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Das Instituto Bernabeu entwickelt IBgen Sperm, eine neue Fruchtbarkeitsuntersuchung beim Mann

05-05-2021

Das Instituto Bernabeu entwickelt IBgen Sperm, eine neue Fruchtbarkeitsuntersuchung beim Mann

Das Instituto Bernabeu hat einen großen Schritt bei der Entdeckung der Ursachen der Unfruchtbarkeit beim Mann mit genetischem Ursprung gemacht, welche die häufigsten Ursachen darstellen, doch bisher schwer zu entdecken waren. Eine Untersuchung der 426 wichtigsten Gene, die an dem Prozess der Spermienbildung (Spermatogenese) beteiligt sind, kann dem Mann helfen, zu erfahren, ob eine genetische Ursache seiner Unfruchtbarkeit vorliegt. Nach einer fertigenetischen Erforschung der Ursachen für diese Unmöglichkeit der Empfängnis hat das Instituto Bernabeu die Untersuchung IBgen Sperm entworfen. Sie stellt einen wichtigen Fortschritt bei den Untersuchungen dar, die beim Mann vorgenommen werden. Bisher konnten nicht einmal 40% der Ursachen, die verhindern, dass ein Mann Nachkommen haben kann, diagnostiziert werden. Und auch wenn die häufigsten Ursachen genetischen Ursprungs sind, werden lediglich 15% davon entdeckt, weil bisher nur sehr wenige Gene analysiert werden konnten.

Die Technologie der neuesten Generation, die das Instituto Bernabeu anwendet, sowie die ständige Forschung und die Fortschritte in der Molekularbiologie haben es ermöglicht, die Untersuchung IBgen Sperm zu entwickeln. Die Untersuchung der 426 Gene erlaubt eine Prognose und die Individualisierung der Behandlung entsprechend den Notwendigkeiten jedes konkreten Falles.

Es handelt sich um einen Test, der besonders indiziert für Patienten mit gestörten Samenparametern ist. Dies gilt vor allem für Patienten mit einer Diagnose der Abwesenheit von Spermien im Samen (Azoospermie); die eine niedrige Anzahl aufweisen (Oligozoospermie); Männer mit verringerter Mobilität der Spermien (Astenozoospermie); oder mit veränderter Samenqualität, sowohl bezüglich der Konzentration als auch der Morphologie (Oligoteratozoospermie).

Der Test IBgen Sperm ist einfach durchzuführen, es ist nur eine Blut- oder Speichelprobe notwendig. Um die Möglichkeit von genetischen Mutationen zu entdecken, wird eine bioinformatische Untersuchung vorgenommen. Und er kann durch andere Untersuchungen wie Karyotyp, FISH oder TUNEL ergänzt werden.

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