Instituto Bernabeu, ein weiteres Jahr mit wissenschaftlichen Beiträgen und Erfolgen bei der ESHRE 2019

  • 19-07-2019

Der größte wissenschaftliche Kongress für Reproduktionsmedizin und Embryologie, die European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE), versammelte 2019 erneut eine große Gruppe von Spezialisten des Instituto Bernabeu zu Gesprächskreisen und Diskussionsrunden zum Thema Unfruchtbarkeit. Die wissenschaftliche Arbeit der Experten der Klinik trug auch dieses Jahr zur Weiterentwicklung der Reproduktionsmedizin bei.

Beim Treffen der European Society of Human Reproduction and Embriology in Wien wurden neun wissenschaftliche Studien vorgestellt, die am Instituto Bernabeu in verschiedenen Bereichen entwickelt wurden, darunter Embryologie, Andrologie und reproduktive Endokrinologie. Dabei handelt es sich um Studien, die zumeist durch die Bedürfnisse der Patienten und das Ziel motiviert sind, Diagnosen und Ergebnisse zu optimieren und jede einzelne Behandlung zu verbessern.

Sieben der Forschungsarbeiten wurden im Posterformat und zwei wissenschaftliche Arbeiten als mündliche Präsentationen präsentiert. Unter dem Titel „The luteal phase of double ovarian stimulation treatment (DuoStim) provides higher oocyte and blastocyst yield in unselected infertile patients: a retrospective, same patient, cohort study“ (dt. Die Lutealphase der doppelten Stimulationstherapie der Eierstöcke (DuoStim) bietet eine höhere Ausbeute an Eizellen und Blastozysten bei nicht ausgewählten unfruchtbaren Patienten: eine retrospektive, patientengleiche Kohortenstudie) stellte das Instituto Bernabeu seine Studie über die Wirkung des DuoStim-Verfahrens vor. Die Ärzte beobachteten dabei eine bessere Leistung bei der Gewinnung von Eizellen in der Lutealphase der doppelten Stimulationsbehandlung der Eierstöcke.

Die mögliche Wirkung von Biopsietechniken beim Trofoectoderm (Zellen, die die Plazenta bilden), mit dem Ziel, festzustellen, ob im Embryo bei der Diagnose- oder der Transferrate Aneuploidie, chromosomale Anomalien oder Mosaikismus auftreten, war eine weitere Arbeit, die unter dem Titel „Does the trophectoderm biopsy technique, pulling or flicking, affects the diagnostic rate, mosaic rate or transferability rate displayed by the genetic analysis in PGT-A cycles?“ (dt. Beeinflusst die Trofoectoderm-Biopsietechnik die diagnostische Rate, die Mosaikrate oder die Übertragbarkeitsrate, die die genetische Analyse in PGT-A-Zyklen zeigt?) vorgestellt wurde.

An dem Kongress nahm eine Gruppe von Spezialisten des Instituto Bernabeu teil, angeführt von dem medizinischen Co-Direktor Joaquín Llácer, der seit 2017 spanische Ärzte im ESHRE National Representatives Committee vertritt. Außerdem der Gynäkologe Juan Carlos Castillo, die Gynäkologin und Expertin für Endometriose Belén Moliner, die Biologin und Leiterin des Embryologielabors Dr. Dori Rodríguez, die Biologin Laura Cascales sowie die Pharmazeuten Ana Fabregat, Expertin für klinische Analysen, und Ruth Morales, Expertin für Molekularbiologie und Genetik.

Das Instituto Bernabeu bereitet bereits das neue wissenschaftliche Treffen auf dem ESHRE 2020-Kongress in Kopenhagen vor.

ESHRE 2019

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