Eine sanftere und einfachere Technik: Soft-IVF oder Mini-IVF

Einer der wichtigsten Schritte für die Erzielung exzellenter Ergebnisse bei einem Zyklus der In-vitro-Fertilisation (IVF) ist es, über eine ausreichende Zahl von reifen Eizellen zu verfügen. Hierfür ist es notwendig, die Funktion der Eierstöcke zu stimulieren und zu erreichen, dass in den Eierstöcken, im Gegensatz zu dem, was beim natürlichen Zyklus der Fall ist, gleichzeitig eine geeignete Zahl von Eizellen reifen kann.
Die am häufigsten angewandten Protokolle der Stimulation beruhen auf der Verwendung von Dosen des follikelstimulierenden Hormons (FSH), kombiniert mit anderen Medikamenten oder nicht, deren Dosis zwischen 150 und 300 IE am Tag schwankt, und die uns eine Reaktion von 7 bis 15 Follikeln liefern. […]

Sedierung oder Lokalanästhesie für IVF (In-vitro-Fertilisation)?

Einer der wesentlichen Schritte bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) ist die Follikelpunktion, auch als ovarielle Punktion bekannt. Es handelt sich um einen chirurgischen Eingriff, dessen Ziel die Erlangung der Eizellen aus dem Inneren der Follikel des Eierstocks ist, und bei der ein hoher Grad an Zufriedenheit und Wohlbefinden der Frau bei der Anwendung der Techniken zu einer Verringerung des emotionalen Stress führt, der von diesen erzeugt wird.
In der künstlichen Befruchtung wurden große Fortschritte gemacht, die für immer historische Meilensteine in der medizinischen Wissenschaft darstellen werden. Unter den größten Fortschritten in der Reproduktionsmedizin können wir die Bequemlichkeit und die Sicherheit hervorheben. In den Anfängen der IVF erfolgte die Erlangung der Eizellen mit Hilfe der ovariellen Punktion unter allgemeiner Inhalationsanästhesie. Diese Technik war relativ schwerfällig und wies verglichen mit der heutigen Technik eine niedrige Rate der Wiedergewinnung von Eizellen auf. Die Patientin musste in der Klinik übernachten. […]

In-vitro-Fertilisation (IVF): Welches sind die Komplikationen, die auftreten können?

Die In-vitro-Fertilisation ist die meist verbreitete Behandlung in der Reproduktionsmedizin, und da die zu lösenden Probleme häufig komplex sind, wird nicht immer das erhoffte Ergebnis erzielt.
In den letzten Jahrzehnten haben sich die möglichen Risiken, die mit einer In-vitro-Fertilisation (IVF) verbunden sind, erheblich verringert. […]

Wie lange soll man nach einer fehlgeschlagenen Behandlung der künstlichen Befruchtung warten?

Dies ist eine Frage, die man uns in der Sprechstunde häufig stellt, da uns nach dem Scheitern einer In-vitro-Fertilisation immer noch die Hoffnung auf einen neuen Versuch bleibt. Traditionell wird empfohlen, 3 Monate zwischen den ovariellen Stimulationen vergehen zu lassen, was ziemlich nervenaufreibend bei Patientinnen sein kann, deren Alter kein Warten mehr erlaubt.
Um die Notwendigkeit des Wartens zu bewerten, wurden Untersuchungen durchgeführt, bei denen ein Monat mit 3 Monaten verglichen wurde, und man beobachten konnte, dass die gleichen Ergebnisse erzielt wurden.
Aus diesem Grunde raten wir allen Patientinnen, die sich der Behandlung so früh wie möglich unterziehen möchten, mit einem neuen Versuch nicht länger als einen Monat zu warten. […]

Bedeutung der Eileiter für die Fruchtbarkeit

Die Eileiter sind 2 längliche Gebilde von etwa 12 Zentimetern Länge und sehr feinem Kaliber, die die Bauchhöhle mit der Gebärmutter verbinden. In diesem äußeren Bereich des Abdomens stehen sie in enger Beziehung zu den Eierstöcken.
Ihre Rolle oder Funktion ist wesentlich für die menschliche Reproduktion: zunächst einmal ist der Eileiter dafür verantwortlich, die Eizelle jeden Monat aus dem Eierstock an- oder aufzusaugen, um danach 24-72 Stunden auf eine Befruchtung zu warten. Tritt diese nicht ein, wird die Eizelle einfach absorbiert, und bei Befruchtung ermöglicht der Eileiter den Transport der befruchteten Eizelle zur Gebärmutter, dank kontraktiler Bewegungen und dank der Ziliarzellen, die ihn bedecken. Die befruchtete Eizelle oder Zygote verbleibt etwa 48 – 72 Stunden im Eileiter, auf ihrem Weg zur Gebärmutter, wo sie schließlich den Embryo implantiert. […]

