ICSI - Intrazytoplasmatische Mikroinjektion von Spermien

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Die intrazytoplasmatische Mikroinjektion von Spermien (ICSI) besteht aus der Einführung eines einzigen Spermiums in das Innere einer reifen Eizelle um so deren Befruchtung zu erzielen. Ohne Zweifel handelt es sich hierbei um die meistangewendete Technik im Bereich der medizinischen Reproduktion, welche Anfang der 90er Jahre eine wirkliche Revolution bedeutete, da durch sie mit Erfolg die Mehrheit der Sterilitätsprobleme maskulinen Ursprungs gelöst werden konnte.

Aufgrund ihrer hohen und konstanten Erfolgsraten zur Erreichung der Befruchtung hat sich die ICSI-Technik seit ihren Anfängen nicht substanziell verändert. Die notwendige Ausstattung besteht aus einem invertiertem Mikroskop, mit einer spezifischen Optik (Hoffman) und einer auf 37ºC beheizten Platte. Vebunden mit diesem Mikroskop sind Mikromanipulatoren, welche uns erlauben, die Bewegungen der Mikropipetten, welche die Eizelle festhalten und welche das Spermium beinhalten, dreidimensional zu sehen. Die spermische Beweglichkeit, ebenso wie die Erfahrung des die Technik durchführenden Embriologens sind die zwei wichtigsten Parameter um die Effizienz derselben zu garantieren.

Die Techniken der Auswahl der Spermien vor der Durchführung der ICSI entwickeln sich in den letzten Jahren stetig fort, so dass eine spezifischere Auswahl ermöglicht wird. Aktuell kann eine morphologische Evaluation durchgeführt werden, bei welcher die Spermien zur Mikroinjektion durch spezielle Optiken ausgewählt werden, die deren Visualisierung in einer mehr als 6000fachen Vergrößerung ermöglichen (IMSI). Ebenso kann die sogenannte "physiologische ICSI" durchgeführt werden, bei welcher, entweder in der Platte der Mikroinjektion (PICSI) oder beim Kulturmedium ("Sperm slow"), Hyaloronsäure gebraucht wird, um die reifen Spermien auszuwählen, welche, a priori, eine Diminution bei chromosomatischen Alterationen aufzeigen. Nichtsdestotrotz haben jüngste Studien keine Überlegenheit dieser Methoden demonstriert und befinden sich weiterhin in der experimentiellen Phase.

Die Anwendung der Annexin-Säulen, Typ MACS, vor der ICSI erlaubt uns auch präapoptotische Spermien auszuwählen, welche in einem programmierten zellulären Tod eintreten würden und keine evolutiven Embryonen hervorbringen würden. Diese Säulen werden auch in Fällen, bei denen eine exzessive Fragmentation der spermischen DNA vorliegt, angewendet, welche mit den Prozessen der Befruchtungsfehler und der embryonalen Blockaden in Verbindung gebracht wird.

icsi behandlung in spanien

Die Hinweise für die Durchführung der ICSI sollten auf einer exhaustiven Fertilitätsstudie des Paares basieren und können sich wie folgt darstellen:

1. Maskuline Sterilität:

  • Oligozoospermie oder Kryptozoospermie: Ernsthaft verminderte Spermienanzahl.
  • Asthenozoospermie: Ernsthaft verminderte Spermienmotilität, inklusive Beispiele mit einer totalen Molititätsabwesenheit .
  • Teratozoospermie: Erhöhte Anzal von anormalen Spermien.
  • Obstruktive Azoospermie: Komplette Spermienabwesenheit im Ejakulat aufgrund einer Obstruktion. Die meist geläufigen Ursachen sind genetischen Ursprungs oder eine misslungene Vasovasostemie.
  • Sekretions-Azoospermie: Komplette Spermienabwesenheit im Ejakulat aufgrund eines Spermienproduktionsdefekts im Hoden.
  • Anejakulation: Ejakulationsdisfunktion verursacht durch retrograde Ejakulation oder QUerschnittslähmung.
    In den Fällen der Azoospermie und der Anejakulation können die notwendigen Spermien für die ICSI direkt im Hoden (Hodenpunktion oder -biopsie) gewonnen werden.
  • Immunitäre Ursachen: Präsenz einer hohen Anzahl von antispermischen Antikörpern.
  • Kostbare Samenproben: Patienten, welche vor einer Chemo- oder Strahlentherapie Samenproben einfrieren, diejenigen Patienten, die eine Waschung der Spermien aufgrund eines infektiösen Leidens (HIV, Hepatitis) benötigen oder auch bei Gebrauch von Spendersamens.

2. Feminine Sterilität:

  • Gewinning einer geringen Anzahl von Eizellen bei der Follikelpunktion. Allerdings kann man in diesen Fällen auch eine konventionelle IVF durchführen.
  • Generell geringe Eizellenqualität, inklusive der pelluziden verdickten Zone.

3. Andere Gründe:

  • Langandauernde Sterilität (Unerfüllter Kinderwunsch von mehr als 2 Jahren).
  • Erfolglose Durchführung von mehreren Zyklen von geplantem Geschlechtsverkehr oder künstlicher Insemination.
  • Keine Befruchtung mit konventianaler IVF in einem vorherigen Zyklus.
  • Rettende Mikroinjektion: Mikroinjektion der Eizellen aufgrund Nichtbefruchtung nach konventioneller IVF.
  • Reifungsprozess in vitro der Eizellen.
  • Nichterreichen einer Schwangerschaft nach mehreren konventionellen IVF-Zyklen.
  • Realisierung der genetischen Präimplantationsdiagnostik (PID)
  • Mikroinjektion von vitrifizierten Eizellen.

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