Mädchen oder Junge? Wird dies von der Entwicklungsschnelligkeit des Embryos beeinflusst?

  • 23-11-2013
Gestern wurde der ASEBIR-Kongress beendet, bei welchem wir  Forschungsarbeiten präsentiert 11 haben, manche von Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Reproduktionsmedizin der Universität Alicante. In dieser retrospektive Studie bewerten wir, ob die Embryoentwicklungsschnelligkeit das Geschlecht der Neugeborenen, welche aus Behandlungen der Assistierten Reproduktion stammen, beeinflusst, sowohl bei Zyklen mit eigenen Eizellen als bei Zyklen der Eizellspende. Die erhaltenen Ergebnisse zeigen auf, dass die männlichen Embryone (ZY) sich schneller entwickeln als die weiblichen (XX), so dass beim Moment des Transfers, wenn dieser am Tag 5 stattfindet, die ersten Embryone sich in fortgeschritteneren Entwicklungsstadien befinden. Bei diesen Embryonen handelt es sich nach aktueller Klassifikation um die Besten und sind deshalb die für den Transfer und die Implantation ausgewählten Kandidaten. Dies suggeriert, dass bei Transfers an Tag 5, wir eine positive Tendenz zugunsten von Jungen generieren könnten. Allerdings haben wir keine Unterschiede in den Geschlechterstatistiken der Transfers an Tag 5 (1,07) gegenüber der allgemeinen Weltbevölkerung (1,07) nach dessen letzten Registereintrag der CIA WorldFactbook beobachtet.
 
RELATIONSHIP BETWEEN THE SPEED OF EMBRYO DEVELOPMENT AND SEX OF THE  OFFSPRING AFTER ART. J. Ten, A. Sáez, B. Moliner, J. Guerrero, J. Llácer, J. de Juan, R. Bernabeu 
 
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