bloqueo embrionarioBeim Beginn einer In-Vitro-Fertilisations (IVF)-Behandlung ist eine der häufigsten Fragen, wieviele Embryone guter Qualität wir gewinnen können.

Die Anzahl ist sehr variabel und hängt von vielen Faktoren, wie der Eizellreserve und der Gametenqualität (Eizelle und Spermatozoid), ab. Sind die Eizellen einmal befruchtet, werden sie als Embryone betrachtet, welche danach mit ihrer frühen Zellteilung beginnen. Die embryonale Teilungen werden täglich im IVF-Labor beobachtet; dabei handelt es sich um eine Schlüsselfunktion zur Determinierung der Embryoqualität. Der Spanische Verband für Reproduktionsbiologie (ASEBIR) hat eine Klassifikation unter Einbeziehung verschiedener beobachteter morphologischer Parameter etabliert, welche uns einen Hinweis auf die embryonale Qualität in Übereinstimmung ihrer Implantationskapazität in den Mutterleib geben.

Es ist sehr häufig  zu beobachten, dass die Embryonen der gleichen Kohorte (aus derselben Eizellstimulation abstammend) nicht einer gleichen Entwicklung folgen und einige eine langsame Teilung oder gar Blockierung aufweisen.

Einige Studien werfen auf, dass die Blockierung von Embryonen auf die Unfähigkeit zur Aktivierung wichtiger Gene zur Entwicklung, sowie weiter auf den produzierten Stress im Ambiente, welchem sie ausgesetzt sind (Temperatur, Feuchtigkeit, pH, Gase, etc.) zurückzuführen ist. Ferner wird angedeutet, dass die Blockierung die Aktivierung des Embryogenoms erfordert. Diese Aktivierung wird in Tag 3 der Embryoentwicklung ausgelöst und von daher kommt die Wichtigkeit zur Observierung, innerhalb des Möglichen, der embryonalen Teilung bis zum Blastozystenstatus (Tag 5 der Entwicklung). Die Frage nach der Ursache der Blockierung bleibt ohne klare Antwort. Eine der Hypothesen ist der oxidative Stress, dem die Embryonen ausgesetzt sind, sowie die Quantität und Distribution ihrer zellulären Komponenten.

Nichtsdestotroz sticht es hervor, dass die embryonale Blockierung in vitro als bologischer Mechanismus zur Auslese der Embryonen, welche gewisse Qualitätskriterien nicht erfüllen, sehr nützlich ist. bloqueo embrionario 2

Augenblicklich werden gerade Studien durchgeführt, welche mehr Licht in das “Warum” dieser embryonalen Zellblockaden werfen können.  Der Gebrauch neuer Technologien wie des time lapse (Monitorisierung) sind sehr nützlich, da sie uns eine groβe Quantität an Information bieten, die uns hilft hervorzusagen, welche der Embryonen zur Implantation geeigneter sind. Ferner bringen verschiedene molekulare Techniken die schlechte embryonale Entwicklung direkt mit genetischen Faktoren (chormosomale Alterationen, fragmentierte Spermatozoiden-DNA…) in Zusammenhang. Daher ist es insgesamt sehr wichtig, vorher die notwendigen Untersuchungen durchzuführen, die uns bei einer angemessenen Diagnose sowie einer individualisierten und erfolgreichen Behandlung helfen.

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