Chromosomenanomalien

Wiederholte Fehlgeburten: Ein Drama mit Lösung

Zweifellos ist eine der schmerzhalftesten Situationen, denen sich ein Paar mit Kinderwunsch ausgesetzt sieht, die Fehlgeburt. Das Leiden ist um so größer in Fällen, in denen Fruchtbarkeitsbehandlungen wie In-Vitro-Fertilisation, künstliche Befruchtung oder Eizellenspenden vorausgegangen sind.
Fehlgeburten sind nicht immer das Produkt einer Erkrankung oder zugrunde liegenden Anomalie. Sie können eine Reaktion der Natur darstellen, die die Entwicklung eines anomalen Embryos  blockiert. So findet man bei der Untersuchung des Gewebes der Fehlgeburt einen hohen Prozentsatz an Chromosomenanomalien. […]

2016-10-18T17:42:40+02:008 de April de 2016|0 Kommentare

Die nützliche Anwendung des PGS/PGT-A/CCS (Complete Chromosome Screening) bei wiederholten Fehlgeburten

Wenn ein Paar die Entscheidung trifft ein Kind zu bekommen, ob auf natürlichem Weg oder durch die Anwendung der Techniken der assistierten Reproduktion, ist eine der Hauptsorgen, dass die Schwangerschaft gut und problemlos verläuft und das Kind gesund zur Welt kommt. In ca. 10 – 15% aller Schwangerschaften treten Fehlgeburten auf. Es wird von “wiederholten Fehlgeburten” gesprochen, wenn es bei zwei oder mehr Schwangerschaften zu einem spontanen Abort gekommen ist.
Der Ursprung der wiederholten Fehlgeburten kann immunologisch, hormonal oder durch die Gebärmutter bedingt sein, aber zweifellos ist die häufigste Ursache bei über 50% der Fällen chromosomal bedingt. […]

2018-05-08T14:47:12+02:0011 de Dezember de 2015|0 Kommentare

Genetik bei vorzeitiger Ovarialinsuffizienz und Menopause

Die Eizelle ist das weibliche Gamet. Sie ist die Zelle, die nach der Befruchtung durch ein Spermium den Embryo wachsen lässt. Beim Menschen ist die Anzahl der Eizellen über die eine Frau während ihres Lebens verfügt nicht unendlich, denn jede Frau wird mit einer begrenzten Anzahl geboren. Diese Eizellen werden nach und nach mit jeder Periode bis zur vollständigen Erschöpfung in den Wechseljahren verbraucht.
Es wird von Ovarialinsuffizienz gesprochen, wenn die Menstruation ausbleibt und es zu einer vorzeitigen Erschöpfung der Eizellen kommt, vor der natürlichen Beendigung der Funktion der Eierstöcke (mit ca. 50 Jahren). Sollte eine Frau dennoch über Eizellen verfügen, obwohl sie an Ovarialinsuffizienz leidet so reagieren diese meist nicht ausreichend auf die Hormone, die für Entwicklung und Reifung verantwortlich sind.
Eine frühzeitige Ovarialinsuffizienz kann schwerwiegende Folgen für eine Frau haben:

Ihre Fruchtbarkeit: Diese Frauen sind nicht in der Lage auf natürliche Weise schwanger zu werden und benötigen Hilfe durch die Techniken der assistierten Reproduktion. Darüber hinaus haben diese Patientinnen ein hohes Risiko, dass ihre Eizellen nicht auf eine IVF-Behandlung reagieren und ihren Erfolg gefährden.
Auf der anderen Seite bestehen durch das Fehlen bestimmter weiblicher Hormone aufgrund der niedrigen Eierstockaktivität Gesundheitsrisiken an Herzerkrankungen oder Osteoporose zu erkranken.

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2017-05-11T11:50:35+02:0030 de Oktober de 2015|0 Kommentare

Chromosomalen Veränderungen bei wiederholten Fehlgeburten

Ein großes Anliegen für Paare, unabhängig davon ob sie auf natürlicher Art und Weise oder durch Techniken der assistierten Reproduktion schwanger geworden sind, ist, dass die Schwangerschaft ein gutes Ende findet. Leider endet ein Teil der Schwangerschaften mit Fehlgeburten oder Abtreibungen bei einem Gestationsalter unter 20 Wochen, wenn der Fötus außerhalb der Gebärmutter nicht überlebensfähig ist.
Wenn ein Paar zwei oder mehrere Abtreibungen erleidet wird von wiederholter Fehlgeburt gesprochen. Dies ist bei 5% der Paare die versuchen schwanger zu werden der Fall.
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2016-08-10T12:01:50+02:0018 de Februar de 2013|0 Kommentare
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