Forum/Blog

Die neuesten Forschritte und professionelle, bewährte und zuverlässige Informationen über die Fruchtbarkeit und Assistierten Reproduktion, Gynäkologie, Genetik, Embryologie, Endokrinologie und Urologie, die von den Arztteam des Instituto Bernabeu geschrieben worden sind.

Stammzellen als Lösung für Ovarialinsuffizienz: Hoffnung oder Realität?

In den vergangenen Jahrzehnten wurden wichtige Fortschritte erzielt auf dem Gebiet der Fruchtbarkeit, um eigene Nachkommenschaft haben zu können,. Allerdings ist es eine der größten Herausforderungen für die Reproduktionsmedizin, eine Schwangerschaft bei jenen Frauen zu erreichen, bei denen die Möglichkeiten, eigene Eizellen zu erzielen, sehr gering sind, zum Beispiel Frauen, die unter Ovarialinsuffizienz leiden, d.h. einem Verlust ihrer Eizellen in einem frühen Alter, oder einfach Frauen über 40 Jahre. […]

Verbessert die Erregung die Qualität der Samenprobe?

Es ist wissenschaftlich belegt, dass die Anwesenheit von Risikofaktoren im Alltag die Anzahl und die Qualität der Spermien negativ beeinflusst. Diese Faktoren sind der emotionale Stress, die Durchführung einer physisch anspruchsvollen Arbeit, ständiges Sitzen, der Anstieg der Lokaltemperatur, die arterielle Hypertonie oder die Einnahme bestimmter Medikamente über einen längeren Zeitraum.
Wenn man dies berücksichtigt: gibt es Faktoren im Alltag, die die Qualität des Samens begünstigen? […]

Welches sind die Ernährungsbedürfnisse von Embryonen vor ihrem Transfer zur Mutter?

Bei den Prozessen der In-vitro-Fertilisation müssen sich die menschlichen Embryonen während der ersten Lebenstage außerhalb der Mutter in speziellen Brutkästen entwickeln. Die Temperaturverhältnisse und der pH-Wert müssen optimal sein, und außerdem müssen den Embryonen alle für ihre Ernährung notwendigen Nährstoffmischungen zur Verfügung stehen, um alle ihre Energiebedürfnisse zu erfüllen. Hierfür werden Nährböden verwendet. […]

Neue Untersuchung für die Behandlung von Paaren mit wiederholtem Implantationsfehler

Das Instituto Bernabeu ist darauf ausgerichtet, individuelle Lösungen zu bieten, insbesondere bei Patientinnen mit schwieriger Reproduktionsprognose (niedrige ovarielle Reserve und embryonaler Implantationsfehler (RIF)).
Patientinnen, die wiederholte Implantationsfehler erleiden, wurde in einigen Fällen die Durchführung von unterschiedlichen Tests und empirischen Behandlungen vorgeschlagen, Letztgenannte mit zweifelhafter Wirkung, und Erstgenannte mit wenig oder gar keinem Wert.
Eine der möglichen Strategien für Patientinnen mit wiederholtem Implantationsfehler (RIF), durch die viele der Fälle gelöst werden, ist die IVF (In-vitro-Fertilisation), mit elektivem Einfrieren und Biopsie aller Embryonen, und späterem Transfer der eingefrorenen Embryonen im natürlichen Zyklus, d.h. ohne Hormonbehandlungen.
Bei dieser Art von Behandlungen ist es möglich, die Bedingungen, unter denen der Transfer erfolgt, in einem vorangehenden Versuchszyklus (mock cycle) zu simulieren, mit Auswertung einer Reihe von Parametern, die auf den Erfolg des Transfers Einfluss haben können. […]

Was ist das Restfollikel? Diagnose- und Behandlungsmethode für die Restzyste

Der Begriff Restfollikel bezeichnet die Struktur, die im Eierstock nach einem Prozess der Stimulation für eine Besamung oder für einen Zyklus der In-vitro-Fertilisation (IVF) verbleibt. Sie wird im wesentlichen durch Ultraschall diagnostiziert.

Vor Beginn eines Zyklus‘ der ovariellen Stimulation wird gewöhnlich eine Ultraschalluntersuchung vorgenommen, deren Ziel es ist, zu prüfen, dass sich der Eierstock in Ruhe befindet, d.h. dass er Antralfollikel von unter 10 Millimetern hat. […]

Welches sind die wichtigsten Ursachen für Sterilität und Unfruchtbarkeit beim Mann?

