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Vor- und Nachteile der Präimplantationsdiagnostik (PID)

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) besteht in der Untersuchung von Chromosomenveränderungen und genetischen Veränderungen beim Embryo vor seinem Transfer zur Mutter. Ihre Ziele sind die Gewährleistung einer gesunden Nachkommenschaft und die Verhinderung der Übertragung einer bestimmten Krankheit.
Wir können zwischen zwei Typen von PID unterscheiden: die PID zur Auswahl von Embryonen, die frei von einer genetischen Erkrankung sind, die nur ein Gen betrifft (PID), und die PID, bei der die genetischen Erkrankungen analysiert werden, die ein oder mehr Chromosomen befallen (CCS oder PGS). (Gelegentlich sorgt die verwendete Nomenklatur für Verwirrung; in dem Beitrag PID, PGS und CCS – was ist der Unterschied? werden die Unterschiede geklärt) […]

Eine sanftere und einfachere Technik: Soft-IVF oder Mini-IVF

Einer der wichtigsten Schritte für die Erzielung exzellenter Ergebnisse bei einem Zyklus der In-vitro-Fertilisation (IVF) ist es, über eine ausreichende Zahl von reifen Eizellen zu verfügen. Hierfür ist es notwendig, die Funktion der Eierstöcke zu stimulieren und zu erreichen, dass in den Eierstöcken, im Gegensatz zu dem, was beim natürlichen Zyklus der Fall ist, gleichzeitig eine geeignete Zahl von Eizellen reifen kann.
Die am häufigsten angewandten Protokolle der Stimulation beruhen auf der Verwendung von Dosen des follikelstimulierenden Hormons (FSH), kombiniert mit anderen Medikamenten oder nicht, deren Dosis zwischen 150 und 300 IE am Tag schwankt, und die uns eine Reaktion von 7 bis 15 Follikeln liefern. […]

Sedierung oder Lokalanästhesie für IVF (In-vitro-Fertilisation)?

Einer der wesentlichen Schritte bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) ist die Follikelpunktion, auch als ovarielle Punktion bekannt. Es handelt sich um einen chirurgischen Eingriff, dessen Ziel die Erlangung der Eizellen aus dem Inneren der Follikel des Eierstocks ist, und bei der ein hoher Grad an Zufriedenheit und Wohlbefinden der Frau bei der Anwendung der Techniken zu einer Verringerung des emotionalen Stress führt, der von diesen erzeugt wird.
In der künstlichen Befruchtung wurden große Fortschritte gemacht, die für immer historische Meilensteine in der medizinischen Wissenschaft darstellen werden. Unter den größten Fortschritten in der Reproduktionsmedizin können wir die Bequemlichkeit und die Sicherheit hervorheben. In den Anfängen der IVF erfolgte die Erlangung der Eizellen mit Hilfe der ovariellen Punktion unter allgemeiner Inhalationsanästhesie. Diese Technik war relativ schwerfällig und wies verglichen mit der heutigen Technik eine niedrige Rate der Wiedergewinnung von Eizellen auf. Die Patientin musste in der Klinik übernachten. […]

Das Abenteuer, alleine Mama zu werden: Mutterschaft ohne Partner

Wenn Eltern werden ein Abenteuer ist, so ist die Entscheidung, freiwillig allein stehende Mutter zu werden, eine echte Herausforderung. Heute ist inzwischen niemand mehr überrascht darüber, dass eine Frau beschließt, Kinder ohne einen Partner zu bekommen. Eine Entscheidung, die auf einer reiflichen Überlegung beruht. Die zukünftige Mutter muss sich sehr gut betreut fühlen bei dem Prozess. Das Instituto Bernabeu nimmt seit Jahren Frauen auf, die beschließen, durch eine Behandlung der künstlichen Befruchtung Mutter ohne Partner zu werden. Und es verfügt über Spezialisten, zu deren umfassenden wissenschaftlichen Kenntnissen eine große menschliche Qualität kommt, bei einem so sensiblen Thema wie der freiwilligen Mutterschaft ohne Partner. […]

In-vitro-Fertilisation (IVF): Welches sind die Komplikationen, die auftreten können?

Die In-vitro-Fertilisation ist die meist verbreitete Behandlung in der Reproduktionsmedizin, und da die zu lösenden Probleme häufig komplex sind, wird nicht immer das erhoffte Ergebnis erzielt.
In den letzten Jahrzehnten haben sich die möglichen Risiken, die mit einer In-vitro-Fertilisation (IVF) verbunden sind, erheblich verringert. […]

Wie lange soll man nach einer fehlgeschlagenen Behandlung der künstlichen Befruchtung warten?

