Dr. Joaquín Llácer spricht in einem Webinar des Campus Angelini über die Rolle des Vitamin D in der Reproduktionsmedizin

  • 10-02-2021

Die Entwicklung der Reproduktionsmedizin erfolgt mit einem multidisziplinären Blick. Die Fortschritte sind enorm und ermöglichen es, immer bessere und passendere Behandlungen anzubieten. Am Instituto Bernabeu wird die Betreuungstätigkeit von bedeutenden Forschungsanstrengungen und zugleich von einer Arbeit zur Verbreitung der neuesten Trends begleitet, mit denen die Behandlungen verbessert werden können.

An diesem Donnerstag, den 28. Januar, nahm der medizinische Kodirektor des Instituto Bernabeu, Dr. Joaquín Llácer, am Campus Angelini teil, einem Onlinetreffen für Spezialisten, auf dem der Fachmann über die Rolle des Vitamin D in der Reproduktionsmedizin sprach.

Vitamin D sorgt für eine umfassende Stoffwechselregulierung, ermöglicht die Absorption von Kalzium, hält den Blutdruck stabil und trägt zu einer korrekten Absorption des Insulins der Zellen bei. Der Mangel an Vitamin D beeinträchtigt verschiedene körperliche Prozesse und auch die Fruchtbarkeit. Daher ist es vor Beginn einer Behandlung notwendig, den Vitamin-D-Spiegel zu analysieren. Ist dieser Spiegel während der Schwangerschaft sehr niedrig, kann dies zu Bluthochdruck und zu Störungen führen, die eine Präeklampsie hervorrufen können. Eine schlechte Regulierung dieses Vitamins kann auch eine Schwangerschaftsdiabetes auslösen und einen Kaiserschnitt erfordern, mit der Gefahr, dass das Baby mit Untergewicht geboren wird.

Dr. Llácer betont, dass ein regulierter Vitamin-D-Spiegel die Schwangerschaft begünstigt, da die Anwesenheit von Vitamin-D-Rezeptoren im Endometrium eine wichtige Rolle bei der Embryonenimplantation spielt. Außerdem senkt ein angemessenes Gleichgewicht auch das Risiko einer Fehlgeburt.

Am Instituto Bernabeu wird das Vitamin D und die Rolle, die es für die reproduktive Gesundheit spielt, seit mehr als einem Jahrzehnt in der Abteilung für Endokrinologie untersucht.

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