Am Instituto Bernabeu verzichten wir inzwischen auf Injektionen für die ovarielle Stimulation während der Behandlungen der In-vitro-Fertilisation (IVF). Die Klinik setzt jetzt eine neuartige Vorrichtung namens i-Port Advance™ ein, um die Medizin mit Hilfe eines Systems zu verabreichen, das Diabetiker bereits verwenden, und das nun gynäkologisch genutzt wird. Auf diese Weise revolutioniert das Instituto Bernabeu das Bild der Reproduktionsmedizin und erleichtert die Verabreichung der injizierbaren Medikamente. Kurz gesagt, der Stress, der durch die täglich oder gar mehrmals am Tag verabreichte Spritze entsteht, entfällt.

Für die Frau, die sich einer Fruchtbarkeitsbehandlung unterzieht, besteht neben der emotionalen Belastung durch den Wunsch nach Mutterschaft auch die Notwendigkeit der Verabreichung von Medikamenten, die ihren Körper auf die Schwangerschaft vorbereiten. Untersuchungen zeigen, dass die Verwendung von injizierbaren Medikamenten eine der wichtigsten Ursachen für Stress bei Patientinnen ist, die sich einer Behandlung der künstlichen Befruchtung unterziehen, 23% der Frauen erklärten, dass ihnen dies erhebliche Sorgen bereitet. Und dies ist eine Realität, die uns täglich in den Sprechstunden des Instituto Bernabeu begegnet, in denen viele Patienten über ihre Angst vor den Spritzen berichten, die bei der ovariellen Stimulation angewandt werden müssen.

Eine Stimulationsbehandlung dauert gewöhnlich etwa zehn Tage, und in einigen Fällen ist mehr als eine Injektion am Tag notwendig. Am Instituto Bernabeu haben wir uns darüber Gedanken gemacht, wie man diese Belästigungen beseitigen kann, und es kam die Idee auf, eine neuartige Vorrichtung namens i-Port, die von Diabetikern verwendet wird, auf die Gynäkologie zu übertragen. Dank dieser Vorrichtung, die am Bauch angebracht wird, wird die Zahl der Injektionen für die Stimulation auf drei reduziert, und zwar mit Hilfe eines Pflasters, das mit leichtem Druck eine feine Kanüle in das Unterhautgewebe einführt. Dies ist der Eingangsweg, durch den das Medikament ohne Spritze verabreicht wird. Die Frauen, bei denen diese Methode angewandt wird, berichten, dass sie nichts als einen leichten Druck verspüren.i-Port: weg von den Spritzen bei der ovariellen Stimulation 0

Das Instituto Bernabeu hat die Vorrichtung einer Gruppe von Patienten angeboten, um deren Wirksamkeit nachzuweisen. Die gynäkologischen Anwendungstests erwiesen sich als zufriedenstellend, denn alle entschieden sich danach, die Vorrichtung für die Verabreichung des Medikaments zu nutzen.

“Am Instituto Bernabeu sind wir bahnbrechend in der Verwendung einer Vorrichtung, die es der Frau erspart, sich die unverzichtbaren Injektionen bei einer Behandlung der künstlichen Befruchtung setzen zu lassen. Viele unserer Patientinnen haben Angst vor Spritzen und sagen uns das in der Sprechstunde. Lange Zeit haben sie uns gefragt, ob es eine Methode gebe, die Spritzen zu vermeiden, und inzwischen haben wir das geschafft”, erklärt Dr. Rafael Bernabeu, medizinischer Leiter der führenden Klinik bei der gynäkologischen Nutzung der Vorrichtung, zufrieden darüber, den Bitten nachkommen zu können, die ihm die Patientinnen lange Zeit vorgebracht hatten.

Diese Arbeit wurde für ihre mündliche Präsentation durch Jaime Guerrero, Embryologe am Instituto Bernabeu, auf dem Kongress der ESHRE (European Society of Human Reproduction and Embryology) in Genf ausgewählt.

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