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Dr. Ana Fuentes hält einen Vortrag über die Behandlung von Patientinnen mit niedriger ovarieller Reserve und vorzeitiger Ovarialinsuffizienz

23-01-2024

Dr. Ana Fuentes hält einen Vortrag über die Behandlung von Patientinnen mit niedriger ovarieller Reserve und vorzeitiger Ovarialinsuffizienz

Dr. Ana Fuentes, die auf Reproduktionsmedizin spezialisierte Gynäkologin des Instituto Bernabeu Alicante und Koordinatorin der Abteilung für niedrige ovarielle Reserven, nahm am Freitag, den 19. Januar an der dritten von Eva Fertility Clinics organisierten Tagungsreihe zur künstlichen Befruchtung als Fachrednerin teil.

Bei ihrem Vortrag sprach Dr. Fuentes über die neuesten Fortschritte bei der Behandlung von Patientinnen mit niedriger ovarieller Reserve und vorzeitiger Ovarialinsuffizienz. Sie führte an, dass in den letzten Jahren Forschungen zu innovativen Techniken betrieben wurden, um Eizellen wieder zu reaktivieren und so schwer behandelbaren Frauen neue Möglichkeiten zu bieten.

„Wir untersuchen Techniken, mit denen inaktive Follikel bei Patientinnen mit niedriger ovarieller Reserve aktiviert werden können. Diese Follikel, die bei allen Patientinnen vorhanden sind, reagieren nicht auf konventionelle Behandlungen mit Medikamenten“, erklärt Dr. Fuentes.

Im Rahmen der untersuchten Strategien sind die Therapie mit Stammzellen, die Fragmentierung der ovariellen Rinde und die Verwendung von plättchenreichem Plasma zu erwähnen. Die ersten beiden Verfahren könnten laut Dr. Fuentes jungen Patientinnen mit Ovarialinsuffizienz oder vorzeitiger Menopause Hoffnung machen, obwohl noch weitere Studien notwendig sind, um die ersten Ergebnisse zu belegen. „Diese Techniken sind vielversprechend, allerdings befinden wir uns noch am Anfang der Forschung. Wir brauchen mehr Zeit und Fälle, um unwiderlegbar beweisen zu können, dass die positiven Ergebnisse auf diese Behandlungen zurückzuführen sind“, betonte sie.

Mit der Technik sollen die Eizellen von Patientinnen mit geringer Reaktion bei der ovariellen Stimulation erhöht werde. Es liegen tatsächlich Daten vor, die auf eine Verbesserung der Reaktion bei bestimmten Frauengruppen hindeuten, wenn sie als unterstützende Behandlung eingesetzt wird.

„Es ist wichtig zu betonen, dass keine dieser Techniken die Qualität der Eizellen verbessern kann, die hauptsächlich vom Alter der Patientin abhängt. Daher sollten die Entscheidung für diese Therapien individuell getroffen und die spezifischen Merkmale jeder Patientin und die mögliche Auswirkung auf die endgültige Prognose berücksichtigt werden“, so Dr. Ana Fuentes.

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