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Das Instituto Bernabeu präsentiert auf dem ESHRE-Kongress eine Studie des vaginalen Mikrobioms als Diagnosemethode für die chronische Endometritis

09-06-2021

Das Instituto Bernabeu präsentiert auf dem ESHRE-Kongress eine Studie des vaginalen Mikrobioms als Diagnosemethode für die chronische Endometritis

Zu erfahren, ob das vaginale und endometriale Mikrobiom eine Diagnosemethode für die chronische Endometritis sein kann, ist eines der Ziele der Forschungsarbeit, die das Instituto Bernabeu auf dem 37. Annual Meeting der ESHRE präsentiert, dem Kongress der European Society of Human Reproduction and Embriology. Diese Arbeit weckte das Interesse des wissenschaftlichen Komitees und wird wegen ihres besonderen Wertes als mündlicher Vortrag von der Hauptautorin, der Molekularbiologin und Biochemikerin Paqui Lozano präsentiert.

Die chronische Endometritis ist eine Entzündung des Endometriums, erschwert die Nidation des Embryos und kann eine Ursache für den Implantationsfehler des Embryos sein. Mehrere Studien weisen darauf hin, dass ihre Diagnose und korrekte Behandlung die Schwangerschaftsrate erheblich verbessert. 

In der Studie wird ein anormales endometriales und vaginales Mikrobiom bei Patientinnen beobachtet, die unter chronischer Endometritis leiden. Die traditionelle Diagnosemethode erfolgt mithilfe des immunohistochemischen Markers CD138. In dieser Forschungsarbeit hat das Instituto Bernabeu das vaginale und endometriale Mikrobiom mit Hilfe der Massiven Sequenzierung analysiert. “Die Analyse des Mikrobioms auf der Grundlage der Sequenzierung der Untereinheit 16S des rRNA-Gens ist ein schnelles Werkzeug, das die Identifizierung von pathogenen Mikroorganismen im Zusammenhang mit der chronischen Endometritis ermöglichen kann”, betonen die Autoren.

Hierfür wurden 60 Patientinnen untersucht, die einer Behandlung der künstlichen Befruchtung (TRA) mit eigenen und gespendeten Gameten unterzogen wurden, und an deren Embryonen der genetische Test durchgeführt wurde, um Chromosomenanomalien (PGT-A) auszuschließen. Das Forschungsteam des Instituto Bernabeu entdeckte verschiedenen Gemeinschaften von Bakterien bei der Analyse der vaginalen und endometrialen Proben von Patientinnen, bei denen chronische Endometritis diagnostiziert wurde, und von anderen, die keine Endometritis aufwiesen. Das Muster des Mikrobioms der Proben von Frauen mit Endometritis war nicht von Lactobacillus spp dominiert. Dies sind die wichtigsten Bakterien auf vaginaler und endometrialer Ebene, die Milchsäure produzieren, um den sauren pH-Wert der Vagina zu erhalten, und wirkt als Barriere gegenüber Krankheitserregern. Auf diese Weise wurde festgestellt, dass es ein charakteristisches Muster im vaginalen und endometrialen Flora von Patientinnen mit chronischer Endometritis gibt.

Characterization of vaginal and endometrial microbiome in patients with chronic endometritis (CE)

FM Lozano, A. Bernabeu, B. Lledo, R Morales, FI Aranda, J. Ll. Aparicio,R. Bernabeu

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