Das Instituto Bernabeu identifiziert die Faktoren, die die Voraussage einer embryonalen Zellveränderung in IVF-Zyklen ermöglichen

  • 14-06-2017

Die Forscher weisen darauf hin, dass die Forschung eine “außerordentliche Bedeutung” habe, “da wir Faktoren identifiziert haben, die es uns ermöglichen, die Wahrscheinlichkeit von embryonalem Mosaizismus bei Zyklen der In-vitro-Fertilisation IVF” vorauszusagen.

In den Embryonen mit Chromosomen-Mosaizismus leben zwei Populationen von Zellen mit unterschiedlicher genetischer Ausstattung zusammen. Und es handelt sich um ein relativ häufiges Phänomen bei IVF-Zyklen. Diese Embryonen sind in der Lage, zu implantieren und zu einer Geburt von gesunden Kindern zu führen, auch wenn iher Fähigkeit, zu evolutiven Schwangerschaften zu führen, etwas geringer ist als die von chromosomisch normalen Embryonen.

Bei dieser Studie wurden verschiedene Variablen analysiert, die mit dem Chromosomen-Mosaizismus assoziiert werden. Die Fachleute haben Faktoren identifiziert, die die Wahrscheinlichkeit, dass ein Embryo ein Mosaik-Embryo ist, erhöhen können. Besagte Ergebnisse wurden nach der Analyse von 1.923 Embryonen aus 704 IVF-Zyklen erzielt.

In der Studie wird festgestellt, dass das Alter der Mutter keinen Einfluss auf den Mosaizismus hat, wohl aber das des Vaters. Und je älter der Vater, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Embryo Chromosomen-Mosaizismus aufweist: 10,7% bei Embryonen, deren Väter unter 40 Jahre alt sind, gegenüber 14% bei Männern von über 40 Jahren.

Die Samenqualität des Mannes, FISH bei Spermien und Spermien-Fragmentierung, scheinen keinen Einfluss auf den embryonalen Mosaizismus zu haben. Die Embryonenqualität ist jedoch sehr wohl mit dem Mosaizismus verbunden. Bei Embryonen der Qualität A weisen nur 8,2 % der Embryonen Mosaizismus auf, gegenüber 13,8 % bei denen mit Qualität B, 24,1% bei denen mit Qualität C und 22,4 % bei denen mit Qualität D.

Die Forschungsarbeit wurde von den Ärzten José Antonio Ortiz, Belén Lledó, Ruth Morales, Eva García-Hernández, Jorge Ten, dem medizinischen Kodirektor Joaquín Llácer und dem medizinischen Leiter del Instituto Bernabeu, Rafael Bernabeu durchgeführt.

 

Factors associated with chromosomal mosaicism in trophoectoderm cells. J.A. Ortiz, B. Lledo, R. Morales, E. García-Hernández, J. Ten, J. Llácer, R. Bernabeu.

Factors associated with chromosomal mosaicism in trophoectoderm cells

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