Sedierung oder Lokalanästhesie für IVF (In-vitro-Fertilisation)?

Einer der wesentlichen Schritte bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) ist die Follikelpunktion, auch als ovarielle Punktion bekannt. Es handelt sich um einen chirurgischen Eingriff, dessen Ziel die Erlangung der Eizellen aus dem Inneren der Follikel des Eierstocks ist, und bei der ein hoher Grad an Zufriedenheit und Wohlbefinden der Frau bei der Anwendung der Techniken zu einer Verringerung des emotionalen Stress führt, der von diesen erzeugt wird.
In der künstlichen Befruchtung wurden große Fortschritte gemacht, die für immer historische Meilensteine in der medizinischen Wissenschaft darstellen werden. Unter den größten Fortschritten in der Reproduktionsmedizin können wir die Bequemlichkeit und die Sicherheit hervorheben. In den Anfängen der IVF erfolgte die Erlangung der Eizellen mit Hilfe der ovariellen Punktion unter allgemeiner Inhalationsanästhesie. Diese Technik war relativ schwerfällig und wies verglichen mit der heutigen Technik eine niedrige Rate der Wiedergewinnung von Eizellen auf. Die Patientin musste in der Klinik übernachten. […]

Wie lange soll man nach einer fehlgeschlagenen Behandlung der künstlichen Befruchtung warten?

Dies ist eine Frage, die man uns in der Sprechstunde häufig stellt, da uns nach dem Scheitern einer In-vitro-Fertilisation immer noch die Hoffnung auf einen neuen Versuch bleibt. Traditionell wird empfohlen, 3 Monate zwischen den ovariellen Stimulationen vergehen zu lassen, was ziemlich nervenaufreibend bei Patientinnen sein kann, deren Alter kein Warten mehr erlaubt.
Um die Notwendigkeit des Wartens zu bewerten, wurden Untersuchungen durchgeführt, bei denen ein Monat mit 3 Monaten verglichen wurde, und man beobachten konnte, dass die gleichen Ergebnisse erzielt wurden.
Aus diesem Grunde raten wir allen Patientinnen, die sich der Behandlung so früh wie möglich unterziehen möchten, mit einem neuen Versuch nicht länger als einen Monat zu warten. […]

Mit dem GKT (Genetischen Kompatibilitätstest) können Sie die Übertragung von Erbkrankheiten an Ihre Kinder verhindern

Unser Genetischer Kompatibilitätstest (GKT), der auf der massiven DNA-Sequenzierung basiert, prüft auf über 600 Krankheiten.
Für einen Menschen, der an einer Erbkrankheit leidet, wird die Verhinderung der Möglichkeit, sie an seine Nachkommenschaft zu übertragen, zu einem Wunsch und zum besten Erbe für seine Kinder. Manchmal wissen nicht einmal die Eltern, dass sie Träger einer Krankheit sind. Wer an einer erblichen Störung leidet, der wird sie übertragen, und trägt damit auf seinen Schultern eine schwere Last, weil ihm bewusst ist, dass er seinen Kindern Leiden vermacht, die deren Lebensqualität verschlechtert oder gar zu deren vorzeitigen Tod führen. Die meisten Menschen sind Träger einer rezessiven Krankheit, leiden aber nicht selbst an der Krankheit, doch es besteht das Risiko, sie an die Nachkommenschaft zu übertragen. […]

Endometrial Receptivity Array (ERA-Test)

