poli1.Die endometrialen Polypen sind Protusionen oder Wucherungen des Endometriums (Gebärmutterschleimhaut) oder der Schicht, die das Innere der Gebärmutterhöhle bekleiden.  Sie beinhalten in ihrem Inneren reichlich Blutgefäβe und endometriale Drüsen, die auf hormonelle Reize reagieren.

Sie bilden sich bei der fokalen Proliferation einer Zone der Basischicht der Gebärmutterschleimhaut mit geringerer Empfänglichkeit auf hormonelle Veränderungen.  Beim Stattfinden der Menstruationswiederholungen löst sich die Schicht des funktionalen Endometriums, die diesen umgibt, und der Polyp wird beginnend mit einem Stiel zunehmend eigenständig

Normalerweise sind sie gutartig, auch wenn 0,5-1% sich in bösartig verwandeln können, insbesondere in der Menopause.

Ihrer histologischen Struktur nach können sie funktionell, hyperplastisch oder atrophisch sein.

Sie können einzeln oder multipel auftreten, aufsitzend oder festsitzend (weitreichende Implantationsbasis) und von verschiedener Gröβe sein.

Sie sind eine häufig auftretende Pathologie in der Gynäkologie mit einem Vorkommen von ungefähr 20% in der Gesamtbevölkerung und treten vor allem zwischen dem 40. und 65.Lebensjahr auf.

Deren charakteristischtes Symptom ist die anormale Gebärmutterblutung in ihren verschiedenen Ausprägungen: Hypermenorrhöe oder starke Monatsblutung, Monatszwischenblutung, postmenopausische Metrorrhagie, irreguläre Blutung, etc.

Allerdings sind viele Fälle total asymptomatisch und werden erst bei einer Ultraschalluntersuchung entdeckt.

Der transvaginale Ultraschall ist bei Verdacht die ausgewählte Diagnosemethode und die Hysteroskopie ist das Verfahren zur Bestätigung. Zeitgleich erlaubt uns die Hysteroskopie die Entnahme einer Biopsie des Polyps oder bei Möglichkeit diepoli2 Entfernung in ambulanter Form.

Wenn es aufgrund der Gröβe oder Anzahl der Polypen nicht möglich sein sollte die ambulante Hysteroskopie-Polypektomie durchzuführen, sollte eine operative Hysteroskopie, die eine Anästhesie und Instrumente von gröβerem Durchmesser für die Polypektomie und Gerinnung der Basis der Implantation des Polypen benötigt, praktiziert werden.

Die Polypektomie wird bei jeglichem endometrialen sintomatischen Polypen indiziert und ist ratsam bei asymptomatischen Polypen, die gröβer als 1cm sind und ist bei unfruchtbaren Patientinnen oder solchen, die sich Behandlungen der Assistierten Reproduktion unterziehen werden, unbedingt erforderlich.

Dr. José M. Lozanomedizinischer Leiter des Instituto Bernabeu in Benidorm.

Für weitere Informationen besuchen Sie uns im Internet: www.institutobernabeu.com oder www.ibbiotech.com

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