Ist die Größe der Eierstöcke wichtig?

Wie alle Organe unseres Körpers, unterliegt der Eierstock im Laufe des Lebens Veränderungen, die nicht nur seine Größe betreffen, sondern auch seine Funktion. Die Eierstöcke liegen zwischen der Gebärmutter und den Eileitern. Sie sind wesentlich für die Reproduktion, und im weiteren Sinne für den Fortbestand der menschlichen Spezies.
Ihre Entwicklung beginnt ungefähr dann, wenn der weibliche Embryo 8 Wochen alt ist, wobei im Laufe der Schwangerschaft eine Reihe von Veränderungen auftreten, die ihn auf die Ausübung seiner reproduktiven Funktion in der fruchtbaren Etappe des Lebens der Frau vorbereiten. […]

Tropenkrankheiten: Wie beeinflussen sie die Fruchtbarkeit oder die Schwangerschaft?

Tropenkrankheiten sind jene Krankheiten, die nur oder hauptsächlich in den Tropen auftreten, den Gebieten mit feuchtem, gemäßigtem Klima. Sie werden von Parasiten oder von Viren hervorgerufen und vor allem von Insekten, wie die Malaria (oder das Sumpffieber) oder das Zika-Virus, sowie durch verseuchtes Wasser übertragen, wie die Hepatitis A oder die Schistosomiasis. […]

Was ist die Adenomyose?

Die Adenomyose wird als die Invasion des Endometriums im Inneren der Gebärmutterwand definiert.
Die Adenomyose ist eine wenig bekannte Krankheit, weil ihre Diagnose nicht leicht ist. Ihr klinischer Verlauf kann schwanken zwischen asymptomatisch und sehr ausgiebigen und längeren Regelblutungen sowie Dysmenorrhoe. […]

Die Gefahr der Desinformation in den Foren über Fruchtbarkeitsthemen

Die Welt des Internet, mit ihren unterschiedlichen Möglichkeiten, wie Webseiten, Foren, sozialen Netzwerken… eröffnet eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Erlangung von Information.
Doch in den Foren versteckt man sich gerne hinter der Anonymität. Es ist üblich, dass das Forum zu einem Ort wird, an dem negative Mitteilungen verbreitet werden. Dies ist so, weil ein zufriedener Patient sein Glück wegen seines Erfolges genießt und selten ins Netz geht, um seine intime Freude öffentlich zu zeigen. […]

Stammzellen als Lösung für Ovarialinsuffizienz: Hoffnung oder Realität?

In den vergangenen Jahrzehnten wurden wichtige Fortschritte erzielt auf dem Gebiet der Fruchtbarkeit, um eigene Nachkommenschaft haben zu können,. Allerdings ist es eine der größten Herausforderungen für die Reproduktionsmedizin, eine Schwangerschaft bei jenen Frauen zu erreichen, bei denen die Möglichkeiten, eigene Eizellen zu erzielen, sehr gering sind, zum Beispiel Frauen, die unter Ovarialinsuffizienz leiden, d.h. einem Verlust ihrer Eizellen in einem frühen Alter, oder einfach Frauen über 40 Jahre. […]

Neue Untersuchung für die Behandlung von Paaren mit wiederholtem Implantationsfehler

Das Instituto Bernabeu ist darauf ausgerichtet, individuelle Lösungen zu bieten, insbesondere bei Patientinnen mit schwieriger Reproduktionsprognose (niedrige ovarielle Reserve und embryonaler Implantationsfehler (RIF)).
Patientinnen, die wiederholte Implantationsfehler erleiden, wurde in einigen Fällen die Durchführung von unterschiedlichen Tests und empirischen Behandlungen vorgeschlagen, Letztgenannte mit zweifelhafter Wirkung, und Erstgenannte mit wenig oder gar keinem Wert.
Eine der möglichen Strategien für Patientinnen mit wiederholtem Implantationsfehler (RIF), durch die viele der Fälle gelöst werden, ist die IVF (In-vitro-Fertilisation), mit elektivem Einfrieren und Biopsie aller Embryonen, und späterem Transfer der eingefrorenen Embryonen im natürlichen Zyklus, d.h. ohne Hormonbehandlungen.
Bei dieser Art von Behandlungen ist es möglich, die Bedingungen, unter denen der Transfer erfolgt, in einem vorangehenden Versuchszyklus (mock cycle) zu simulieren, mit Auswertung einer Reihe von Parametern, die auf den Erfolg des Transfers Einfluss haben können. […]

