Frau Dr. Llaneza betont den Wert des Anti-Müller-Hormons für die Personalisierung der Stimulation auf dem III. Symposium über Kontroversen in der Reproduktions- und Perinatalmedizin

  • 26-02-2020

Das Instituto Bernabeu nahm an dem III. Symposium über Kontroversen in Reproduktions- und Perinatalmedizin teil, der Ende Januar in Madrid stattfand. Die Spezialistin für Reproduktionsmedizin der Klinik in Madrid, Frau Dr. Ángela Llaneza, präsentierte einen Vortrag unter dem Titel “Anti-Müller-Hormon (AMH) und Reproduktionsberatung”.

Die Gynäkologin weist darauf hin, dass dieses von den Eierstöcken produzierte Hormon seit fast 20 Jahren praktisch als Äquivalent für die Zahl der Eizellen genutzt wird, über die eine Frau verfügt.

Anfänglich beschränkte sich das Anti-Müller-Hormon auf den Bereich der Reproduktionsmedizin, inzwischen aber ist es, vor allem aufgrund der technologischen Entwicklung, für die Patienten von zu Hause aus und außerhalb des medizinischen Bereichs zugänglich, wir die Ärztin des Instituto Bernabeu Madrid betont.

“Bei der Beratung ist es ein sehr nützlicher Parameter, um die Stimulation für unsere Patientinnen individualisieren und die Erwartungen an die Behandlung anpassen zu können, da der Stand der ovariellen Reserve normalerweise im Zusammenhang mit der Reaktion auf die Stimulation steht”, fügt die Gynäkologin hinzu. Dies ist besonders wichtig bei Patientinnen mit niedriger ovarieller Reserve, da die Kenntnis dieser Informationen dem Fachpersonal Hinweise gibt und ermöglicht, auf zusätzliche Techniken zur Verbesserung der Prognose der Patientin zurückzugreifen.

 

Dra. Ángela Llaneza

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