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Eine Studie des Bernabeu Instituts kommt zu dem Schluss, dass embryonaler Mosaizismus bei jungen Frauen und bei Embryonen mit langsamerer Entwicklung häufiger vorkommt.

22-11-2023

Eine Studie des Bernabeu Instituts kommt zu dem Schluss, dass embryonaler Mosaizismus bei jungen Frauen und bei Embryonen mit langsamerer Entwicklung häufiger vorkommt.

Der Zeitpunkt der Embryonenbiopsie, die am 6. oder 7. Tag der Entwicklung durchgeführt wurde, und das Alter der Frau (unter 34 Jahren) sind mit einer höheren Rate an Mosaikembryonen verbunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung von Dr. Alba Cascales, einer Biologin aus dem Team für Genetik und Molekularbiologie des Instituto Bernabeu Biotech, die kürzlich im Journal of Assisted Reproduction and Genetics der American Society for Reproductive Medicine veröffentlicht wurde.

Mit diesem Ergebnis „haben wir sehr wertvolle Informationen für Kliniker und Patienten erhalten, die das Vorgehen und die genetische Beratung bei In-vitro-Fertilisationszyklen verbessern, ohne die derzeitige klinische Praxis direkt zu verändern“, betonte Frau Dr. Cascales.

Mosaik-Embryonen enthalten sowohl normale als auch chromosomal veränderte Zellen und können zwar zu einer evolutiven Schwangerschaft führen, aber in einigen Fällen ist ihre Einnistung geringer und sie sind mit einer höheren Fehlgeburtenrate verbunden. „Dank dieser Forschung können wir mehr Informationen über den Ursprung und den Mechanismus des embryonalen Mosaizismus erhalten“, schließt Dr. Alba Cascales.

Bei dieser Studie handelt es sich um die erste Meta-Analyse (eine Studie, die verschiedene Einzelstudien zu einem Thema zusammenfasst, um solidere Schlussfolgerungen zu erhalten), die zu den Faktoren veröffentlicht wurde, die embryonalen Mosaizismus beeinflussen.

Factors associated with embryo mosaicism: a systematic review and meta-analysis

A. Cascales, R. Morales, A. Castro, J.A. Ortiz, B. Lledo, J. Ten, A. Bernabeu, R. Bernabeu

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