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Beta-hCG ist ein Hormon (humanes Choriongonadotropin), ein Glykoprotein, dass hauptsächlich von den embryonalen Trophoblastzellen kurz nach der Implantation in der Gebärmutter gebildet wird. Der rasche Anstieg des hCG-Werts nach der Empfängnis ist ein sicherer Marker für eine frühe Bestätigung der Schwangerschaft. Es ist auch ein häufig verwendeter Parameter als Überwachung für eine normale Entwicklung der Schwangerschaft.

Physiologisch betrachtet erhält Beta-hCG den Gelbkörper, der wiederum die Synthese von Progesteron und Östrogen ermöglicht. Progesteron begünstigt den Aufbau der Blutgefäße und Kapillaren, die für eine richtige Entwicklung und Wachstums des Fötus sorgen.

Der hCG-Wert kann im Blut und Urin gemessen werden.

Urintests haben eine Nachweisgrenze von 20 bis 100mU/ml abhängig vom Hersteller des Tests. Es ist ratsam den ersten Morgenurin zu verwenden, insbesondere im frühen Schwangerschaftsstadium, da ein zu verdünnter Urin falsche Negativwerte angeben kann.

Die Bestimmung des hCG im Blut kann niedrige Werte wie 5 mlU/ ml anzeigen und ermöglicht die Quantifizierung des Konzentration des Hormons.

Bei Mehrlingsschwangerschaften sind die hCG-Werte zwischen 30% und 50% höher als bei Schwangerschaften eines einzelnen Fötus. Dennoch sollte die Bestätigung einer Mehrlingsschwangerschaft durch eine Ultraschalluntersuchung erfolgen.

Die Bestimmung des hCG Werts dient nicht nur zur Bestätigung einer Schwangerschaft, sondern auch zur Überwachung von Spontanaborten, sowie für die Diagnose und Überwachung von ektopischen Schwangerschaften ( in diesen Fällen kommen hCG Werte wie 1500 mlU/ ml vor, ohne das sich ein Embryo in der Gebärmutter eingenistet hat. Mit bestätigender Ultraschalluntersuchung.)

Des weiteren können hohe hCG-Werte bei schwangerschaftsbedingten Trophoblastenerkrankungen auftreten (wissenschaftlich Mola hydatidosa) oder beim Chorionkarzinom, sowie bestimmten Arten von Tumoren.

Im Hinblick auf den Serumspiegel von hCG, steigt dieser von der Empfängnis bis ca. Woche 12-14 und verringert sich danach schrittweise. Dieser Anstieg des hCG-Werts im ersten Schwangerschaftsquartal ist bei einigen Frauen die Ursache für Übelkeit und Schwindel.

Im Anschluss finden Sie eine Tabelle mit Referenzwerten in jedem Stadium der Schwangerschaft (bei Schwangerschaften mit nur einem Fötus). Diese Werte sind Richtwerte und sollten nicht mit Einzel- und Zwillingsschwangerschaft verglichen werden

Wochen seit der letzten Periode Ungefähre Referenzwerte (mIU/ml)
3 – 4 9 – 130
4 – 5 75 – 2600
5 – 6 850 – 20800
6 – 7 4000 – 100200
7 – 12 11500 – 289000
12- 16 18300 – 137000
16 – 19 (2º Quartal) 1400 – 53000
19 – 41 (3º Quartal) 940 – 60000

Dra. Ana FabregatPharmazeut im Instituto Bernabeu

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