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Junge oder Mädchen: Kann ich das Geschlecht meines Babys auswählen?

Obwohl es technisch möglich ist, das Geschlecht des Babys mit Hilfe der Präimplantationsdiagnostik auszuwählen, verbietet das spanische Recht die Auswahl des Geschlechts, es sei denn, um die Übertragung von genetischen Krankheiten zu verhindern, die mit dem X-Chromosom verbunden sind, wie etwa die Hämophilie A.
Das Gesetz 14/2006 legt fest, dass die Präimplantationsdiagnostik nur für die Erkennung von schweren genetischen Krankheiten oder Krankheiten angewandt werden darf, die die Lebensfähigkeit des Embryos gefährden, weshalb es die Anwendung dieser Technik zur Auswahl des Geschlechts des zukünftigen Babys ausschließt. Jede Anwendung, die sich von der oben beschriebenen unterscheidet, stellt einen schweren Verstoß dar, der gesetzlich geregelt ist. […]

Kann ich das Geschlecht der Embryonen für meinen Transfer auswählen?

Das menschliche Genom besteht aus 46 Chromosomen: 23 davon sind von unserem Vater und 23 von unserer Mutter vererbt. In diesen Chromosomen ist die gesamte genetische Information unseres Organismus gespeichert. Diese 23 Paare werden aufgeteilt in: 22 Paare namens Autosome, und ein Paar Geschlechtschromosome (X und Y), welche die beiden Geschlechter unterscheiden (Mann XY und Frau XX).
Aus technischer Sicht verfügen wir durch die Anwendung einer Präimplantationsdiagnostik über ein Werkzeug, das die gesamte Chromosomenausstattung des Embryos analysieren kann. Diese Technik, die als CCS (umfassendes Chromosomen-Screening) bekannt ist, erlaubt die Entdeckung von Zugewinnen oder Verlusten jedes Chromosoms des Embryos. So dass wir mit Hilfe des CCS die komplette Ausstattung des Embryos analysieren und bestimmen können, ob keine Überschüsse oder Fehler in der DNA vorliegen, die die geeignete Entwicklung des Embryos verhindern. Doch wenn wir uns außerdem auf die Geschlechtschromosomen konzentrieren, können wir erfahren, ob der analysierte Embryo zwei X-Chromosomen hat, und daher ein Mädchen wird (XX), oder ein X- und ein Y-Chromosom (XY) hat, und ein Junge wird. […]

Eingeschränkte Mobilität und Fruchtbarkeit

Ein Reproduktionsproblem, muss immer mit Sensibilität angegangen werden. Wenn aber außerdem ein Teil des Paares eine Behinderung hat, muss der emotionale Aspekt noch empathischer sein, und die fachärztliche Betrachtung der Auswirkungen, die diese Behinderung mit sich bringen kann, darf nicht vernachlässigt werden.
Im Jahr 2006 haben die Vereinten Nationen (UNO) die Rechte von Menschen mit eingeschränkter Mobilität geregelt, wobei die Rechte von Menschen mit Behinderung auf allen Ebenen der Gesellschaft betrachtet werden, darunter das Recht auf sexuelle Fortpflanzung und Gesundheit.
Am Instituto Bernabeu achten wir darauf, diese Vorgaben zu erfüllen, indem wir unseren Patientinnen die erforderlichen Maßnahmen und Lösungen bieten, die auf jede Situation einer körperlichen Behinderung angepasst sind, sei es aus genetischen (erblichen) Ursachen oder wegen Krankheit oder Unfall, und durch Personalisierung jedes einzelnen Falles in Bezug auf die Fruchtbarkeit. […]

Modernste Technologie in der embryonalen Präimplantationsdiagnostik: Array – CGH

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist die genetische Untersuchung eines Embryos der durch eine IVF-Behandlung gewonnen wurde, vor dessen Implantation in die Gebärmutter. Das Ziel dieser Technik ist Embryonen frei von bestimmten Krankheiten zu erlangen die gesunde Nachkommen zeugen. […]

Wie ist das Verfahren der Embryobiopsie?

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist die genetische Untersuchung eines Embryos vor dessen Implantation in die Gebärmutter. Dank dieser Technik können Chromosomen auf bestimmte Erbkrankheiten untersucht werden. Diese Information hilft bei der Selektion der Embryonen und ist grundlegend für die Geburt eines gesunden Kindes. Aber wie können wir diese Information erhalten?
Bis heute ist die einzige Möglichkeit um genetische Information über einen Embryo zu erhalten durch die Embryobiopsie. Wie ist das Verfahren der Embryobiopsie? […]

Gibt es eine genetische Unvereinbarkeit bei Paaren?

Man schätzt, dass etwa 20% der reproduktiven Probleme genetischen oder chromosomischen Typs sind. Daher sind derzeit die Gentests ein wesentlicher Teil der Fertilitätsstudie bei Paaren, die unsere Praxis mit dem Wunsch nach Nachkommen aufsuchen.
Für die Diagnose von Fruchtbarkeitsproblemen gibt es eine Reihe von genetischen Untersuchungen von großem Nutzen für Paare mit Kinderwunsch. Tests wie der Kariotyp […]

von |29 de September de 2014|Aktualität, Fertilität, Genetik|0 Kommentare

Warum ist es wichtig, eine Zwillings- oder Drillingsschwangerschaft zu vermeiden?

Die Mehrfachschwangerschaft ist, zusammen mit der ovariellen Hyperstimulation, die schwerwiegendste Komplikation bei Fruchtbarkeitsbehandlungen.
Die meisten Paare, die sich künstlichen Befruchtungstechniken unterziehen, sehen eine Mehrfachschwangerschaft als etwas Wünschenswertes, oder gelegentlich als das kleinere Übel an. Zwillingsschwangerschaften, und natürlich um so mehr Drillingsschwangerschaften, sind jedoch mit einer Reihe von Komplikationen verbunden, welche die Geburt eines gesunden Neugeborenen schwierig machen. Vergessen wir nicht, dass die Geburt eines gesunden Babys das einzige Ziel der künstlichen Befruchtungstechniken ist.
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Die Rätsel des ICSI ergründen (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion)

Wir widmen dieses Forum des Instituto Bernabeus einer Technik, welche sehr üblich innerhalb des Labors der Humanreproduktion ist: ICSI oder die intrazytoplasmatische Spermieninjektion. Dazu haben wir dieses Video zur Erläuterung vorbereitet, mit welchem Dr. Jorge Ten anhand einer zugänglichen und nahen Weise erklärt, woraus diese Technik besteht und wie sie durchgeführt wird; die Indikationen,  Weg […]

Array-CGH: Die Wunder des Embryos entdecken. Comprehensive Chromosome Screening (CCS)

Neue Technologien entsprechen einen bemerkenswerten Fortschritt bei der Diagnose der Fruchtbarkeit. Die neueste Entwicklung dieser Techniken lauter Array-CGH.
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Ab 40 Jahren Mutter sein

Heute wissen wir alle, dass die Mutterschaft von Frauen verschoben wird  und somit gemäß dem nationalen Statistikamtnun bei 31 Jahren liegt.

Dies bedeutet, dass der Durchschnitt der Frauen ihr erstes Kind im Alter von 31 Jahren bekommen.

Wenn wir das Alter von 40 Jahren erreichen gibt es immer noch etwa 3% der Frauen die schwanger werden und es noch nicht geworden sind.  Während 3% wenig erscheinen mag, stellt es eine erhebliche Zahl von Paaren dar, die eine multidisziplinäre Unterstützung für das Erreichen der Schwangerschaft benötigen, hin bis zur Gesundheit von Mutter und Kind.

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