Uro-andrologisches Wörterbuch

Doppler-Echografie der Hoden: eine rutinäre Untersuchung beim Uro-Andrologen, die durch Ultraschall die Bewertung der Hodenmorphologie und umliegende Strukturen ermöglicht. Es ist eine schmerzlose Untersuchung ohne Risiko für den Patienten, die wichtige Daten für die klinische Diagnose liefert.

Spermiogramm oder Untersuchung des ejakulierten Samens: Es handelt sich um eine grundlegende Studie für die Beurteilung des unfruchtbaren Mannes. Es werden quantitative und qualitative Charakteristiken der in der Probe vorliegenden Spermatozoonen analysiert. So kann eine aussagekräftige Diagnose mit dem Ziel der Einordnung des Problems und der möglichen Behandlungen Behandlungen erhoben werden.

Offene Hodenbiopsie oder durch Punktion mit feiner Nadel: Wenn die Samenprobe des Mannes keine Spermatozoonen ausweist, muss auf invasive chirurgisch Techniken zurückgegriffen werden, um an die Spermien zu gelangen. Diese werden ambulant unter Lokalbetäubung, ohne längeren Krankenhausaufenthalt (ein oder zwei Stunden) durchgeführt. Durch die Punktion mit feiner Nadel und Absaugen von Hodengewebe ist es möglich, im Falle des Vorhandenseins, Spermatozoonen für verschiedene assistierte Fortpflanzungstechniken zur Verfügung zu stellen. In andern Fällen, um mehr Hodenmaterial bereitstellen zu können oder aufgrund erfolgloser Punktion, wird eine offene Biopsie durch einen kleinen Einschnitt (2-3cm) des Hodensacks durchgeführt.

Varikozele: bezieht sich auf das Vorhandensein einer Venenerweiterung der Hoden. Im allgemeinen tritt sie auf der linken Seite auf. In vielen Fällen ist diese Auffindung unbedenklich, aber bei manchen Männern ruft sie Schmerzen, besonders nach körperlicher Ertüchtigung hervor, oder das Schweregefühl des Hodensacks. Die Varikozele wird auch mit einem erhöhten Risiko der Unfruchtbarkeit des Mannes in Verbindung gebracht. Die Diagnose basiert auf der körperlichen Untersuchung und der Durchführung einer Hodensonografie. Falls ein chirurgischer Eingriff nötig ist, bedarf dieser einiger Stunden Krankenhausaufenthalts.

Vasovasostomie: der Name des chirurgischen Eingriffes, den wir an unserem Zentrum bei den Männern durchführen, die sich einer Vasektomie unterzogen haben und wieder einen Kinderwunsch hegen. Durch diesen Eingriff ist die Erzeugung einer Schwangerschaft auf natürlichem Wege möglich, ohne auf assistierte Fortpflanzungstechniken zurückgreifen zu müssen. Es handelt sich um einen schwierigen Eingriff, bei dem Vergrößerungslinsen aufgrund der kleinen, wieder zu verbindenden Strukturen der Samenleiter angewendet werden. Zum Wohle des Patientin wird die Operation unter Vollnarkose durchgefüht. Nach dem Eingriff bedarf es nur einiger Stunden Krankenhausaufenthalts. Wenn die Vasovasostomie innerhalb der ersten 6-8 Jahre nach der Vasektomie durchgeführt wird, sind die Ergebnisse sehr gut.

PSA: in den vergangenen 20 Jahren hat die PSA-Bestimmung im Blut für eine regelrechte Revolution der Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs gesorgt. Das PSA (Prostate Specific Antigen) ist ein Anzeiger für Tumore. Der PSA-Spiegel wird mittels einer Blutanalyse bestimmt. Obwohl es viele Faktoren gibt, die die Aussagefähigkeit des Pegels verzerren, unter anderem Prostatainfektionen, bösartiges Wachstum der Prostata und Geschlechtsverkehr vor der Untersuchung, ist es notwendig ab einem bestimmten PSA-Wert in Verbindung mit dem Alter des Patienten eine Biopsie durchzuführen, um Prostatakrebs auszuschließen.

Echografie des Bauches: ist eine schnelle und sehr nützliche Untersuchung während der Konsultation beim Urologen, welche für den Patienen keine Beschwerden oder Risiken birgt. Organe, wie die Nieren, die Blase oder die Prostata können beurteilt, und häufige Probleme wie Nierensteine, Nierenzysten, bösartige Blasentumore und Hyperplasie der Prostata aufgedeckt werden.

Prostatabiopsie: Es handel sich um eine unumgängliche Technik zur Diagnostizierung von Prostatakrebs. Dieser Eingriff wird unter Betäubung durchgeführt und bedarf nur einiger Stunden Krankenhausaufenthaltes. Kontrolliert wird die Operation durch Ultraschalle und transrektale Kontrolle. Somit können Gewebeproben der Prostata für die Untersuchung durch einen Pathologen zur Verfügung gestellt werden, der das mögliche Vorhandensein des Tumors in der entnommenen Gewebeprobe analysiert. Gelegentlich ist es notwendig diese Probe ein zweites Mal zu wiederholen, nämlich dann, wenn die erste negativ ausgefallen ist. Obwohl diese Probe nicht frei von Riskiken ist (rektale Blutung, Blut im Urin, Fieber) ist sie ein anerkannter, fast komplikationsloser Eingriff.

Urodynamische Studie: in unserem Zentrum bieten wir diese Untersuchungen an, um Erkenntnisse über die Funktion des unteren Harnsystems, bestehend aus Blase und deren Schließmuskeln zu gewinnen. Mit Hilfe dieser Untersuchung kann mit grosser Genauigkeit der Druck bestimmt werden, der auf die Blase und Urinablass wirkt, um so die geeignetste Behandlung fuer die Störung der Blasenfüllung bzw. Blasenentleerung zu diagnostizieren. Diese Studie findet ihre Anwendung unter anderem bei Patienten mit Harnverlust, wenn Schwierigkeiten beim Wasserlassen festgestellt werden oder bei Rückenmarksverletzungen.

Zystoskopie (Blasenspiegelung): Die Zystoskopie gehört zu den urologischen Standarduntersuchungen und ermöglicht eine optische Untersuchung der Blase mit Hilfe eines Endoskops, das über die Harnröhre eingeführt wird. Der Eingriff findet unter örtlicher Betäubung statt (dazu wird ein Gel in die Harnröhre eingeführt) und ermöglicht die Diagnose von Krankheiten in der Harnröhre und in der Blase. Falls notwendig, können auch Biopsien (Gewebeproben) zur Untersuchung auf pathologische Erkrankungen entnommen werden. Die Blasenspiegelung wird vorgenommen, wenn die Ursachen fuer eine Hämaturie (Blut im Harn) geklärt werden müssen, bei leichten Beschwerdeerscheinungen in der Harnröhre oder wiederholt auftretenden Harnwegsinfekten bei Frauen. In unserer Klinik wird diese Untersuchung ambulant ohne stationären Aufenthalt durchgeführt.

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