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Die verbesserung der medikamente um eine höhere anzahl von eizellen zu gewinnen

04-06-2015

Die verbesserung der medikamente um eine höhere anzahl von eizellen zu gewinnen

Für die Behandlungen der assistierten Reproduktion ist der wichtigste Faktor für den Erfolg der Stimulation der Eierstöcke eine ausreichende Anzahl von Eizellen zu erreichen um somit den besten Embryo auswählen zu können und später ein gesundes Kind Zuhause zu haben.

Die Gonadotropine werden für eine korrekte Stimulation der Eierstöcke benötigt und auf ihrer Grundlage wurden verschiedene Medikamente für den gleichen Zweck entwickelt (Harn- Gonadotropine, reine Gonadotropine oder Rekombinante). Dennoch gibt es eine Kontroverse darüber, ob ein bestimmtes Medikament eine bessere oder schlechtere Reaktion der Eierstöcke auf die Stimulation bewirken kann. Es ist auch bekannt, dass die genetische Veranlagung ein wichtiger Faktor zu sein scheint. Die Anwendung der Pharmakogenetik in Bezug auf die Reaktion der Eierstöcke und die Identifizierung der genetischen Faktoren, die mit der Reaktion auf die Stimulation in Verbindung gebracht werden, könnte die Lösung für jede Frau sein. So kann ein geeignetes Medikament/ Dosierung ausgewählt werden das eine bessere Stimulation bewirkt, bevor sie mit einer Behandlung der assistierten Reproduktion beginnt.

Das Instituto Bernabeu konnte beweisen, dass verschiedene Varianten im Gen des Rezeptorgens follikelstimulierendes Hormon (rFSH) die Reaktion der Eierstöcke auf die Stimulation abhängig von den Medikamenten bewirkt. Diese Entdeckung erlaubt gemeinsam mit anderen Faktoren die Behandlung mit bestimmten Medikamenten für jede Frau individuell abzustimmen und somit zu personalisieren. Dies ist besonders wichtig für Patienten mit einer niedrigen Reaktion auf die Stimulierung bei denen die Optimierung der Behandlung im Vordergrund steht um so die größt mögliche Anzahl von Eizellen zu gewinnen.

Dieses Forschungsprojekt wurde vom Ausschuss der ESHRE (Europäische Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Embryologie) für den 31. Kongress der Internationalen Gesellschaft der Wissenschaft angenommen, der vom 14. bis 17. Juni in Lissabon stattfindet.

„FSHR genotype is associated with different response to wild type FSH versus recombinant FSH“. B. Lledo, P. Dapena,R. Morales, JA. Ortiz, A. Turienzo, J. Guerrero, J. Ll. Aparicio, R. Bernabeu. ESHRE Annual Meeting 2015. Lisbon, Portugal. June 2015.

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