Das Instituto Bernabeu ist darauf ausgerichtet, individuelle Lösungen zu bieten, insbesondere bei Patientinnen mit schwieriger Reproduktionsprognose (niedrige ovarielle Reserve und embryonaler Implantationsfehler (RIF)).

Patientinnen, die wiederholte Implantationsfehler erleiden, wurde in einigen Fällen die Durchführung von unterschiedlichen Tests und empirischen Behandlungen vorgeschlagen, Letztgenannte mit zweifelhafter Wirkung, und Erstgenannte mit wenig oder gar keinem Wert.

Eine der möglichen Strategien für Patientinnen mit wiederholtem Implantationsfehler (RIF), durch die viele der Fälle gelöst werden, ist die IVF (In-vitro-Fertilisation), mit elektivem Einfrieren und Biopsie aller Embryonen, und späterem Transfer der eingefrorenen Embryonen im natürlichen Zyklus, d.h. ohne Hormonbehandlungen.

Bei dieser Art von Behandlungen ist es möglich, die Bedingungen, unter denen der Transfer erfolgt, in einem vorangehenden Versuchszyklus (mock cycle) zu simulieren, mit Auswertung einer Reihe von Parametern, die auf den Erfolg des Transfers Einfluss haben können.

Gegenwärtig wecken zwei Parameter das Interesse, die einen Einfluss auf das Ergebnis haben könnten: die Kontraktilität der Gebärmutter und der Progesteronspiegel zum Zeitpunkt des Embryonentransfers (egal ob in mit Medikamenten hervorgerufenen oder in natürlichen Zyklen).

Diese Parameter, die wir am Instituto Bernabeu messen können, könnten zur persönlich zugeschnittenen Planung des späteren Transfers von eingefrorenen Embryonen herangezogen werden.

Der Progesteronspiegel: Durch Erhöhung der Dosis oder Änderung der Art der Verabreichung: intravaginal oder subkutan.

Die anormale Kontraktilität der Gebärmutter: mit unterstützender Medikamentenbehandlung durch Oxytocin-Antagonisten oder hohe Dosen von Progesteron zum Zeitpunkt des Transfers.

Worin besteht die neue Untersuchung?

In einem Testzyklus mit den gleichen Merkmalen wie der Zyklus, der für den Transfer der eingefrorenen Embryonen vorgesehen ist (oder frisch, im Falle der Empfänger-Patientinnen), bekommt die Patientin einen Termin rund um den fünften Tag nach der Verabreichung des Progesteron oder am siebten nach dem Eisprung, um zwei Untersuchungen vorzunehmen:

  1. Messung des Progesterons vor der Verabreichung der morgendlichen Dosis.
  2. 3D-Ultraschalluntersuchung mit folgenden Zielen:
    • um Fehlbildungen der Gebärmutter auszuschließen
    • um die Anwesenheit von Hydrosaplinx auszuschließen.
    • Videoaufnahmen für die Untersuchung der Kontraktilität der Gebärmutter
    • Untersuchung der Vaskularisierung des Endometriums (gelegentlich).

Am gleichen Tag wird eine Biopsie des Endometriums, und sogar eine Hysteroskopie (HSC) durchgeführt, falls dies indiziert ist, sowie weitere Untersuchungen, die die Patientin eventuell benötigt.

Das Ergebnis dieser Diagnosetests zu erfahren, ermöglicht es dem medizinischen Team, die therapeutische Strategie für den tatsächlichen zukünftigen Zyklus individueller zu planen, und die Möglichkeiten für eine Schwangerschaft zu optimieren.

Dr. Rafael Bernabeu, Medizinischer Leiter des Instituto Bernabeu

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