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Das Instituto Bernabeu untersucht die Anwendung eines neuen Medikaments zur Reduktion der Kontraktionen vor dem Embryonentransfer bei Patientinnen mit erhöhter Kontraktilität der Gebärmutter

06-02-2019

Das Instituto Bernabeu untersucht die Anwendung eines neuen Medikaments zur Reduktion der Kontraktionen vor dem Embryonentransfer bei Patientinnen mit erhöhter Kontraktilität der Gebärmutter

Eine Forschungsarbeit am Instituto Bernabeu hat untersucht, wie man die Hyperkontraktilität der Gebärmutter in der Zeit vor einer Embryonentransfer reduzieren kann, und ob die Verabreichung von Atosiban bei Patientinnen nützlich ist, die an diesem Problem leiden. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit “Behandlung der Hyperkontraktilität der Gebärmutter beim Embryonentransfer mit Atosiban” wurden auf dem I. Nationalen Kongress der Spanischen Gesellschaft für Unfruchtbarkeit und Sterilität (SEISEGO) vorgestellt.

Die Experten des Instituto Bernabeu weisen darauf hin, dass eine übermäßige Kontraktilität der Gebärmutter einige Fehler bei der Embryonenimplantation und wiederholte Fehlgeburten erklären könnte. Daher haben sie untersucht, ob die Verabreichung von Atosiban bei Patientinnen nützlich wäre, die einen normalen Progesteron-Serum-Spiegel oder eine schmerzhafte Symptomatologie bei vorangehenden Transfers aufweisen. “Atosiban als Antagonist von Oxytocin wurde als mögliche Therapie zusammen mit der Verabreichung von Progesteron zur Verringerung der Häufigkeit der Kontraktionen vorgeschlagen”, erklären sie.

In dieser Studie wird rückblickend eine Gruppe von Patientinnen analysiert, die aus verschiedenen Gründen (Schmerzen nach dem Transfer oder erhöhte Kontraktilität nach der Analyse) zwischen November 2017 und September 2018 mit Atosiban behandelt wurden. Die Patientinnen waren im Schnitt 39 Jahre alt und hatten durchschnittlich mindestens 3 Fehlgeburten erlitten, wodurch sie eine schlechte Prognose hatten. Letztendlich war der Schwangerschaftstest bei insgesamt 68,8% der Patientinnen positiv; davon hatten 31,3% eine klinische Schwangerschaft, 12,5% erlitten eine biochemische Schwangerschaft und 25% eine klinische Fehlgeburt.

Die Forscher des Instituto Bernabeu weisen darauf hin, dass die Anwendung von Atosiban eine sinnvolle Option für alle Patientinnen sein kann, die eine schlechte Prognose haben und Hyperkontraktilität der Gebärmutter aufweisen.

Tratamiento con Atosiban de la hipercontractilidad uterina en el embriotransfer. Moliner, J. Ll. Aparicio, A. Bernabeu, F. Sellers, Á. Llaneza, R. Bernabeu.

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