Kann ich mit nur einem Eileiter schwanger werden? Und ohne beide?

Die Eileiter sind Muskelkanäle, die die Eierstöcke mit der Gebärmutter verbinden. Die Eileiter haben die Aufgabe, jeden Monat die Eizelle zu aufzunehmen, und in ihrem Inneren erfolgt die Verbindung zwischen Eizelle und Spermium (die Befruchtung); der daraus entstehende Embryo wird bis zur Gebärmutter transportiert, wo dann die Schwangerschaft erfolgt. Wie wir sehen können, erfüllen die Eileiter äußerst wichtige Funktionen für die natürliche Reproduktion, im Zusammenhang mit dem Eisprung, der Befruchtung und der Schwangerschaft; tatsächlich sind Erkrankungen oder Veränderungen in den Eileitern für bis zu 30% der Fälle von Sterilität verantwortlich. […]

Eine sanftere und einfachere Technik: Soft-IVF oder Mini-IVF

Einer der wichtigsten Schritte für die Erzielung exzellenter Ergebnisse bei einem Zyklus der In-vitro-Fertilisation (IVF) ist es, über eine ausreichende Zahl von reifen Eizellen zu verfügen. Hierfür ist es notwendig, die Funktion der Eierstöcke zu stimulieren und zu erreichen, dass in den Eierstöcken, im Gegensatz zu dem, was beim natürlichen Zyklus der Fall ist, gleichzeitig eine geeignete Zahl von Eizellen reifen kann.
Die am häufigsten angewandten Protokolle der Stimulation beruhen auf der Verwendung von Dosen des follikelstimulierenden Hormons (FSH), kombiniert mit anderen Medikamenten oder nicht, deren Dosis zwischen 150 und 300 IE am Tag schwankt, und die uns eine Reaktion von 7 bis 15 Follikeln liefern. […]

Sedierung oder Lokalanästhesie für IVF (In-vitro-Fertilisation)?

Einer der wesentlichen Schritte bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) ist die Follikelpunktion, auch als ovarielle Punktion bekannt. Es handelt sich um einen chirurgischen Eingriff, dessen Ziel die Erlangung der Eizellen aus dem Inneren der Follikel des Eierstocks ist, und bei der ein hoher Grad an Zufriedenheit und Wohlbefinden der Frau bei der Anwendung der Techniken zu einer Verringerung des emotionalen Stress führt, der von diesen erzeugt wird.
In der künstlichen Befruchtung wurden große Fortschritte gemacht, die für immer historische Meilensteine in der medizinischen Wissenschaft darstellen werden. Unter den größten Fortschritten in der Reproduktionsmedizin können wir die Bequemlichkeit und die Sicherheit hervorheben. In den Anfängen der IVF erfolgte die Erlangung der Eizellen mit Hilfe der ovariellen Punktion unter allgemeiner Inhalationsanästhesie. Diese Technik war relativ schwerfällig und wies verglichen mit der heutigen Technik eine niedrige Rate der Wiedergewinnung von Eizellen auf. Die Patientin musste in der Klinik übernachten. […]

Das Abenteuer, alleine Mama zu werden: Mutterschaft ohne Partner

Wenn Eltern werden ein Abenteuer ist, so ist die Entscheidung, freiwillig allein stehende Mutter zu werden, eine echte Herausforderung. Heute ist inzwischen niemand mehr überrascht darüber, dass eine Frau beschließt, Kinder ohne einen Partner zu bekommen. Eine Entscheidung, die auf einer reiflichen Überlegung beruht. Die zukünftige Mutter muss sich sehr gut betreut fühlen bei dem Prozess. Das Instituto Bernabeu nimmt seit Jahren Frauen auf, die beschließen, durch eine Behandlung der künstlichen Befruchtung Mutter ohne Partner zu werden. Und es verfügt über Spezialisten, zu deren umfassenden wissenschaftlichen Kenntnissen eine große menschliche Qualität kommt, bei einem so sensiblen Thema wie der freiwilligen Mutterschaft ohne Partner. […]

In-vitro-Fertilisation (IVF): Welches sind die Komplikationen, die auftreten können?

