Das Geschlecht des zukünftigen Babys (Embryos) vor dessen Transfer zu erfahren, ist möglich. Tatsächlich wird diese Strategie seit Jahren angewandt, um die Übertragung von Erbkrankheiten zu verhindern, die an die Geschlechtschromosomen gebunden sind (Präimplantationsdiagnostik oder PID).
In den Anfängen dieser Technik wurde die Analyse des Embryos am Tag 3 der Embryonenentwicklung vorgenommen. Derzeit führt man sie zwischen den Tagen 5-7 der Entwicklung (Blastozyste) durch. Sie ermöglicht es, gleichzeitig alle Chromosomen des Embryos zu erfahren, womit wir in der Lage sind, die Übertragung von Chromosomenveränderungen vollständig auszuschließen. Die Wirksamkeit der Technik erreicht 98%. […]