Der Glaube daran, dass Fruchtbarkeitsprobleme zum größten Teil am weiblichen Faktor liegen ist längst überholt. Die neusten Zahlen sprechen für sich: 47% der Fälle von Unfruchtbarkeit sind auf ein Problem beim männlichen Faktor zurück zu führen. Mittlerweile werden bei beiden Teilen des Paars bei ungewollter Kinderlosigkeit sämtliche Tests und Untersuchungen durchgeführt. Die Untersuchung beider Faktoren, sowohl weiblich wie männlich haben sich in allen Fertilitätskliniken etabliert, dennoch besteht weiterhin ein Mangel an Wissen über die Unfruchtbarkeit beim Mann. Was sind die Gründe? Welche Lösungen bieten Fertilitätskliniken in solchen Fällen?
Die häufigsten Probleme bei Männern können “veränderte Samenparameter mit unbekannter Ursache sein“, erklärt das Instituto Bernabeu in Alicante. Dies bezieht sich auf eine niedrige Spermienzahl, eine schlechte Beweglichkeit oder eine veränderte Morphologie des Samens. Darüber hinaus können verschieden andere Probleme auftreten zum Beispiel Infektionen, Erkrankungen oder Erkrankungen genetischer Herkunft, die eine Befruchtung der Eizellen erschweren oder die Qualität der Embryonen beeinträchtigen. […]