Fragen und Antworten

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Welche Personen können Eizellen und Samen spenden?

Die Eizellspenderinnen sind gesunde, junge Frauen, die anderen Frauen helfen möchten, Mutter zu werden. Es sind Personen, die sich sozial engagieren und ein gehobenes kulturelles Niveau aufweisen. Viele sind Universitätsstudentinnen.

Die Vorraussetzungen sind zwischen 18 und 35 Jahren alt zu sein, eine unbedenkliche Familiengeschichte hinsichtlich übertragbarer genetischer Krankheiten vorzuweisen, der Bezits eines normalen Kariotyps (Chromosomenstudie), negatives Screening genetischer Krankheiten, ausführliche negative Untersuchungergebnisse auf sexuell übertragbare Krankheiten (Aids, Hepatitis B und C, Syphilis), Nomalität des Fortpflanzungsapparates, körperliche und gesitige Gesundheit, bereits bewiesenen Fruchtbarkeit und/oder angemessenes Ansprechen auf die Ovarstimulation, normaler Body-Mass-Index.

Die Samenspender sind junge Männer, die freiwillig ihren Samen für dessen Verwendung bei verschiedenen Fortpflanzungstechniken zur Verfügung stellen.

Die Voraussetzungen sind: Alter zwischen 18 und 35 Jahren, gute psychische und körperliche Verfassung, kein Erleiden genetischer Krankheiten (weder der Spender noch dessen Familie), die auf die Folgegenerationen übertragen werden könnten, wie zum Beispiel Diabetes oder Epilepsie, weder Träger noch infiziert sein durch: Antigene der Hepatitis B, Antikörper anti-Hepatitis C, Antikörper anti-HIV ½, Syphilis, keine Infektionsleiden, Besitz hervorragender Samenqualität, die etwa 4,5fach über der Norm liegt und die den Einfrierungs- und Auftauungsprozess entsprechend verträgt, normaler Kariotyp

Ist die Spende anonym?

Ja. Das spanische Gesetz besagt, dass die Daten in Verbindung mit der Identität der Spender verschlüsselt aufbewahrt und absolut vertraulich behandelt werden müssen.

Darf ein/e Spender/in die Identität des geborenen Kindes kennen?

Nein. Das Gesetz schreibt vor, dass die Spende anonym ist und dass die Spender kein Recht haben, die Identität des geborenen Kindes zu kennen. Es besteht ebenso wenig die Möglichkeit, dass das durch Fortpflanzungstechniken entstandene Kind die Identität des Spenders/der Spenderin kennen darf.

Wie kann ich Spender/Spenderin werden?

Im Falle der Eizellspenderinnen wird nach der Kontaktaufnahme ein erstes Gepräch geführt, bei dem überprüft wird, ob die zuvor benannten Vorraussetzungen erfüllt werden. Wenn dies der Fall ist, so wird eine Untersuchung mit dem Gynäkologen vereinbart, der eine ärztliche Untersuchung durchführt. Bei dieser Kontrolle wird ebenfalls eine Blutanalyse gemacht. Sobald deren Untersuchungsergebnisse einwandfrei vorliegen, kann die Behandlung mit dem ersten Menstruationstag begonnen werden.

Im Fall der Samenspender wird nach der Kontaktaufnahme ein erstes Gespräch geführt. Wenn die Voraussetzungen erfüllt werden, kann am selben Tag die Probe abgegeben werden. Später wird eine zweite Probe zum Vergleich fällig. Wenn beide für angemessen erklärt werden, wird mit der zweiten ein Einfrierungs-Auftauungstest durchgeführt, und wenn dieser anstandslos vollzogen werden konnte, wird eine dritte Probe verlangt, sowie eine Blutanalyse. Diese dritte Probe wird in der Samenbank aufbewahrt, wird aber solange in Quarantäne verwahrt, bis die Untersuchungsergebnisse vorliegen. Ab dann ist es normal, dass die Spender wöchentlich das Zentrum aufsuchen.

Ebenso muss ein Dokument unterschrieben werden, welches den Prozess und die legalen Umstände bezüglich der Anonymitätsabsicherung erklärt. Die/der Spender/in hat keine Rechte oder Pflichten hinsichtlich der möglichen Kinder, die durch die Spende gezeugt werden.

Erhalten die Spender einen Unkostenaufwand?

Die Spende ist ein uneigennütziger Akt, es wird aber eine Aufwandsentschädigung für die Abdeckung der Transportkosten, Ärzte und Laborpersonal, Fernbleiben der Arbeitt etc. entrichtet. Für die Samenspender ist eine Aufwandsentschädigung für Unannehmlichkeiten und Ortswechsel von 40 Euro pro akzeptabler Probe vorgesehen.

Gibt es irgendeine Beschräkung für die Spende?

Laut Gesetz kann eine Person spenden, bis durch ihren Beitrag maximal 6 Kinder in Spanien geboren wurden.

Ist die Eizellspende mit Schmerzen verbunden?

Nein. Für die meisten Frauen, die sich bereit erklärt haben, war es ein positives Erlebnis. Sie sind zufrienden damit, stolz darauf und entscheiden sich für deren Wiederholung.

Kann die Eizellspende meine zukünftige Fruchtbarkeit oder meine Ovarialreserve beeinflussen?

Nein. In jedem Zyklus gehen auf ganz natürliche Weise hunderte von Eizellen verloren, die später nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Eizellspende gewinnt mehere Eizellen dieses Zyklus zurück. Bei der Behandlung werden nur Eizellen dieses Zyklus entnommen. In vielen Fällen kommt es durch die komplette gynäkologische Kontrolle zu Diagnostizierungen, die auf kurze Sicht die Fruchtbarkeit gefährden könnten.

Wann kann ein Spender abgelehnt werden?

Wenn die Samenqualität der wiederholten Proben keine Einfrierung ermöglicht, oder wenn nach dem Auftauungsprozess die Überlebensrate inakzeptabel ist.

Wenn Anomalien in den periodisch durchgeführten Untersuchungen auftreten.

Wenn mit dem Samen des Spenders bereits sechs evolutive Schwangerschaften hervorgerufen wurden, so wie es das Gesetz vorschreibt.


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