Embryonenkultur

Physiologischere Bedingungen der Embryonenkultur: Reduzierung des Sauerstoffs im Brutkasten

Ein Schlüsselaspekt, um zur Verbesserung der Erfolgsraten bei jenen Paaren beizutragen, die auf die In-vitro-Fertilisation zur Lösung ihres Sterilitätsproblems zurückgreifen, ist die Verbesserung bei den Bedingungen der Embryonenkultur, unter Simulation der Bedingungen, die in vivo auftreten.
Traditionell wird die In-vitro-Kultur von menschlichen Embryonen in Brutkästen in einer kontrollierten Atmosphäre bei 6% CO2  und 21% O2 durchgeführt. Auf Grund von Studien an verschiedenen Arten von Säugetieren wissen wir allerdings, dass diese Bedingungen nicht die gleichen sind, die in vivo im Eileiter und in der Gebärmutter gegeben sind, wo die Sauerstoffspannung zwischen 2 und 8% schwankt. […]

2017-12-15T10:44:12+02:0015 de Dezember de 2017|0 Kommentare

Welches sind die Ernährungsbedürfnisse von Embryonen vor ihrem Transfer zur Mutter?

Bei den Prozessen der In-vitro-Fertilisation müssen sich die menschlichen Embryonen während der ersten Lebenstage außerhalb der Mutter in speziellen Brutkästen entwickeln. Die Temperaturverhältnisse und der pH-Wert müssen optimal sein, und außerdem müssen den Embryonen alle für ihre Ernährung notwendigen Nährstoffmischungen zur Verfügung stehen, um alle ihre Energiebedürfnisse zu erfüllen. Hierfür werden Nährböden verwendet. […]

2017-07-05T09:36:40+02:007 de Juli de 2017|0 Kommentare

Warum gibt es Embryonen, die während ihrer Entwicklung in vitro blockiert werden?

Es können mehrere Faktoren an den Blockadeprozessen während der embryonalen Entwicklung beteiligt sein, die zum Ausbleiben der Zellteilung führen, und daher zu der Unfähigkeit, die Embryonen in der Gebärmutter zu implantieren und eine Schwangerschaft herbeizuführen.
Als erstes gilt: die Bedingungen der Kultur sind wesentlich.  Die in vitro gezüchteten Embryon19en werden einer Reihe von künstlichen Bedingungen ausgesetzt, die nicht in vivo anfallen, und die immer suboptimal sein werden, so dass Blockaden von Embryonen erfolgen können, die zunächst überlebensfähig waren. In den letzten Jahren wurden große Bemühungen darauf verwandt, das Geschehen im Mutterleib nachzustellen und es auf die Prozesse im Labor zu extrapolieren. Vor allem wurde die Konzentration von Sauerstoff in den Brutkästen reduziert, und zwar von 20 auf 5%, und die Zusammensetzung der Kulturmedien wurde verbessert. All dies hat zusammen mit einer umfassenden Überwachung des pH-Werts und der osmotischen Konzentration, dazu geführt, dass wir routinemäßig eine verlängerte Kultur der Embryonen bis zur Phase des Blastozysten durchführen können, um eine bessere Auswahl zu erzielen und die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen. […]

2018-03-26T18:16:59+02:0019 de August de 2016|0 Kommentare
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