Neun wissenschaftliche Arbeiten des Instituto Bernabeu werden auf dem ESHRE vorgestellt, dem wichtigsten europäischen Kongress für Fruchtbarkeit

  • 11-06-2019

Wienist imJuni der Treffpunkt der größten Experten derWeltin Sachen Unfruchtbarkeit, eine unverzichtbarer Termin fürdas Instituto Bernabeu,das aktiv mit der Vorstellung von in der Klinik entwickelten Arbeitenteilnimmt. Die Gruppe Instituto Bernabeu nimmt andem Treffen der European Society of Human Reproduction and Embriology (ESHRE) teil, einem der wichtigsten Kongresse derWelt,unddem bedeutendsten in Europa in Sachen WissenschaftundReproduktionsmedizin. Neunwissenschaftliche Forschungsarbeiten, dieinden verschiedenenAbteilungen der führenden Klinik für Reproduktionsmedizin entwickelt wurden, wurden von dem wissenschaftlichen Komitee unter Hunderten von Arbeiten angenommen, die einer strengen Auswahl unterzogen wurden. Die klinischen Er4fahrungen, die Herausforderungen,denen die Wissenschaft sich jedenTagausgesetzt sieht, unddie Motivation für die Fälle,die die Patientinnen vorbringen,sindder Motor der EntwicklungdieserForschungsarbeiten. Zwei davon werdenauf dem ESHRE-Kongressals mündliche Vorträgevon den Forschern der Klinik vorgestellt.

Das Treffen der wichtigsten Spezialisten der Weltfindet vom 23.bis 26.JuniinWienstatt, und dabei sind auch die Spezialisten des Instituto Bernabeu anwesend, fürdie dieseine derwichtigsten Termine desKongresskalenders ist.

Reproduktionsproblemebetreffen 17% der Paareimzeugungs- bzw. gebärfähigen Alter,undSpanienist das aktivste Landin Europa in Sachen Reproduktionsmedizin. Die Kliniken des Instituto Bernabeu in Alicante, Madrid, Albacete, Cartagena, Elche und Benidorm zeugen von dieserRealität. Insgesamt über die Hälfte der behandelten Patientinnen kommen aus dem Ausland, undzwar kamen bisher Patientinnen aus insgesamt 67 Ländern. Zu den wichtigsten Faktoren, die mitder Schwierigkeit verbunden sind,Kinder zu bekommen, gehört das fortgeschrittene Alter derFrauen,die ihre erste Schwangerschaft suchen, denn ab 35 Jahrebeginntdie zunehmende Verschlechterung inder QualitätundAnzahl der Eizellen; weitere Ursachensinddie Endometriose, Verletzungenanden Eileitern, GeschlechtskrankheitenoderchronischeKrankheiten wie Diabetes, Schilddrüsenkrankheiten, Asthma, Depressionen, Hormonstörungen…

Die Forscher des Instituto Bernabeu werden als Vorträgeauf dem Kongressdie wissenschaftliche Arbeit “The luteal phase of double ovarian stimulation treatment (DuoStim) provides higher oocyte and blastocyst yield in unselected infertile patients: a retrospective, same-patient, cohort study”; und die Forschungsarbeit “Does the trophectoderm biopsy technique, pulling or flicking, affects the diagnostic rate, mosaic rate or transferability rate displayed by the genetic analysis in PGT-A cycles?” präsentieren.

Das Instituto Bernabeu hat die Auswirkungen der Behandlung der doppelten ovariellen Stimulation (DuoStim) ausgewertet. Bei der Vorstellung ihrer Ergebnissen betonen die Ärzte, dass bei einer doppelten ovariellen Stimulation die höchste Fähigkeit zur Erzielung von Eizellen in der Lutealphase auftritt.

Bei der folgenden Arbeit, die den Spezialisten auf dem ESHRE dargestellt wird, wurde die mögliche Auswirkungen der Techniken der Biopsie des Trophoektoderms (deren Ziel es ist, zu entdecken, ob Aneuploidien oder Chromosomenanomalien beim Embryo vorliegen) auf die Früherkennungsrate, die Transferrate oder das Auftreten von Mosaizismen erforscht.

ESHRE 2019

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