tecnicas de obtencionDerzeit gibt es verschiedene Lösungen, wenn keine Spermien im Ejakulat gefunden werden. Über einen spezialisierten Urologen zu verfügen, erhöht die Möglichkeiten, diese in höherer Anzahl und Qualität zu erzielen.

Was ist TESA (Testicular Sperm Aspiration)?

Diese Frage stellen sich viele Paare bei der Planung einer Behandlung der künstlichen Befruchtung,, wenn das Problem die Abwesenheit von Spermien im Samen (Azoospermie) ist. TESA (Testicular SpermAspiration) ist eine Technik der Gewinnung von Spermien durch eine Hodenpunktion.

Die heutige Urologie erlaubt die Gewinnung von Spermien für Techniken der künstlichen Befruchtung auf mehrfache Weise. In den letzten 10 Jahre haben wir die Möglichkeiten verbessert, dies mit einer geringeren Aggressivität und einer besseren Qualität der erhaltenen Proben in den Fällen zu tun, in denen dies vorher nicht möglich war. Männer, die sich einer Vasektomie unterziehen, Fälle der Verstopfung der Samenwege oder bei Patientinnen mit Mukoviszidose sind übliche Beispiele, bei denen wir geeignete Spermien durch eine einfache Hodenpunktion unter Lokalanästhesie erzielen. Die Biopsie mit ihren verschiedenen Varianten ist in bestimmten Fällen ebenfalls indiziert. Dies sind die Unterschiede:

Die TESA-Technik oder Hodenpunktion mit Nadel besteht darin, Spermien direkt aus dem Hoden durch Absaugen mit einer Nadel unter Lokalanästhesie zu gewinnen.

Dies ist ein gut toleriertes Verfahren mit niedrigem Risiko von Komplikationen.

Es kann auch in einer anderen Modalität angewandt werden, nämlich der direkten Punktion des Nebenhodens oder durch mikrochirurgisches Absaugen von Spermien aus den Nebenhoden (Microsurgical Epididymal Sperm Aspiration: MESA), was nicht so häufig angewandt wird.

Was ist TESE oder Mikro-TESE?

Eine weitere Technik der Gewinnung von Spermien ist die Hodenbiopsie (TESE, Mikro-TESE). Dies ist eine chrirurgische Operation zur Gewinnung von Spermien, bei der die Haut des Hodens 2-3 cm geöffnet wird, um Hodengewebe zu erhalten, und damit die Spermien, die es beherbergen könnte. Das Hodenmaterial wird in einen Teil für Reproduktionstechniken und einen anderen für deren Untersuchung aufgeteilt. In Grenzfällen erfolgen gelegentlich mehrere Entnahmen (zwei oder drei aus jedem Hoden in unterschiedlichen Bereichen). Im Allgemeinen wird der Eingriff unter Sedierung vorgenommen, und es gibt verschiedene Arten von Biopsien und Techniken mit Lupe oder mit Chirurgenmikroskop (Lupe, Mikro-TESE). Ziel von beiden ist die Gewinnung des am besten geeigneten Hodenmaterials (Spermien), das zu mehr Erfolg bei der Behandlung der künstlichen Befruchtung mit dem geringsten Schaden führt.

Bei all diesen Techniken untersucht der spezialisierte Biologe die Proben ab ihrer Entnahme in Echtzeit, um sie bewerten und beim Urologen die Erlangung von mehr oder weniger Material beantragen zu können. Andererseits ist es die Aufgabe des Urologen, für das beste Material (Spermien) zu sorgen, wobei niemals vergessen werden darf, dass der Schaden am Hoden minimiert werden muss.

Man muss berücksichtigen, dass in vielen Fällen das durch Punktion gewonnene Material gleich gut sein kann wie dasjenige, das man durch Hodenbiopsie gewonnen hat. Was die Biopsie betrifft, so können der Schmerz, der Schaden am Hoden, die Risiken und die Wiederherstellung unterschiedlich sein . Man muss auch bedenken, dass dies Verfahren sind, die bei Gelegenheit mehr als einmal vorgenommen werden müssen. Die Entscheidung über die Eignung der einen oder anderen Technik für die Gewinnung von Spermien muss immer der Urologe treffen.

Die Vorteile der Punktion in den Fällen, in denen wir sie durchführen, sind, dass wir das notwendige Material erhalten und der Hoden nicht weiter beschädigt werden muss, und zudem ist sie preiswerter. Die Qualität des Materials darf nicht auf Grund der Technik variieren, mit der man es erlangt, sondern auf Grund dessen, was der Hoden des Patienten liefert. Falls das Punktionsmaterial sich nach dem Urteil des Biologen als unzureichend erweist, wird eine Biopsie vorgenommen.

Wie wir sehen können, ist eine Technik nicht besser als die andere. Nur eine sorgfältige Auswahl des Falles sorgt immer für das beste Material mit Spermien für Reproduktionszwecke, und die Diagnose des Hoden, mit dem geringst möglichen Schaden.

Dr. Luís Prieto, Leiter der Abteilung Urologie am Instituto Bernabeu

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