Der Leiter der Abteilung für Embryologie am Instituto Bernabeu erörtert den Einfluss der Embryonenbiopsie in einem Online-Vortrag für chinesische Spezialisten

  • 30-09-2020

Der Leiter der Abteilung für Embryologie am Instituto Bernabeu, Dr. Jorge Ten, bietet am 23. September einen virtuellen Vortrag, der sich an Fachpersonal im Gesundheitswesen aus China richtet. Der Online-Vortrag wird von InMed Medical Technology in Shanghai organisiert und läuft unter dem Titel „Is mosaicism and its characteristics influenced by the method of trophectoderm-biopsy technique employed in PGT-A cycles?“ Dr. Ten erläutert dabei die Studien, die am Instituto Bernabeu in den letzten Jahren rund um die Embryonenbiopsie durchgeführt wurden, um den chinesischen Spezialisten Erfahrungswerte zu bieten, die ihnen in ihrer täglichen Praxis nützlich sein können.

Das Instituto Bernabeu blickt auf langjährige Erfahrungen auf diesem Gebiet zurück und führt seit Ende 2013 die Embryonenbiopsie im Stadium des Blastozysten (Tag 5-6 der Entwicklung) durch. Dies drückt sich in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten aus, die den Einfluss der Biopsie auf die genetischen oder chromosomalen Ergebnisse und die klinischen Ergebnisse untersuchen. Unter den durchgeführten Forschungsarbeiten ist besonders die Studie über den Einfluss der Anzahl der analysierten Zellen auf den Embryo zu erwähnen. Oder die Studie über den Einfluss von zwei Techniken: dem Pulling, das mit einer vermehrten Nutzung von Laser assoziiert wird, und dem Flicking, das weniger Laserimpulse pro biopsiertem Embryo benötigt. Das Instituto Bernabeu hat entdeckt, dass es “mit Flicking weniger Mosaikembryonen gab, die jedoch komplexer waren”, fasst der Leiter der Abteilung für Embryologie zusammen.

Dr. Ten berichtet den chinesischen Spezialisten über die Erkenntnisse, die am Instituto Bernabeu im Laufe der Jahre gewonnen wurden. “Uns machen die möglichen Auswirkungen der genannten Anwendungen auf den Embryo Sorgen”; daher das Interesse an der Untersuchung von deren Einfluss. “Diese Informationen, die wir mit anderen teilen werden, können der gesamten wissenschaftlichen Gemeinschaft bei der Anwendung von Biopsien eines Embryos zugutekommen”, bemerkt er abschließend.

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