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Das Instituto Bernabeu entdeckt, dass Embryonen mit höherem Gehalt an mitochondrieller DNA weniger Möglichkeiten einer evolutiven Schwangerschaft haben

19-07-2018

Das Instituto Bernabeu entdeckt, dass Embryonen mit höherem Gehalt an mitochondrieller DNA weniger Möglichkeiten einer evolutiven Schwangerschaft haben

Das Instituto Bernabeu hat auf dem Kongress der Spanischen Gesellschaft für Fruchtbarkeit (SEF) eine Forschungsarbeit unter der Leitung der Leiterin der genetischen Abteilung der Klinik, Belén Lledó, vorgestellt, die aus der Analyse der mitochondriellen DNA (DNAmt) beim Embryo und von deren Beziehung zu dem Erfolg der Behandlungen der In-vitro-Fertilisation (IVF) besteht.

Mitochondrien sind Zellorganelle, die die Aufgabe haben, den größten Teil der Energie für die Aktivität der Zelle zu besorgen, und ihre Eigenheit ist, dass sie ihre eigene DNA haben, die sich von der DNA des Kerns unterscheidet. Ihre Vererbung erfolgt nur über die mütterliche Seite, und es ist bekannt, dass die Veränderung der DNAmt zu Erkrankungen führen kann. Dazu kommt, dass in den letzten Jahren entdeckt wurde, dass sie eine wesentliche Rolle bei der Implantation und Entwicklung des Embryos spielen kann.

Die Forschungsarbeit sollte Näheres über die Rolle der DNAmt für den Erfolg der Behandlungen der künstlichen Befruchtung erkunden, unter Bewertung der Faktoren, die dafür sorgen, dass es unterschiedliche DNAmt im Embryo gibt, und falls dies belegt werden kann, dass sie zu einer Schwangerschaft führt oder nicht.

Das Instituto Bernabeu führte die Analyse von chromosomisch normalen Embryonen mit Hilfe der CCS durch, also der umfassenden Chromosomenuntersuchung, und stellte fest, dass die DNAmt-Spiegel mit dem Alter der Mutter und dem Tag der Entwicklung des Embryos zusammenhängen. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass die Embryonen mit höherem Gehalt an DNAmt weniger Möglichkeiten haben, zu einer evolutiven Schwangerschaft zu führen. Und außerdem ist dieser Gehalt höher bei Frauen im fortgeschrittenen Alter.

Análisis completo del ADN mitocondrial (ADNmt) en blastocistos y su relación con el éxito de los tratamientos de FIV. Lledó Bosc h, B; Ortiz Salcedo, JA; Morales Sabater, R; García Hernández, E; Ten Morro, J; Bernabeu García, A; Ll. Aparicio Aparicio, J; Bernabeu Perez, R. Comunicación oral.

 

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