Instituto BernabeuDas Prolaktin ist ein Hormon, das in der Hypophyse erzeugt wird, und obwohl es auch zum Kreislauf der Stresshormone gehört, hat es die Aufgabe, die Entwicklung der Brustdrüsen während der Schwangerschaft und die Erzeugung von Milch nach der Geburt zu stimulieren.

Die unangemessene Erhöhung des Prolaktinspiegels, bekannt als Hyperprolaktinämie, führt zu Veränderungen bei Menstruationszyklus, Zyklen der Ovulationshemmung, Unfruchtbarkeit und Sekretion von Milch über die Brustdrüsen bei Frauen, die nicht schwanger sind oder ein Baby stillen.

URSACHEN DER HYPERPROLAKTINÄMIE

  1. Physiologische Situaciones: Schlaflosigkeit, Stress, übermäßiger Sport, Manipulation der Brustdrüsen.
  2. Krankheiten: Hypothyreose, Polyzystisches Ovar-Syndrom und andere.
  3. Einige Medikamente, wie die, die zur Verhinderung von Erbrechen und Übelkeit verwendet werden.
  4. Seltener, Hypophysentumore namens Prolaktinome, die in den meisten Fällen mit Medikamenten kontrolliert werden können.

SYMPTOME DER HYPERPROLAKTINÄMIE

Im Allgemeinen treten Menstruationsveränderungen auf, die von einer Veränderung des normalen Rhythmus bis zur völligen Abwesenheit der Menstruation reichen, und von der Sekretion von Milch über die Brustdrüsen begeitet werden kann.

Weiter damit verbundene Symptome, die auftreten können, sind: Kopfschmerzen, Rückgang der Libido, Hirsutismus oder übermäßige Körperbehaarung, insbesondere in Verbindung mit dem polizystischen Ovar-Syndrom, mit der Schwierigkeit, schwanger zu werden, oder mit wiederholten Fehlgeburten.

DIAGNOSTIK DER HYPERPROLAKTINÄMIE

Wenn der Verdacht auf ein Prolaktinüberschuss besteht, ist ein Bluttest durchzuführen, um den Prolaktinspiegel zu bestimmen, unabhängig von dem Tag im Menstruationszyklus. Es wird empfohlen, sie morgens durchzuführen, in Ruhe, unter Vermeidung von Stresssituationen, die den Spiegel erhöhen können. Wenn der Wert hoch ist, muss er mindestens mit einer zweiten Probe bestätigt werden.

Wenn hohe Werte an Prolaktin bestätigt werden, müssen wir Schwangerschaft, Einnahme von Medikamenten, die das Prolaktin erhöhen, Hypothyreose und/oder polyzystisches Ovar-Syndrom ausschließen.

Falls nach Ausschluss aller möglichen Ursachen die Erhöhung des Prolaktins  signifikativ ist, und wir keine Erklärung finden, erfolgt eine Magnetresonanz der Hypophyse, um das Vorhandensein eines Hypophysenadenoms zu bewerten, welches das Prolaktin erzeugt.

BEHANDLUNG DER HYPERPROLAKTINÄMIE UND FRUCHTBARKEIT

Wenn wir eine bekannte Ursache wie ein Medikament, eine Hypothyreose u.a. haben, müssen wir die Ursache behandeln, mit dem Ziel, den Prolaktinspiegel zu normalisieren, und so die Reproduktionsfähigkeit wiederzuerlangen.

In anderen Situationen (einschließlich Hypophysetumoren) besteht die Behandlung aus oral einzunehmenden Medikamenten wie Cabergolin, die eine Normalisierung des Prolaktinspiegels erreichen, und so die Rückkehr der ovariellen Menstruationszyklen, womit auch die Sekretion von Milch aus den Brustdrüsen verschwindet.

Wenn die Wiedererlangung der Menstruationszyklen nicht ausreichend ist, setzen wir diejenige Technik der künstliche Befruchtung ein, die für den jeweiligen Fall am besten geeignet ist.

Frau Dr. Pino NavarroEndokrinologin. Leiterin der Abteilung Endokrinologie und Ernährung am Instituto Bernabeu

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