Fortschritte bei der Diagnose der niedrigen ovariellen Reserve in Verbindung mit dem Interleukin-10-Spiegel

  • 15-07-2020

Eine neuartige Forschungsarbeit am Instituto Bernabeu verknüpft den Stand der Zytokine der Patientin mit der Diagnose der niedrigen ovariellen Reserve und Reaktion. Die Schlussfolgerungen der Arbeit wurden auf der letzten Ausgabe des Kongresses der Europäischen Gesellschaft für Fruchtbarkeit (ESHRE) vorgestellt, der vom 6. bis 9. Juli stattfand. 

Obwohl einige Studien auf die mögliche Auswirkung des Immunsystems auf die Funktion des Eierstocks und den Prozess der Implantation des Embryos hinweisen, ist ihre Rolle für den Erfolg der Behandlungen der künstlichen Befruchtung weiterhin unbekannt. Unser Ziel war, die Auswirkungen der Zytokine auf die ovarielle Reserve und Reaktion zu erforschen.

Unsere Studie zeigt, dass der Interleukin-10-Spiegel niedriger bei Patientinnen ist, die eine niedrige ovarielle Reserve und Reaktion aufweisen, verglichen mit Patientinnen mit normaler Reserve und Reaktion.

Wenn der Interleukin-10-Spiegel unter 0,5 pg/ml liegt, könnte zudem die Personalisierung der Behandlung keine Verbesserung der Ergebnisse bringen.

Daraus folgt, dass das Interleukin-10 als Biomarker für die Vorhersage der ovariellen Reaktion angesichts einer möglichen Behandlung der künstlichen Befruchtung nützlich sein könnte.

 

Die niedrige ovarielle Reserve und Reaktion hängt bei Frauen, die Behandlungen der In-vitro-Fertilisation aufnehmen, mit dem Interleukin-10-Spiegel zusammen.

A. Fabregat, M. Hortal, B. Lledó, J.A. Ortiz, A. Bernabeu, J. Llácer, R. Bernabeu

Poor ovarian reserve and response are associated with interleukin 10 levels in women undergoing in-vitro fertilization

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