Das Immunsystem für die Schwangerschaft

kleine große Wunder der Schwangerschaft zu ermöglichen, spielen zahlreiche Faktoren, eine Rolle. Einige davon sind sehr gut bekannt, während andere, wie das Immunsystem und seine Rolle bei der Embryonenimplantation, sich angesichts ihrer Bedeutung immer noch in einem Prozess der intensiven Untersuchung und Erforschung befinden. Wenn es das Immunsystem ist, das den Körper dank seiner Abwehrkräfte vor Infektionen und Krankheiten schützt – welchen Einfluss hat es für das Erreichen der Schwangerschaft? […]

2017-05-11T11:41:55+02:0020 de Mai de 2016|1 Kommentar

Fettleibigkeit und embryonaler Implantationsfehler

Seit einiger Zeit weiß man, dass bei Patientinnen mit Übergewicht verstärkt reproduktive Probleme und das Risiko einer Fehlgeburt auftreten.
Die Schwierigkeit, eine Schwangerschaft glücklich zu Ende zuführen, erhöht sich noch mehr, wenn zur Fettleibigkeit noch Krankheiten wie Diabetes, Schilddrüsenprobleme und andere Stoffwechselerkrankungen (siehe nähere Information über Endokrinologie und Schwangerschaft).
Doch wenig wusste man bisher über eine direkte Auswirkung der Fettleibigkeit auf die endometriale Empfänglichkeit, die eine angemessene Embryonenimplantation gestattet oder nicht. […]

2016-10-18T17:44:04+02:006 de Mai de 2016|2 Kommentare

Wiederholte Fehlgeburten: Ein Drama mit Lösung

Zweifellos ist eine der schmerzhalftesten Situationen, denen sich ein Paar mit Kinderwunsch ausgesetzt sieht, die Fehlgeburt. Das Leiden ist um so größer in Fällen, in denen Fruchtbarkeitsbehandlungen wie In-Vitro-Fertilisation, künstliche Befruchtung oder Eizellenspenden vorausgegangen sind.
Fehlgeburten sind nicht immer das Produkt einer Erkrankung oder zugrunde liegenden Anomalie. Sie können eine Reaktion der Natur darstellen, die die Entwicklung eines anomalen Embryos  blockiert. So findet man bei der Untersuchung des Gewebes der Fehlgeburt einen hohen Prozentsatz an Chromosomenanomalien. […]

2016-10-18T17:42:40+02:008 de April de 2016|0 Kommentare

Warum verringert das Vollchromosomen Screening (PGS/PGT-A/CCS) in Array-CGH die Abortrate?

Die Abortrate beträgt in der allgemeinen Bevölkerung etwa 15 – 20% (ohne Fertilitätsprobleme), das heißt ein Fünftel der Paare, die eine Schwangerschaft erreichen, haben eine spontane Fehlgeburt und bei ca- 5 % dieser Paare passiert es mehr als ein Mal. Auch wenn die Schwangerschaft durch eine künstliche Befruchtung erreicht wurde, variiert die Abortrate nicht und aus diesem Grund ist es wichtig ein Paar, dass zu einer Fertilitätsberatung erscheint, umfassende Untersuchungen durchzuführen sowie ein geeignetes Behandlungsprotokoll zu erarbeiten um das beste Ergebnis, nämlich ein gesundes Kind zu erhalten und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt zu verringern. Fehlgeburten oder ein Schwangerschaftsabbruch können verschiedene Ursachen haben (Probleme des Uterus, immunologisch, etc.) doch bei der Hälfte der Fälle treten Chromosomenanomalien bei den Embryonen auf, die verantwortlich für vorzeitige Schwangerschaftsabbrüche sind. Ein gesunder Embryo verfügt über zwei Kopien von jedem Chromosom, eines vom Vater und eines von der Mutter. Bei Chromosomenanomalien kommt es zu einer Veränderung der Anzahl der Kopien, so dass ein Ungleichgewicht in der genetischen Verteilung produziert wird, was zur Blockierung eines Embryos in seiner Entwicklung führen kann. […]

2018-05-10T10:30:11+02:0012 de Februar de 2016|0 Kommentare

Wann und warum wird eine Embryobiopsie durchgeführt?