Dies ist eine Frage, die man uns in der Sprechstunde häufig stellt, da uns nach dem Scheitern einer In-vitro-Fertilisation immer noch die Hoffnung auf einen neuen Versuch bleibt. Traditionell wird empfohlen, 3 Monate zwischen den ovariellen Stimulationen vergehen zu lassen, was ziemlich nervenaufreibend bei Patientinnen sein kann, deren Alter kein Warten mehr erlaubt.
Um die Notwendigkeit des Wartens zu bewerten, wurden Untersuchungen durchgeführt, bei denen ein Monat mit 3 Monaten verglichen wurde, und man beobachten konnte, dass die gleichen Ergebnisse erzielt wurden.
Aus diesem Grunde raten wir allen Patientinnen, die sich der Behandlung so früh wie möglich unterziehen möchten, mit einem neuen Versuch nicht länger als einen Monat zu warten. […]

Bedeutung der Eileiter für die Fruchtbarkeit

Die Eileiter sind 2 längliche Gebilde von etwa 12 Zentimetern Länge und sehr feinem Kaliber, die die Bauchhöhle mit der Gebärmutter verbinden. In diesem äußeren Bereich des Abdomens stehen sie in enger Beziehung zu den Eierstöcken.
Ihre Rolle oder Funktion ist wesentlich für die menschliche Reproduktion: zunächst einmal ist der Eileiter dafür verantwortlich, die Eizelle jeden Monat aus dem Eierstock an- oder aufzusaugen, um danach 24-72 Stunden auf eine Befruchtung zu warten. Tritt diese nicht ein, wird die Eizelle einfach absorbiert, und bei Befruchtung ermöglicht der Eileiter den Transport der befruchteten Eizelle zur Gebärmutter, dank kontraktiler Bewegungen und dank der Ziliarzellen, die ihn bedecken. Die befruchtete Eizelle oder Zygote verbleibt etwa 48 – 72 Stunden im Eileiter, auf ihrem Weg zur Gebärmutter, wo sie schließlich den Embryo implantiert. […]

Endometritis: Was ist das? Wie entdeckt man sie? Wie heilt man sie?

Die Endometritis ist eine Entzündung des Endometriums, d.h. der inneren Beschichtung der Gebärmutterhöhle, wo der Prozess der Embryonenimplantation stattfindet.
Die akute Endometritis ist ein recht seltener gynäkologischer Notfall, der normalerweise iatrogen auftritt, bei einer Plazentaretention nach der Entbindung oder nach einer Fehlgeburt. Die Patientin zeigt in dieser Situation eine Vielzahl von typischen Symptomen für eine Infektion, wie Fieber, eitrigen Ausfluss, allgemeines Unwohlsein. Wenn dies nicht behandelt wird, könnte es zu einer allgemeinen Infektion kommen. […]

Leere-Follikel-Syndrom

Die Anwendung von Techniken der In-vitro-Fertilisation (IVF) hat das Ziel, mehrfache Follikel (ovarielle Stimulation) zu entwickeln, aus denen die Eizellen erlangt werden, die später befruchtet werden. Der Prozess der ovariellen Stimulation gipfelt in der Verabreichung eines Medikaments, das die abschließende Reifung der Eizellen induziert, wobei das humane Choriongonadotropin (hCG) am häufigsten verwendet wird. Dieser letzte Schritt ist wesentlich, damit Eizellen während der ovariellen Punktion entnommen werden können, und signalisiert außerdem den Zeitpunkt, zu dem das Verfahren durchgeführt werden muss. Das Leere-Follikel-Syndrom (LFS) ist ein Zustand von ungeklärter Ursache, bei dem keine Eizellen nach einer präzisen ovariellen Punktion erlangt werden, trotz eines angemessenen Wachstums der Follikel nach der ovariellen Stimulation, und bei normal verlaufenen Hormonkontrollen. […]

Transfer von Embryonen im natürlichen Zyklus

Traditionell wird bei einer In-vitro-Fertilisation der Transfer der Embryonen im gleichen Zyklus vorgenommen, in dem die Eierstöcke stimuliert werden und die Embryonen entstehen. Häufig ist dies allerdings nicht ideal. Da es verschiedene Anreize von verschiedenen Follikeln gibt, kann die Ausbildung von mehreren Follikeln in den Eierstöcken die Struktur des Endometriums und damit dessen Implantationsfähigkeit beeinträchtigen. […]