Leere-Follikel-Syndrom

Die Anwendung von Techniken der In-vitro-Fertilisation (IVF) hat das Ziel, mehrfache Follikel (ovarielle Stimulation) zu entwickeln, aus denen die Eizellen erlangt werden, die später befruchtet werden. Der Prozess der ovariellen Stimulation gipfelt in der Verabreichung eines Medikaments, das die abschließende Reifung der Eizellen induziert, wobei das humane Choriongonadotropin (hCG) am häufigsten verwendet wird. Dieser letzte Schritt ist wesentlich, damit Eizellen während der ovariellen Punktion entnommen werden können, und signalisiert außerdem den Zeitpunkt, zu dem das Verfahren durchgeführt werden muss. Das Leere-Follikel-Syndrom (LFS) ist ein Zustand von ungeklärter Ursache, bei dem keine Eizellen nach einer präzisen ovariellen Punktion erlangt werden, trotz eines angemessenen Wachstums der Follikel nach der ovariellen Stimulation, und bei normal verlaufenen Hormonkontrollen. […]

Transfer von Embryonen im natürlichen Zyklus

Traditionell wird bei einer In-vitro-Fertilisation der Transfer der Embryonen im gleichen Zyklus vorgenommen, in dem die Eierstöcke stimuliert werden und die Embryonen entstehen. Häufig ist dies allerdings nicht ideal. Da es verschiedene Anreize von verschiedenen Follikeln gibt, kann die Ausbildung von mehreren Follikeln in den Eierstöcken die Struktur des Endometriums und damit dessen Implantationsfähigkeit beeinträchtigen. […]

Sicherheit im Labor für In-vitro-Fertilisation (IVF) zur Vermeidung von Fehlern

Eine kürzlich erschienene Nachricht hat die Alarmglocken bezüglich der Sicherheitsverfahren in den Labors für In-vitro-Fertilisation (IVF) klingeln lassen Diesmal erforscht ein Krankenhaus in Utrecht 26 mögliche Verwechslungen bei der Besamung mit Samenproben von unterschiedlichen Patienten. Man sagt, irren sei menschlich, doch wenn wir Gameten und Embryonen handhaben, muss die Fehlerquote bei null liegen.
Diese Art von Nachrichten führen dazu, dass die Patienten Angst haben, da sie die Sicherheitsmaßnahmen nicht kennen, die die IVF-Labors aufweisen. Diese Angst kann Misstrauen gegenüber der Klinik oder deren Fachkräfte auslösen. Und wenn die Behandlungen der künstlichen Befruchtung an sich schon Stress erzeugen, dann führen diese Nachrichten zu noch mehr Stress und Beklemmung. […]

Mit dem GKT (Genetischen Kompatibilitätstest) können Sie die Übertragung von Erbkrankheiten an Ihre Kinder verhindern

Unser Genetischer Kompatibilitätstest (GKT), der auf der massiven DNA-Sequenzierung basiert, prüft auf über 600 Krankheiten.
Für einen Menschen, der an einer Erbkrankheit leidet, wird die Verhinderung der Möglichkeit, sie an seine Nachkommenschaft zu übertragen, zu einem Wunsch und zum besten Erbe für seine Kinder. Manchmal wissen nicht einmal die Eltern, dass sie Träger einer Krankheit sind. Wer an einer erblichen Störung leidet, der wird sie übertragen, und trägt damit auf seinen Schultern eine schwere Last, weil ihm bewusst ist, dass er seinen Kindern Leiden vermacht, die deren Lebensqualität verschlechtert oder gar zu deren vorzeitigen Tod führen. Die meisten Menschen sind Träger einer rezessiven Krankheit, leiden aber nicht selbst an der Krankheit, doch es besteht das Risiko, sie an die Nachkommenschaft zu übertragen. […]

Werden meine eingefrorenen Embryonen überleben?

Die Kryokonservierung oder das Einfrieren von Embryonen ist ein wesentlicher Teil der  Behandlungen der künstlichen Befruchtung, da sie es ermöglicht, die Embryonen für ihre spätere Verwendung aufzubewahren, ohne dass ihre Lebensfähigkeit durch den Lauf der Zeit beeinträchtigt wird.
Das Auftauen der Embryonen, die von Behandlungen der In-vitro-Fertilisation (IVF) stammen, kann aus mehreren Gründen durchgeführt werden: […]