Während einer Behandlung der assistierten Reproduktion sollten nur die besten Embryonen ausgewählt werden, die später in den Uterus der Frau transferiert werden. Die Art der Selektion beruht vorerst nur auf den äußeren Aspekten des Embryos, bevor er transferiert wird. Es wird versucht bis zum 5. Tag der Embryokultur zu warten um Embryonen mit dem stärksten Potential zu erreichen und gleichzeitig die beste Synchronisation mit dem Aufbau des Endometriums (der Gebärmutterschleimhaut).
In bestimmten Fällen kann diese Auswahl durch ein umfassendes Chromosomen Screening (PGS/PGT-A/CCS) unterstützt werden. Mit dieser Technik können wir bestimmen, ob ein Embryo über eine korrekte Anzahl von Chromosomen verfügt und damit chromosomal gesund ist und keine Chromosomenanomalien aufweist. Dem nach haben wir eine morphologische Auswahl (Beurteilung äußerlicher Aspekte) und eine chromosomale Auswahl (Beurteilung interner Aspekte).
Um einen Embryo genetisch zu untersuchen, müssen Zellen entnommen werden. Dabei wird der Embryo nicht geschadet und entwickelt sich auch nach der Implantation normal weiter. Die Biopsie Techniken haben sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt, um den Prozess zu optimieren. […]

2018-03-26T18:03:51+02:0015 de Januar de 2016|0 Kommentare

Das Instituto Bernabeu stärkt seine Position als europäische Referenz im Bereich Forschung und Entwicklung auf dem jährlichen Kongress des “British Fertility Society”

Am 7. und 8. Januar fand in Newcastle (UK) eines der wichtigsten Zusammentreffen im Bereich der Fertilitätsmedizin und der assistierten Reproduktion statt, der jährliche Kongress der “British Fertility Society” (BSF). Der wissenschaftliche Ausschuss hatte insgesamt 11 Forschungsprojekte des Instituto Bernabeu angenommen. Die Themen waren: Niedrige ovarielle Reaktion – Eine Pathologie die bei Frauen mit Kinderwunsch mit dem fortgeschrittenen Alter assoziiert wird, Implantationsversagen von Embryonen und die Auswirkung der Genetik bei Fortpflanzungsproblemen. […]

2016-08-10T09:42:52+02:0014 de Januar de 2016|0 Kommentare

Complete Chromosome Screening (CCS): Zuverlässig und für Embryonen weniger schädlich

Damit sich ein Individuum richtig entwickeln kann benötigt es die Informationen der Gene. Als anschauliches Beispiel vergleichen wir es “mit Büchern (Gene) die mit Tinte (DNA) geschrieben werden”. Die Menge aller Gene befindet sich in den 46 Chromosomen, die wir von unseren Eltern erben. Sie sollten frei von Mängeln oder Fehlern sein, da diese zu schweren Erkrankungen, Fehlbildungen oder Lebensunfähigkeit führen können.
Bei menschlichen Embryonen kommt es häufig zu einem hohen Anteil von Chromosomenanomalien. Besonders ist dies bei Paaren mit Fertilitätsproblemen zu beobachten, sie äußern sich als wiederholte Fehlgeburten oder Implantationsfehler. Auf diese Weise sind IVF Labore vorbereitet und wissen das mit hoher Wahrscheinlichkeit viele Embryonen Chromosomenanomalien tragen.
Nur Embryonen, die keinen Überschuss oder Mangel an DNA haben, sind in der Lage sich gesund zu entwickeln, bis zur Geburt eines gesunden Kindes. Daher ist es wichtig Embryonen richtig auszuwählen und den kompletten Chromosomensatz zu identifizieren damit ein Gesundes Lebewesen entstehen kann. […]

2018-05-31T12:26:21+02:0024 de Dezember de 2015|0 Kommentare

Die nützliche Anwendung des PGS/PGT-A/CCS (Complete Chromosome Screening) bei wiederholten Fehlgeburten