Die In-vitro-Fertilisation ist die meist verbreitete Behandlung in der Reproduktionsmedizin, und da die zu lösenden Probleme häufig komplex sind, wird nicht immer das erhoffte Ergebnis erzielt.
In den letzten Jahrzehnten haben sich die möglichen Risiken, die mit einer In-vitro-Fertilisation (IVF) verbunden sind, erheblich verringert. […]

Bedeutung der Eileiter für die Fruchtbarkeit

Die Eileiter sind 2 längliche Gebilde von etwa 12 Zentimetern Länge und sehr feinem Kaliber, die die Bauchhöhle mit der Gebärmutter verbinden. In diesem äußeren Bereich des Abdomens stehen sie in enger Beziehung zu den Eierstöcken.
Ihre Rolle oder Funktion ist wesentlich für die menschliche Reproduktion: zunächst einmal ist der Eileiter dafür verantwortlich, die Eizelle jeden Monat aus dem Eierstock an- oder aufzusaugen, um danach 24-72 Stunden auf eine Befruchtung zu warten. Tritt diese nicht ein, wird die Eizelle einfach absorbiert, und bei Befruchtung ermöglicht der Eileiter den Transport der befruchteten Eizelle zur Gebärmutter, dank kontraktiler Bewegungen und dank der Ziliarzellen, die ihn bedecken. Die befruchtete Eizelle oder Zygote verbleibt etwa 48 – 72 Stunden im Eileiter, auf ihrem Weg zur Gebärmutter, wo sie schließlich den Embryo implantiert. […]

Leere-Follikel-Syndrom

Die Anwendung von Techniken der In-vitro-Fertilisation (IVF) hat das Ziel, mehrfache Follikel (ovarielle Stimulation) zu entwickeln, aus denen die Eizellen erlangt werden, die später befruchtet werden. Der Prozess der ovariellen Stimulation gipfelt in der Verabreichung eines Medikaments, das die abschließende Reifung der Eizellen induziert, wobei das humane Choriongonadotropin (hCG) am häufigsten verwendet wird. Dieser letzte Schritt ist wesentlich, damit Eizellen während der ovariellen Punktion entnommen werden können, und signalisiert außerdem den Zeitpunkt, zu dem das Verfahren durchgeführt werden muss. Das Leere-Follikel-Syndrom (LFS) ist ein Zustand von ungeklärter Ursache, bei dem keine Eizellen nach einer präzisen ovariellen Punktion erlangt werden, trotz eines angemessenen Wachstums der Follikel nach der ovariellen Stimulation, und bei normal verlaufenen Hormonkontrollen. […]

Sicherheit im Labor für In-vitro-Fertilisation (IVF) zur Vermeidung von Fehlern

Eine kürzlich erschienene Nachricht hat die Alarmglocken bezüglich der Sicherheitsverfahren in den Labors für In-vitro-Fertilisation (IVF) klingeln lassen Diesmal erforscht ein Krankenhaus in Utrecht 26 mögliche Verwechslungen bei der Besamung mit Samenproben von unterschiedlichen Patienten. Man sagt, irren sei menschlich, doch wenn wir Gameten und Embryonen handhaben, muss die Fehlerquote bei null liegen.
Diese Art von Nachrichten führen dazu, dass die Patienten Angst haben, da sie die Sicherheitsmaßnahmen nicht kennen, die die IVF-Labors aufweisen. Diese Angst kann Misstrauen gegenüber der Klinik oder deren Fachkräfte auslösen. Und wenn die Behandlungen der künstlichen Befruchtung an sich schon Stress erzeugen, dann führen diese Nachrichten zu noch mehr Stress und Beklemmung. […]

Was ist eine Spermatide?

Die Produktion von Spermien findet in den Hodenkanälchen statt und ist als Spermatogenese bekannt. Eine Keimzelle führt zu 4 reifen Spermien am Ende dieses Prozesses, der beim Menschen zwischen 62 und 75 Tagen dauert. Die letzte Etappe der Spermatogenese ist der Übergang von Spermatiden zu Spermien, der Spermiogenese genannt wird und in einem Prozess der Differenzierung und Reifung der Zelle besteht. Wie auf der Abbilding zu sehen, stammen die Spermatiden von sekundären Spermatozyten und haben bereits die Etappen der meiotischen Teilung I und II durchlaufen. Dabei weisen sie eine normale (haploide) Chromosomenausstattung auf, was die Befruchtung einer reifen Eizelle ermöglicht. Daher, und obwohl es unreife Zellen sind, können sie für die Techniken der künstlichen Befruchtung durch ICSI verwendet werden, wenn keine reifen Spermien in Ejakulat- oder Hodenproben gefunden werden. […]

Asthenozoospermie: Was ist das? Wie entdeckt man sie? Welche Behandlung führt zur Schwangerschaft?

Die Asthenozoospermie besteht in der Verringerung des Anteils an beweglichen Spermien in einer Samenprobe und wird mit Hilfe eines Seminogramms oder einer Samenanalyse festgestellt.
Das Seminogramm ist derzeit ein grundlegendes Werkzeug, das uns die beste Information zur Bewertung der Fruchtbarkeit des Mannes verschafft, und sehr nützlich für die Indizierung von personalisierten Behandlungen für das Paar ist. Mit Hilfe dieser Untersuchung werden verschiedene Faktoren bewertet, wie u.a. die Konzentration, die Beweglichkeit und die Morphologie der im Ejakulat vorhandenen Spermien. […]