Dr. Jorge Ten

Welches sind die Ernährungsbedürfnisse von Embryonen vor ihrem Transfer zur Mutter?

Bei den Prozessen der In-vitro-Fertilisation müssen sich die menschlichen Embryonen während der ersten Lebenstage außerhalb der Mutter in speziellen Brutkästen entwickeln. Die Temperaturverhältnisse und der pH-Wert müssen optimal sein, und außerdem müssen den Embryonen alle für ihre Ernährung notwendigen Nährstoffmischungen zur Verfügung stehen, um alle ihre Energiebedürfnisse zu erfüllen. Hierfür werden Nährböden verwendet. […]

2017-07-05T09:36:40+02:007 de Juli de 2017|0 Kommentare

Sicherheit im Labor für In-vitro-Fertilisation (IVF) zur Vermeidung von Fehlern

Eine kürzlich erschienene Nachricht hat die Alarmglocken bezüglich der Sicherheitsverfahren in den Labors für In-vitro-Fertilisation (IVF) klingeln lassen Diesmal erforscht ein Krankenhaus in Utrecht 26 mögliche Verwechslungen bei der Besamung mit Samenproben von unterschiedlichen Patienten. Man sagt, irren sei menschlich, doch wenn wir Gameten und Embryonen handhaben, muss die Fehlerquote bei null liegen.
Diese Art von Nachrichten führen dazu, dass die Patienten Angst haben, da sie die Sicherheitsmaßnahmen nicht kennen, die die IVF-Labors aufweisen. Diese Angst kann Misstrauen gegenüber der Klinik oder deren Fachkräfte auslösen. Und wenn die Behandlungen der künstlichen Befruchtung an sich schon Stress erzeugen, dann führen diese Nachrichten zu noch mehr Stress und Beklemmung. […]

2017-03-02T14:41:39+02:003 de März de 2017|0 Kommentare

Was ist eine Spermatide?

Die Produktion von Spermien findet in den Hodenkanälchen statt und ist als Spermatogenese bekannt. Eine Keimzelle führt zu 4 reifen Spermien am Ende dieses Prozesses, der beim Menschen zwischen 62 und 75 Tagen dauert. Die letzte Etappe der Spermatogenese ist der Übergang von Spermatiden zu Spermien, der Spermiogenese genannt wird und in einem Prozess der Differenzierung und Reifung der Zelle besteht. Wie auf der Abbilding zu sehen, stammen die Spermatiden von sekundären Spermatozyten und haben bereits die Etappen der meiotischen Teilung I und II durchlaufen. Dabei weisen sie eine normale (haploide) Chromosomenausstattung auf, was die Befruchtung einer reifen Eizelle ermöglicht. Daher, und obwohl es unreife Zellen sind, können sie für die Techniken der künstlichen Befruchtung durch ICSI verwendet werden, wenn keine reifen Spermien in Ejakulat- oder Hodenproben gefunden werden. […]

2017-01-13T14:38:55+02:0013 de Januar de 2017|0 Kommentare

Warum gibt es Embryonen, die während ihrer Entwicklung in vitro blockiert werden?

Es können mehrere Faktoren an den Blockadeprozessen während der embryonalen Entwicklung beteiligt sein, die zum Ausbleiben der Zellteilung führen, und daher zu der Unfähigkeit, die Embryonen in der Gebärmutter zu implantieren und eine Schwangerschaft herbeizuführen.
Als erstes gilt: die Bedingungen der Kultur sind wesentlich.  Die in vitro gezüchteten Embryon19en werden einer Reihe von künstlichen Bedingungen ausgesetzt, die nicht in vivo anfallen, und die immer suboptimal sein werden, so dass Blockaden von Embryonen erfolgen können, die zunächst überlebensfähig waren. In den letzten Jahren wurden große Bemühungen darauf verwandt, das Geschehen im Mutterleib nachzustellen und es auf die Prozesse im Labor zu extrapolieren. Vor allem wurde die Konzentration von Sauerstoff in den Brutkästen reduziert, und zwar von 20 auf 5%, und die Zusammensetzung der Kulturmedien wurde verbessert. All dies hat zusammen mit einer umfassenden Überwachung des pH-Werts und der osmotischen Konzentration, dazu geführt, dass wir routinemäßig eine verlängerte Kultur der Embryonen bis zur Phase des Blastozysten durchführen können, um eine bessere Auswahl zu erzielen und die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen. […]

2018-03-26T18:16:59+02:0019 de August de 2016|0 Kommentare

Kryokonservierten Embryonen: wirkt sich die Lagerzeit auf der Bank später auf die Lebensfähigkeit aus?

