Probleme in den Eileitern können eine Ursache für Sterilität sein.

Störungen in diesen rohrförmigen Strukturen, insbesondere Verstopfungen, können das korrekte Zusammentreffen zwischen der Eizelle und dem Spermium und die Implantation des Embryos erschweren oder verhindern.

Für die Untersuchung des Zustand der Eileiter verfügen wir über verschiedene Techniken, von denen die Hysterosalpingographie und die Hysterosonographie am häufigsten angewandt werden.

Was ist die Hysterosalpingographie (HSG)?

Die Hysterosalpingographie (HSG) ist der Test, der traditionell für die Untersuchung der Eileiter und auch der Gebärmutter durchgeführt wurde. Er erfordert den Einsatz von Röntgenstrahlen und eines iodierten Kontrastmittels.

Am Instituto Bernabeu wenden wir die Hysterosalpingographie inzwischen nicht mehr an, zugunsten von neuen, nicht invasiven und schmerzfreien Techniken, die außerdem eine höhere diagnostische Zuverlässigkeit haben.

Was ist die Hysterosonographie oder Sonohysterosalpingographie?

Die Hysterosonosalpingographie ist eine neuere Technik, welche die Bewertung der Eileiter mit Hilfe einer HD-Ultraschalluntersuchung in Kombination mit einer Salzlösung ermöglicht, unter Verzicht auf ionisierende Strahlen und Kontrastmittel.

Das Verfahren wird in der Sprechstunde angewandt, idealerweise in der ersten Phase des Zyklus, und ermöglicht es uns, in Echtzeit die Eileiter und die unterschiedlichen Strukturen zu bewerten, z.B. hinsichtlich ihrer Normalität, oder durch die Feststellung verschiedener Pathologien, die auftreten könnten.

Es gibt eine Variante dieser Technik namens Hysterosonosalpingographie mit Kontrastmittel (HyCoSy). Sie bietet uns eine höhere diagnostische Präzision, dank der Verwendung eines hyperechogenen Kontrastmittels, das im Wesentlichen aus Wasser besteht, und das nicht embryotoxisch ist. In unserem Zentrum haben wir langjährige Erfahrungen mit ihrer Anwendung, mit sehr zufriedenstellenden Ergebnissen. Neben der traditionellen Ultraschalluntersuchung in 2 Dimensionen, führen wir zusätzlich Untersuchungen mit 3D-Ultraschall und Doppler-Ultraschall durch, die eine hohe Diagnosefähigkeit bieten.

In den klinischen Anleitungen werden diese Methode aufgrund ihrer Zuverlässigkeit, ihrer guten Verträglichkeit und den relativ geringen Risiken von <1%. als erste Option empfohlen

Dr. Ángela Llaneza, Gynäkologin am Instituto Bernabeu.

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