Unter Menopause verstehen wir das dauerhafte Ausbleiben der Menstruation. Es handelt sich um eine retrospektive Diagnose (in der Rückbetrachtung), weshalb wir von Menopause sprechen, wenn ein Jahr seit der letzten Regel vergangen ist, ohne dass eine Monatsblutung erfolgt ist.

Sie tritt im Durchschnitt mit 50 Jahren ein und ist an die Zahl der Eizellen des Eierstocks gebunden.

Je nach Alter, in dem sie auftritt, kann dies sein:

 

  • Vorzeitige Menopause: sie tritt mit unter 45 Jahren auf
  • Späte Menopause: sie tritt mit über 55 Jahren auf
  • Vorzeitige Ovarialinsuffizienz: sie tritt bei Frauen unter 40 Jahren auf und kann übergangsweise sein oder nicht.

Der Ursprung der Menopause liegt in der follikulären Erschöpfung der Eierstöcke, und die Faktoren, die ihr Auftreten beeinflussen können, sind zahlreich. Darunter das Erbe, die Anzahl der Kinder, Tabak und allgemein Krankheiten, welche Chirurgie, Radiotherapie oder Chemotherapie erfordern.

Dabei kann die Menopause folgendermaßen auftreten:

  • Natürlich: sie tritt stufenweise und fortschreitend wegen des Alterns der Eierstöcke ein
  • Künstlich: hervorgerufen durch die chirurgische Kastration (Entfernung der Eierstöcke) oder durch Zerstörung der Keimzellen mit Strahlung oder Chemotherapie.

Die häufigsten Ursachen der vorzeitigen Menopause sind:

    1. Genetisch
      • Turner-Syndrom
      • Triple-X-Syndrom
      • Deletionen des Y-Chromosoms
      • Mosaizismen
      • X-Isochromosom
    2. Erblich: nicht nachweisbare genetische Veränderungen
    3. Inmunologisch
      • Lupus erythematodes
      • Rheumatoide Arthritis
      • Myasthenie
      • Autoimmunhämolytische Anämie
      • Schilddrüsenstörungen
      • Addison-Krankheit
    4. Ursachen der Zerstörung der Keimzellen  
      • Strahlung
      • Chemotherapie
      • Infektionen
    5. Chirurgie an den Eierstöcken
    6. Stoffwechselstörungen
    7. Idiopathisch

Die Diagnose der Menopause ist symptomatisch, nach Feststellung von einem Jahr der Amenorrhö (Abwesenheit der Menstruation). Außer in bestimmten Fällen ist es nicht notwendig, Hormonbestimmungen vorzunehmen. Falls erforderlich, sind folgende Hormone zu bewerten:

  • FSH > 40 UI/ml
  • Estradiol < 30-50 pg/ml

Diese Ergebnisse müssen bei jungen Frauen bei 2-3 Gelegenheiten oder regelmäßig bestätigt werden, und zwar wegen der Möglichkeit der Reversibilität.

Die Menopause impliziert einen Zustand eines Östrogendefizits, der kurz- und langfristige Folgen hat: neurovegetative Veränderungen (Erstickungsgefühle, Schwitzen, Herzklopfen, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen…), Reizbarkeit, depressive Gemütszustände, Veränderungen der Haut und der Schleimhäute, GenitalatrophieOsteoporose (Knochenschwund), Herz-Kreislauf-Erkrankungen u.a.

All diese Symptome sind der Hauptgrund, um die Menopause und die Perimenopause (Zeit vor der Menopause, gekennzeichnet durch Unregelmäßigkeiten in der Menstruation) zu behandeln und eine bessere Lebensqualität zu erreichen.

Es gibt mehrere Alternativen der Behandlung, die von einem Fachmann überwacht werden müssen. Am Instituto Bernabeu gibt es Spezialisten für diese Themen, die helfen können, individuelle Lösungen für die Linderung der Symptome und die Verbesserung der Lebensqualität zu finden.

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Heutzutage ist die Menopause kein Hindernis, um die Schwangerschaft zu erzielen. Dank der Techniken der künstlichen Befruchtung ist diese Gruppe von Patientinnen nicht mehr gezwungen, auf ihren Kinderwunsch zu verzichten.

NÄHERE INFORMATIONEN über die Menopause im entsprechenden Abschnitt der Webseite.

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