Das Instituto Bernabeu veröffentlicht in der wissenschaftlichen zeitschrift Systems Biology in Reproductive Medicine eine forschungsarbeit über die implantation von mosaikembryonen

  • 10-05-2017

Die wissenschaftliche Zeitschrift Systems Biology in Reproductive Medicine, die im Wesentlichen Fragen der Reproduktionsbiologie behandelt, hat gerade eine Arbeit des Instituto Bernabeu zur Implantation von Embryonen mit Mosaizismus veröffentlicht. Die Forschungsarbeit mit dem Titel “Implantation potential of mosaic embryos” erforscht die Möglichkeit, erfolgreiche Schwangerschaften beim Transfer einiger Mosaikembryonen zu erzielen, die zugleich normale und veränderte Zellen aufweisen. Mosaizismus ist relativ häufig bei Embryonen, die mit einer In-vitro-Fertilisation (IVF) gewonnen werden, und er ist eine der Erklärungen, die sich in manchen Fällen des Scheiterns nach einem Transfer anbieten. Die Arbeit berichtet über die Forschungen über den Mosaizismus, bei denen eine der Aktionsbereiche die Feststellung ist, ob diese Embryonen für eine normale Entwicklung und die Herbeiführung einer erfolgreichen Schwangerschaft geeignet sind.

Das Instituto Bernabeu wendet die neueste Technologie für die Entdeckung des Mosaizismus an, dank der Techniken der Präimplantationsdiagnostik (PID) mit Hilfe des umfassenden Chromosomen-Screenings (CCS). Dank dieser Technik kann dasjenige Embryo ausgewählt werden, das die richtige Anzahl an Chromosomen aufweist und zu einer höheren Wahrscheinlichkeit der Schwangerschaft führt. Hierfür wendet das Instituto Bernabeu in seinen eigenen Labors zwei fortgeschrittene Techniken an, das Array-CGH und das NGS (Sequenzierung der nächsten Generation). Damit wird eine bessere genetische Kenntnis des Embryos erreicht, die die Ergebnisse der konventionellen Techniken um ein Vielfaches übertrifft.

Bei dieser von der wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlichten Arbeit hat das Team von Biologen und Gynäkologen des Instituto Bernabeu mit Hilfe des Array-CGH die Ergebnisse von 1362 Embryonenbiopsien analysiert. Die Wissenschaftler berichten, dass der Transfer von Moseikembryonen die Ergebnisse der IVF-Zyklen beeinträchtigen kann, weisen jedoch darauf hin, dass sie deshalb nicht ausgeschlossen werden müssen, auch wenn ihnen eine geringere Priorität beim Transfer gegeben werden muss als denen, die vollkommen normal erscheinen, weil bei ihnen die Wahrscheinlichkeit der Schwangerschaft und der Geburt eines Kindes geringer ist.

Die Forschungsarbeit wurde von einem multidisziplinären Team des Instituto Bernabeu durchgeführt, dass aus Belén Lledó, Ruth Morales, José Antonio Ortiz, Helena Blanca, Jorge Ten und dem medizinischen Leiter des Instituto Bernabeu, Rafael Bernabeu sowie dem medizinischen Kodirektor Joaquín Llácer besteht.

 

Systems Biology in Reproductive Medicine

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