Die am häufigsten auftretenden Krebserkrankungen bei Frauen sind Gebärmutterkrebs und Brustkrebs. Die Prävention von Gebärmutterkrebs kann durch die HPV Impfung und eine regelmässige Krebsvorsorgeuntersuchung (Abstrich) gewährleistet werden. Brustkrebs kann durch Brustuntersuchungen (Mammografien) frühzeitig erkannt werden.

Besonders auffällig ist der Anstieg von Brustkrebserkrankungen der letzten zehn Jahren, besonders in den entwickelten Ländern. Es ist auch wahr, dass weniger Todesfälle festgestellt wurden, aufgrund einer frühzeitigen Erkennung von kleinen Tumoren bevor sich diese weiter im Körper ausbreiten können und durch verbesserte Behandlungsmethoden.

Es bestehen mehrere Risikofaktoren die für die Entwicklung dieser bestimmten Krebserkrankungen verantwortlich sind. Einige von ihnen sind eindeutig genetisch und familienbedingte Faktoren, medizinische Vorgeschichte oder das Alter. Andere Risikofaktoren ergeben sich durch einen ungesunden Lebenstil, Ernährung oder andere Arten von Behandlungen.

Die Mammografie ist die genauste Technik für der Erkennung von Brustkrebs. Seine Vorteile bei der Erkennung einer Diagnose hat längst die Angst der Strahlenbelastung verdrängt.

Es ist noch immer eine Debatte und von Land zu Land unterschiedlich, wie häufig die Mammografie durchgeführt werden sollte. Wichtig ist jedoch, dass sie regelmässig bei Frauen, die nicht der Risikogruppe und Frauen die der Risikogruppe zugehören durchgeführt werden.

Die Erfahrung bei beiden Tumorerkrankungen hat ergeben, dass es besser ist präventiv zu handeln als zu heilen. Regelmässige Untersuchungen ist der beste Ratschlag der erteilt werden kann wenn es um die Vorsorge dieser Krebserkrankungen geht.

Dr. Eduardo Vilaplana, Gynäkologe am Instituto Bernabeu.

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