Salpingitis oder Entzündung der Eileiter: wie beeinflusst sie meine Fruchtbarkeit?

Damit die Empfängnis auf natürliche Weise abläuft, ist es notwendig, dass drei Grundaspekte gegeben sind: dass der Eisprung (Ovulation) erfolgt, dass eine angemessene Zahl und Mobilität der Spermien im Ejakulat vorliegt, und drittens, dass die Eileiter durchlässig sind, wobei der letztgenannte Faktor unverzichtbar ist, damit die Begegnung zwischen beiden Gameten (Eizelle und Spermium) und anschließend die Befruchtung erfolgt. […]

Kann ich mit nur einem Eileiter schwanger werden? Und ohne beide?

Die Eileiter sind Muskelkanäle, die die Eierstöcke mit der Gebärmutter verbinden. Die Eileiter haben die Aufgabe, jeden Monat die Eizelle zu aufzunehmen, und in ihrem Inneren erfolgt die Verbindung zwischen Eizelle und Spermium (die Befruchtung); der daraus entstehende Embryo wird bis zur Gebärmutter transportiert, wo dann die Schwangerschaft erfolgt. Wie wir sehen können, erfüllen die Eileiter äußerst wichtige Funktionen für die natürliche Reproduktion, im Zusammenhang mit dem Eisprung, der Befruchtung und der Schwangerschaft; tatsächlich sind Erkrankungen oder Veränderungen in den Eileitern für bis zu 30% der Fälle von Sterilität verantwortlich. […]

Vor- und Nachteile der Präimplantationsdiagnostik (PID)

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) besteht in der Untersuchung von Chromosomenveränderungen und genetischen Veränderungen beim Embryo vor seinem Transfer zur Mutter. Ihre Ziele sind die Gewährleistung einer gesunden Nachkommenschaft und die Verhinderung der Übertragung einer bestimmten Krankheit.
Wir können zwischen zwei Typen von PID unterscheiden: die PID zur Auswahl von Embryonen, die frei von einer genetischen Erkrankung sind, die nur ein Gen betrifft (PID), und die PID, bei der die genetischen Erkrankungen analysiert werden, die ein oder mehr Chromosomen befallen (CCS oder PGS). (Gelegentlich sorgt die verwendete Nomenklatur für Verwirrung; in dem Beitrag PID, PGS und CCS – was ist der Unterschied? werden die Unterschiede geklärt) […]

Eine sanftere und einfachere Technik: Soft-IVF oder Mini-IVF

Einer der wichtigsten Schritte für die Erzielung exzellenter Ergebnisse bei einem Zyklus der In-vitro-Fertilisation (IVF) ist es, über eine ausreichende Zahl von reifen Eizellen zu verfügen. Hierfür ist es notwendig, die Funktion der Eierstöcke zu stimulieren und zu erreichen, dass in den Eierstöcken, im Gegensatz zu dem, was beim natürlichen Zyklus der Fall ist, gleichzeitig eine geeignete Zahl von Eizellen reifen kann.
Die am häufigsten angewandten Protokolle der Stimulation beruhen auf der Verwendung von Dosen des follikelstimulierenden Hormons (FSH), kombiniert mit anderen Medikamenten oder nicht, deren Dosis zwischen 150 und 300 IE am Tag schwankt, und die uns eine Reaktion von 7 bis 15 Follikeln liefern. […]