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Die angewandte Forschung zur künstlichen Befruchtung bietet immer mehr Antworten auf Situationen, die früher unlösbar waren. Sie trägt Lösungen, Alternativen und neue Wege bei, um die unterschiedlichen Schwierigkeiten für die Mutterschaft zu überwinden, die auftreten können. Und nicht nur dies: die wissenschaftlichen Fortschritte tragen außerdem dazu bei, dass die Diagnosen und Behandlungen immer spezifischer, personalisierter und individueller werden, so dass man sagen kann, das Ziel besteht darin, eine einzigartige Behandlung für eine einzigartige Patientin zu erreichen.

Die Tatsache, dass eine Behandlung so personalisiert wie möglich vorgenommen wird, führt auch zu einer Verbesserung der Ergebnisse, höherer Präzision und Personalisierung sowie zu einer größeren Erfolgsgarantie. “Jede Patientin hat konkrete Erfordernisse”, erklärt Dr. Joaquín Llácer. Der mitverantwortliche Leiter der Abteilung für Reproduktionsmedizin des Instituto Bernabeu fügt hinzu: “Ein spezifisches Protokoll zu haben, erweist sich als wesentlich”. Aus diesem Grunde arbeitet und forscht er ständig auf allen Gebieten der künstlichen Befruchtung, um zum Fortschritt der Wissenschaft beizutragen und auch mehr Lösungen für die Patientinnen bieten zu können.

Am Instituto Bernabeu in Alicante zielen die wichtigsten Forschungsschwerpunkte vor allem auf das schlechte Ansprechen der Eierstöcke, auf Implantationsfehler oder wiederholte Fehlgeburten und auf die Embryonen-Auslese mit CCS. Was letztere betrifft, erlauben es die Fortschritte in der Genetik, dass inzwischen eine umfassende Prüfung aller Chromosomen des Embryos durchgeführt werden kann, die gewährleistet, dass es gesund und ohne Anomalien aufwächst. Bezüglich des schlechten Ansprechens der Eierstöcke und der wiederholten Fehlgeburten macht die Vielfalt der Fälle entsprechend den genetischen Faktoren jeder Patientin auch eine ununterbrochene Forschungsarbeit unverzichtbar, die den medizinischen Fachkräften hilft, die beste Behandlung für jede von ihnen festlegen zu können.

Zahlreiche unterschiedliche Forschungsarbeiten werden am IB auf diesen Gebieten entwickelt, von denen eine kürzlich durch die Amerikanische Gesellschaft für Reproduktionsmedizin ausgezeichnet wurde. Bis heute wurden über hundert wissenschaftliche Arbeiten am IB als Ergebnis der Suche nach individualisierten Behandlungen für die Patientinnen durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Forschungen und der Arbeit der Spezialisten des Zentrums in Alicante werden regelmäßig auf internationalen Kongressen über Medizin und Fruchtbarkeit sowie in wissenschaftlichen Fachpublikationen vorgestellt. Besonders zu erwähnen ist die Teilnahme des IB am Europäischen Kongress für Fertilität ESHRE 2015, dem wichtigsten Fachtreffen der Branche, das im Juni dieses Jahres in Lissabon stattfand. Insgesamt stellte das Zentrum aus Alicante dort 10 Arbeiten vor, die vom wissenschaftlichen Komitee der Organisation ausgewählt wurden.

Neben der ständigen Forschungsarbeit konzentrieren sich die Bemühungen des IB auch auf die Lehrtätigkeit. Denn die spezifische Fachausbildung in Reproduktionsmedizin ist von wesentlicher Bedeutung, und deshalb trägt die eigene fachliche Spezialisierung dazu bei, den Patientinnen eine an die Besonderheiten ihres Falles angepasste Behandlung bieten zu können. In diesem Sinne bietet das Instituto Bernabeu in Alicante über seine Stiftung kostenlose Kurse für Labortechniker, Ärzte oder Genetiker an.

Außerdem gibt es zahlreiche Verbindungen zu den Universitäten. Der Lehrstuhl für Reproduktionsmedizin, der zusammen mit der Universität Alicante eingerichtet wurde, möchte “Behandlungen entwickeln, um Lösungen für Patientinnen mit extremer Unfruchtbarkeit zu bieten, sowie die Kenntnisse über neue Techniken der Fruchtbarkeit zu verbreiten und bekannt zu machen”, heißt es am IB. Zudem ermöglicht das Instituto Bernabeu, zusammen mit dem Fachbereich Biotechnologie an der Universität Alicante, ein Masterstudium in Reproduktionsmedizin, das die gesamte erforderliche multidisziplinäre Ausbildung für die Spezialisierung in menschlicher Reproduktion umfasst.

Das IB trägt auch zur Ausbildung der Medizin- und Biologiestudenten sowie der Krankenpfleger bei, etwa mit Stipendien, die ihnen helfen, ihre Universitätsstudien zu absolvieren, und hat außerdem Abkommen zur Zusammenarbeit mit den Universitäten von Murcia, Cartagena, Barcelona, Segovia oder der Polytechnischen Universität Valencia abgeschlossen.

“Unser vorrangiges Ziel war und ist es, die besten Ergebnisse zu erzielen, und den Fortschritt der medizinischen Wissenschaft voranzutreiben”, heißt es am Instituto Bernabeu in Alicante. Kurzum, spezifische und spezialisierte Ausbildung, verbunden mit angewandter wissenschaftlicher Forschung im Bereich künstlicher Befruchtung, mit einem klaren und präzisen Ziel: eine Behandlung und eine Antwort auf die individuellen Erfordernisse jeder Patientin zu bieten. Eine einzigartige Behandlung für jeden Menschen, der ebenfalls einzigartig ist.

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Fruchtbarkeitsforschung: eine einzigartige Behandlung für eine einzigartige Patientin
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