Die Embryonenimplantation ist die im Bereich der Reproduktionsmedizin am wenigsten bekannte Phase des Reproduktionsprozesses. Dies hat besondere Bedeutung, wenn wir außerdem berücksichtigen, dass der menschliche Embryo im Vergleich zu anderen, in der Entwicklungsskala verwandten Arten wenig effizient ist..
Derzeit wissen wir, dass die normale Erzielung einer Schwangerschaft auf drei Grundpfeilern beruht: dem Embryo, dem Endometrium und der Toleranz durch das Immunsystem der Mutter. Nicht nur ist ein korrekter funktioneller Zustand all dieser Faktoren notwendig,, sondern auch deren optimale Beziehung untereinander. Sowohl die Untersuchung wie die derzeitige Rolle des Embryos und des Immunsystems wurden bereits zuvor detailliert beschrieben, weshalb wir uns auf das Endometrium, und konkreter auf die Untersuchung der endometrialen Empfänglichkeit konzentrieren werden.
Man weiß seit längerer Zeit, dass das Endometrium, das Gewebe, das die Gebärmutterhöhle umhüllt, sich nur einen kurzen Zeitraum lang für den Embryo empfänglich zeigt, den wir “Implantationsfenster” nennen. Dieses Fenster tritt gewöhnlich am siebten Tag nach dem Eisprung auf und ist das Ziel intensiver Untersuchungen. Schon in den 50er Jahre legte Noyes verschiedene Strukturmuster während des Zyklus‘ der Frau fest, und in den 90ern wurden spezifische Veränderungen bei Untersuchungen mit dem Elektronenmikroskop beschrieben, die Pinopoden genannt werden. Diese strukturellen oder morphologischen Parameter wiesen in nachfolgenden Untersuchungen jedoch eine niedrige Zuverlässigkeit auf. […]

Cytomegalovirus (CMV): Was ist das? Wie wird es übertragen? Welches sind die Symptome? Wie wird es behandelt?

Das Cytomegalovirus (CMV) ist ein Virus, das zur Familie der Herpesviren gehört. Zu dieser Familie gehören auch das Varizella-, das Herpes-simplex- und das Mononukleose-Virus.
Die Infektion durch das CMV ist sehr verbreitet, da sie in der ganzen Welt vorkommt, und kann jeden Menschen befallen. Im Allgemeinen handelt es sich um eine Infektion, die kein schweres Gesundheitsproblem darstellt. Wenn das Virus den Körper eines Menschen einmal befällt, verbleibt es dort das ganze Leben lang. Tatsächlich bleibt es normalerweise lange Zeit inaktiv oder latent, und scheint sich nicht zu reaktivieren, es sei denn, das Abwehrsystem (Immunsystem) unseres Körpers ist geschwächt. Die meisten Menschen, die von diesem Virus infiziert werden und kein schweres Gesundheitsproblem haben, weisen normalerweise keine Symptome auf, die auf eine CMV-Infektion hindeuten. Falls doch Symptome auftreten, können dies Fieber, entzündete Ganglien, Muskelschmerzen oder Müdigkeit sein. […]

Die 600 rezessiven Krankheiten, die der Genetische Kompatibilitätstest (GKT) aufdeckt

Derzeit kann jedes Paar, das die Übertragung von Erbkrankheiten an ihre zukünftigen Kinder vermeiden will, dies durch einen Genetischen Kompatibilitätstest (GKT) tun, der auch Screening vor der Empfängnis auf rezessive Krankheiten genannt wird.

Der GKT am Instituto Bernabeu  ist eine neuartige Untersuchung, die eine Technologie namens massive DNA-Sequenzierung oder Sequenzierung der nächsten Generation (NGS) anwendet, mit Hilfe derer wir an einer einfachen Blutprobe 555 genetische Mutationen untersuchen, die verantwortlich für über 600 autosomal-rezessive Krankheiten sind.