Historisch gesehen wurde die Rolle des Mannes bei der Unfruchtbarkeit aus gesellschaftlichen und kulturellen Gründen unterschätzt und wenig diagnostiziert, auch wenn in jüngster Zeit eine Entwicklung bei der Untersuchung des Mannes und ein steigendes Interesse für den Patienten bei seinem Fruchtbarkeitsproblem zu verzeichnen ist, wobei Männer mit Schwierigkeiten bei der Zeugung immer häufiger die Sprechstunden aufsuchen.
Die Ursachen der männlich bedingten Sterilität (männlicher Faktor) haben in den letzten Jahren stark zugenommen, so dass diese inzwischen verantwortlich für bis zu 50% der Fälle von Sterilität bei einem Paar ist, und bis zu 30% der Fälle von Unfruchtbarkeit nur auf den männlichen Faktor zurückzuführen sind, zusammen mit 20% weiterer Fälle, bei denen der männliche und der weibliche Faktoren zusammenwirken. Daher die Bedeutung der urologischen Bewertung des Mannes bei der Fruchtbarkeitsuntersuchung des Paares. […]

Salpingitis oder Entzündung der Eileiter: wie beeinflusst sie meine Fruchtbarkeit?

Damit die Empfängnis auf natürliche Weise abläuft, ist es notwendig, dass drei Grundaspekte gegeben sind: dass der Eisprung (Ovulation) erfolgt, dass eine angemessene Zahl und Mobilität der Spermien im Ejakulat vorliegt, und drittens, dass die Eileiter durchlässig sind, wobei der letztgenannte Faktor unverzichtbar ist, damit die Begegnung zwischen beiden Gameten (Eizelle und Spermium) und anschließend die Befruchtung erfolgt. […]

Lernen Sie Dr. Juan Carlos Castillo kennen

FAMILIENTRADITION IN GYNÄKOLOGIE
Dr. Juan Carlos Castillo ist Gynäkologe am Instituto Bernabeu und ein anerkannter Spezialist. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter. Er arbeitet seit 2013 in der Gruppe Instituto Bernabeu und spielt eine wesentliche Rolle bei der Betreuung der internationalen Patientinnen .
Seit seiner Kindheit war er mit der Medizin vertraut; sein Vater ist Gynäkologe, und schon in jungen Jahren interessierte er sich für diesen Zweig der Medizin und folgte so der Familientradition. Er machte seinen Abschluss 1999 in Medizin und Chirurgie, und sechs Jahre später im Fachbereich Gynäkologie; im Jahr 2004 gastierte er am Pennsylvania Hospital in den USA, in der Abteilung für Hochrisikoschwangerschaften, Ultraschall und Onkologische Gynäkologie. 2010 erlangt er den Titel als Doktor der Medizin an der Universität Valencia mit “summa cum laude”. Seit 2013 gehört er zum Ärzteteam der Gruppe Instituto Bernabeu und ist einer der Spezialisten für internationale Patientinnen. […]

Kann ich mit nur einem Eileiter schwanger werden? Und ohne beide?

Die Eileiter sind Muskelkanäle, die die Eierstöcke mit der Gebärmutter verbinden. Die Eileiter haben die Aufgabe, jeden Monat die Eizelle zu aufzunehmen, und in ihrem Inneren erfolgt die Verbindung zwischen Eizelle und Spermium (die Befruchtung); der daraus entstehende Embryo wird bis zur Gebärmutter transportiert, wo dann die Schwangerschaft erfolgt. Wie wir sehen können, erfüllen die Eileiter äußerst wichtige Funktionen für die natürliche Reproduktion, im Zusammenhang mit dem Eisprung, der Befruchtung und der Schwangerschaft; tatsächlich sind Erkrankungen oder Veränderungen in den Eileitern für bis zu 30% der Fälle von Sterilität verantwortlich. […]

Vor- und Nachteile der Präimplantationsdiagnostik (PID)

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) besteht in der Untersuchung von Chromosomenveränderungen und genetischen Veränderungen beim Embryo vor seinem Transfer zur Mutter. Ihre Ziele sind die Gewährleistung einer gesunden Nachkommenschaft und die Verhinderung der Übertragung einer bestimmten Krankheit.
Wir können zwischen zwei Typen von PID unterscheiden: die PID zur Auswahl von Embryonen, die frei von einer genetischen Erkrankung sind, die nur ein Gen betrifft (PID), und die PID, bei der die genetischen Erkrankungen analysiert werden, die ein oder mehr Chromosomen befallen (CCS oder PGS). (Gelegentlich sorgt die verwendete Nomenklatur für Verwirrung; in dem Beitrag PID, PGS und CCS – was ist der Unterschied? werden die Unterschiede geklärt) […]