Wenn ein Paar die Entscheidung trifft ein Kind zu bekommen, ob auf natürlichem Weg oder durch die Anwendung der Techniken der assistierten Reproduktion, ist eine der Hauptsorgen, dass die Schwangerschaft gut und problemlos verläuft und das Kind gesund zur Welt kommt. In ca. 10 – 15% aller Schwangerschaften treten Fehlgeburten auf. Es wird von “wiederholten Fehlgeburten” gesprochen, wenn es bei zwei oder mehr Schwangerschaften zu einem spontanen Abort gekommen ist.
Der Ursprung der wiederholten Fehlgeburten kann immunologisch, hormonal oder durch die Gebärmutter bedingt sein, aber zweifellos ist die häufigste Ursache bei über 50% der Fällen chromosomal bedingt. […]

2018-05-08T14:47:12+02:0011 de Dezember de 2015|0 Kommentare

Sind PID, SGP, CCS und PGT-A dasselbe?

PID Die Präimplantationsdiagnostik (PID, auf Englisch PGD) besteht in einer Reihe von Techniken, die am Embryo vor dessen Transfer zur Gebärmutter angewandt werden, mit dem Ziel, dessen mögliche Chromosomen- und/oder genetische Veränderungen zu untersuchen. Zweck ist es, eine gesunde Nachkommenschaft zu gewährleisten und die Übertragung einer bestimmten Krankheit an die Nachkommen zu verhindern.
Im 21. Jahrhundert wurden bereits große Fortschritte bei der Analyse von Störungen beim Embryo gemacht. Durch die Vielzahl an diagnostischen Möglichkeiten und durch die Zuverlässigkeit der Techniken ist das Wirklichkeit geworden, was noch vor wenigen Jahren nur ein Hirngespinst war. Heute sind diese Techniken zur Routine geworden, und das Instituto Bernabeu liegt weltweit an der Spitze bei den neuesten Errungenschaften in der genetischen Diagnose des Embryos, die es seinen Patienten anbieten kann. […]

2018-04-11T10:01:35+02:006 de November de 2015|0 Kommentare

Genetik bei vorzeitiger Ovarialinsuffizienz und Menopause

Die Eizelle ist das weibliche Gamet. Sie ist die Zelle, die nach der Befruchtung durch ein Spermium den Embryo wachsen lässt. Beim Menschen ist die Anzahl der Eizellen über die eine Frau während ihres Lebens verfügt nicht unendlich, denn jede Frau wird mit einer begrenzten Anzahl geboren. Diese Eizellen werden nach und nach mit jeder Periode bis zur vollständigen Erschöpfung in den Wechseljahren verbraucht.
Es wird von Ovarialinsuffizienz gesprochen, wenn die Menstruation ausbleibt und es zu einer vorzeitigen Erschöpfung der Eizellen kommt, vor der natürlichen Beendigung der Funktion der Eierstöcke (mit ca. 50 Jahren). Sollte eine Frau dennoch über Eizellen verfügen, obwohl sie an Ovarialinsuffizienz leidet so reagieren diese meist nicht ausreichend auf die Hormone, die für Entwicklung und Reifung verantwortlich sind.
Eine frühzeitige Ovarialinsuffizienz kann schwerwiegende Folgen für eine Frau haben:

Ihre Fruchtbarkeit: Diese Frauen sind nicht in der Lage auf natürliche Weise schwanger zu werden und benötigen Hilfe durch die Techniken der assistierten Reproduktion. Darüber hinaus haben diese Patientinnen ein hohes Risiko, dass ihre Eizellen nicht auf eine IVF-Behandlung reagieren und ihren Erfolg gefährden.
Auf der anderen Seite bestehen durch das Fehlen bestimmter weiblicher Hormone aufgrund der niedrigen Eierstockaktivität Gesundheitsrisiken an Herzerkrankungen oder Osteoporose zu erkranken.

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2017-05-11T11:50:35+02:0030 de Oktober de 2015|0 Kommentare
Brauchen sie hilfe?