Das einfrieren als strategie zur verbesserung der ergebnisse der embryonenimplantation

  • 16-02-2017

Das Instituto Bernabeu präsentierte auf dem Kongress der Britischen Gesellschaft für Fruchtbarkeit Anfang Januar 2017 die Arbeit “Freeze All” von Dr. Jorge Ten, Leiter der Operationellen Abteilung für die Biologie der Menschlichen Reproduktion. Bei der Forschungsarbeit, die als Poster vorgestellt wurde, wird die Wirksamkeit des Einfrierens durch Vitrifizierung der Embryonen des Paares für einen anschließenden Zyklus des Auftauens und für den Transfer bewertet.

Ziel des Einfrierens ist es, einige der Komplikationen der Techniken der künstlichen Befruchtung wie etwa die ovarielle Hyperstimulation zu vermeiden, und eine höhere Synchronie zwischen dem Embryo und dem Endometrium zu erzielen, was bessere Ergebnisse bieten kann. Und dies war auch der Tenor der erzielten Ergebnisse. Die Vitrifizierung und der Transfer in einem zeitverschobenen Zyklus kann die konventionellen Behandlungen der In-vitro-Fertilisation und des Transfer im frischen Zyklus ersetzen.

Die Untersuchung basierte auf dem Vergleich der Ergebnisse von 99 Behandlungen der Vitrifizierung gegenüber 150 Behandlungen eines konventionellen frischen Zyklus des Embryonentransfers. Der Prozentsatz der evolutiven Schwangerschaften lag etwas höher als bei den Fällen der elektiven Vitrifizierung und erreichte 41,5% gegenüber 32,5% bei der konventionellen Behandlung.

Die Arbeit schließt mit dem Hinweis auf die Bedeutung eines leistungsfähigen Programms der Vitrifizierung zur Gewährleistung des vollständigen Überlebens des Embryos.

“Freeze All”

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