Es ist schon fast 30 Jahren her seit der ersten Schwangerschaft  mit der Anwendung von  Kryokonservierten Embryonen  (Trounson y Mohr, 1983). Seiten wächst ihre Anzahl zunehmend in allen  Zentren der assistierten Reproduktion vor allem durch die Optimierung  der Fortpflanzung Behandlungen. Es geht darum das in einem einzigen Zyklus der Ovarien Stimulation, eine ausreichende Anzahl von Embryonen guter Qualität erhalten werden, für die Übertragung im  frischen Zustand sowie zur Kryokonservierung. Diese Embryonen können für künftige Versuche von Schwangerschaft verwendet werden, das Paar kann beschließen, sie zu reproduktiven Zwecken zu spenden,  sie für konkrete Forschungsprojekte benennen, oder sie zu entsorgen. […]

2016-09-29T13:13:23+02:0022 de Januar de 2016|0 Kommentare

Die Rolle des männlichen Faktors in der Infertilität eines Paares

Der Glaube daran, dass Fruchtbarkeitsprobleme zum größten Teil am weiblichen Faktor liegen ist längst überholt. Die neusten Zahlen sprechen für sich: 47% der Fälle von Unfruchtbarkeit sind auf ein Problem beim männlichen Faktor zurück zu führen. Mittlerweile werden bei beiden Teilen des Paars bei ungewollter Kinderlosigkeit sämtliche Tests und Untersuchungen durchgeführt. Die Untersuchung beider Faktoren, sowohl weiblich wie männlich haben sich in allen Fertilitätskliniken etabliert, dennoch besteht weiterhin ein Mangel an Wissen über die Unfruchtbarkeit beim Mann. Was sind die Gründe? Welche Lösungen bieten Fertilitätskliniken in solchen Fällen?
Die häufigsten Probleme bei Männern können “veränderte Samenparameter mit unbekannter Ursache sein“, erklärt das Instituto Bernabeu in Alicante. Dies bezieht sich auf eine niedrige Spermienzahl, eine schlechte Beweglichkeit oder eine veränderte Morphologie des Samens. Darüber hinaus können verschieden andere Probleme auftreten zum Beispiel Infektionen, Erkrankungen oder Erkrankungen genetischer Herkunft, die eine Befruchtung der Eizellen erschweren oder die Qualität der Embryonen beeinträchtigen. […]

2016-08-10T09:51:31+02:003 de Dezember de 2015|0 Kommentare

Vitrifizierung – Eine Revolution der Kälte

Wenn von Vitrifizierung die Rede ist, wird diese normalerweise mit der Verzögerung der Mutterschaft, durch das Einfrieren von Eizellen für einen späteren Gebrauch in Verbindung gebracht. Diese Möglichkeit an für sich erscheint bereits erstaunlich, dass durch den Prozess des schnellen Einfrieren von Zellen die Keimzellen für einen späteren Einsatz aufbewahrt werden können. Ihr Einsatz ist mittlerweile sehr vielfältig und zahlreich und wird von den renommiertesten Fertilitätsklinken angewandt. Experten bezeichnen die Vitrifizierung als eine “Revolution” im Bereich der Fertilitätsmedizin.
“Wir können behaupten, dass zur Zeit die Kryokonservierung der wichtigste Bereich jeder Fertilitätsklinik ist” dies ist die Aussage des Abteilungsleiters Dr. Jorge Ten für operative Reproduktionsbiologie des Instituto Bernabeu in Alicante. Der Experte ist der Meinung, dass sich diese Technik in den vergangenen 6-8 Jahren enorm verändert hat. Zu Beginn wurde die Vitrifizierung durch die Anwendung “des langsamen Einfrierens durchgeführt, die allerdings Zellschäden in der Eizelle verursachten“. Die Eizelle ist die größte Zelle im weiblichen Körper und weißt den höchsten Wassergehalt auf was zu Schwierigkeiten bei der Einfrierung führte da sich Eiskristalle in der Zelle bildeten, die Verantwortlich für die Zellschädigung waren. Die Folge dieser Entwicklung des langsamen Einfrierens war das die Überlebenschancen der Zellen zwischen 20 und 30% lagen und somit kaum Eizellen den Auftauungsprozess überstanden konnten. […]

2016-08-10T09:56:00+02:0028 de Oktober de 2015|0 Kommentare
Brauchen sie hilfe?