell für das Qualitätsmanagement von Labors für künstliche Befruchtung.

Diese Zertifizierungen bestätigen das Exzellenz-Niveau der Labore für Andrologie, Embryologie und Kryokonservierung hinsichtlich:

  • Einrichtungen und technische Anlagen
  • Management
  • Transparenz
  • Rückverfolgbarkeit der Verfahren

Mit dem richtigen Management dieser Systeme wird eine sorgfältige Kontrolle und Sicherheit aller Tätigkeiten gewährleistet. Das bedeutet eine höhere Versorgungsqualität für Patienten, welche eine künstliche Befruchtung in unseren Einrichtungen durchführen lassen.

Alle IVF-Labore müssen stabile und möglichst physiologische Umgebungsbedingungen gewährleisten, um die Lebensfähigkeit von Eizellen, Spermien und Embryonen sicherzustellen. Aus diesem Grund arbeiten die Labormitarbeiter in einer Umgebung mit besonderen Merkmalen wie:

  • verringerte Lichtintensität
  • konstante Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit
  • Überdruck, der das Eindringen von Luft und Partikeln aus anderen Räumen verhindert
  • erwärmte Oberflächen

Luftqualität und Kontrollen

Wir überprüfen routinemäßig den pH-Wert der Nährboden und messen flüchtige organische Verbindungen (VOCs), welche die Embryonalentwicklung beeinflussen können. Um das Vorhandensein dieser Verbindungen im Labor zu reduzieren, verzichten Embryologen auf die Verwendung von Parfüm, Deodorants, Make-up, Nagellack und aggressiven Reinigungsmitteln. 

Individuelle Inkubatoren für jeden Patienten

Um die Embryonalentwicklung zu verbessern, wurden in allen Niederlassungen des Instituto Bernabeu neue Zeitraffer-Inkubatoren eingebaut, in denen die Embryonen jedes Patienten 24 Stunden am Tag individuell überwacht werden. Damit können die Embryologen deren Entwicklung beurteilen, ohne diese aus dem Brutkasten nehmen zu müssen. Damit können die Embryologen deren Entwicklung beurteilen, ohne diese aus dem Brutkasten nehmen zu müssen. Auf diese Weise werden der Umgang mit ihnen und die Lichteinwirkung vermieden und so die mütterliche Umgebung simuliert. Darüber hinaus verfügen diese Inkubatoren über Alarmsysteme, die bei einer Abweichung des Temperaturniveaus und/oder der Gase CO2 und O2, darüber informieren, damit jegliche Auswirkungen vermieden werden.

Kurz gesagt, versuchen wir mit einem korrekten Management dieser Qualitätskontrollen, zusammen mit dem Einsatz modernster Geräte in einer schonenden Umgebung, die Bedingungen der mütterlichen Gebärmutter zu simulieren und so die korrekte Embryonalentwicklung während der Behandlung der künstlichen Befruchtung zu begünstigen.

Nuria RuízBiologin am Instituto Bernabeu

Lass uns reden

Wir beraten Sie unverbindlich

MOMENTANE SITUATION

COVID-19