Finden Sie nachstehend die Mutationen, die  durch den Genetischen Kompatibilitätstest (GKT) hier bei uns im INSTITUTO BERNABEU analysiert werden.
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Wiederholte Fehlgeburten: Ein Drama mit Lösung

Zweifellos ist eine der schmerzhalftesten Situationen, denen sich ein Paar mit Kinderwunsch ausgesetzt sieht, die Fehlgeburt. Das Leiden ist um so größer in Fällen, in denen Fruchtbarkeitsbehandlungen wie In-Vitro-Fertilisation, künstliche Befruchtung oder Eizellenspenden vorausgegangen sind.
Fehlgeburten sind nicht immer das Produkt einer Erkrankung oder zugrunde liegenden Anomalie. Sie können eine Reaktion der Natur darstellen, die die Entwicklung eines anomalen Embryos  blockiert. So findet man bei der Untersuchung des Gewebes der Fehlgeburt einen hohen Prozentsatz an Chromosomenanomalien. […]

Das Instituto Bernabeu beginnt mit der Studie einer neuen Behandlung für Patienten mit niedriger ovarieller Reaktion

Ab Januar 2016 wird das Instituto Bernabeu eine klinische Studie beginnen, die kostenlos sein wird für Patienten, die für die Studie geeignet sind, um die Wirksamkeit der Behandlung bei Patienten mit niedriger Reaktion auf die Stimulation der Eierstöcke zu bewerten.
Die Studie, die bereits von der spanischen Arzneimittelbehörde genehmigt und im Register des National Institute of Health in den USA veröffentlicht wurde, besteht darin, die Reaktion der Eierstöcke mit zwei verschiedenen Stimulationsprotokollen zu vergleichen. Es wird mit einem Zyklus mit der Einnahme der herkömmlichen Medikamente begonnen. Danach folgt die Stimulation mit den neuen Medikamenten wenn die Ovulation bestätigt worden ist. […]

Allein erziehende Mutter auf eigenen Wunsch

Das Aufkommen von  neuen Familienmodellen in den letzten Jahrzehnten stellt eine der großen gesellschaftlichen Veränderungen in der ganzen Welt dar. Unter den neuen Modellen gehört die Ein-Eltern-Familie  zu derjenigen, die aus verschiedenen Gründen vorherrschen.
Wir sprechen in diesem Fall von einer Ein-Eltern-Familie, bei der die Frau beschlossen hat, allein Mutter zu werden, was von der wissenschaftlichen Gemeinschaft […]

Assistierte Reproduktion für Frauen ohne männlichen Partner

In der heutigen Gesellschaft besteht eine steigende Nachfrage an Behandlungen der assistieren Reproduktion bei alleinstehenden Frauen oder Frauen in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft. Aus reproduktionsmedizinischer Perspektive benötigt die Frau lediglich den Zugriff auf männliche Keimzellen (Spermien) um eine Schwangerschaft zu erreichen. Seit einigen Jahren haben gleichgeschlechtliche Paare auf verschiedene Wege versucht das Problem zu lösen, nicht immer ohne persönliche oder rechtliche Risiken oder die die Wahrscheinlichkeit sich mit Infektiösen Krankheiten zu infizieren oder mit Vaterschaftsklagen konfrontiert werden.
Derzeit werden diese Umstände in den Kliniken der assistierten Reproduktion gelöst, indem die Anforderungen in der Praxis sicher und professionell durchgeführt werden.
In der Reproduktionsmedizin wird der Akt des Geschlechtsverkehrs zwischen zwei Menschen getrennt und es werden verschieden Möglichkeiten angeboten um das Ziel einer Schwangerschaft zu erreichen. Sowohl alleinstehende Frauen wie auch gleichgeschlechtliche Paare können zwischen den verschieden Methoden wählen: Insemination mit Spendersamen, IVF (In-vitro-Fertilisation) mit eigenen Eizellen, bei gleichgeschlechtlichen Paaren besteht ebenso die Möglichkeit des Austauschs von Eizellen (wir nennen diese Methode “ROPA” ) eine der Frauen gibt ihre Eizellen, während die andere das Kind austrägt. In diesem Fall sind beide Frauen die Mütter des Kindes (eine biologisch und eine genetisch). Embryoadoption (die Annahme von Embryonen von Paaren die den Kinderwunsch bereits erreicht haben und ihre übrigen Embryonen spenden) oder wenn es nötig ist, die Eizellspende. […]