Welche Fertilisationstechnik wenn die Anzahl der Eizellen reduziert ist? IVF oder ICSI?

Die geringe Reaktion der Ovarien ist eine zunehmend verbreitet klinische Situation, vor allem durch die verzögerte Mutterschaft mit steigenden Alter, die eine geringere Eierstockreserve zur Folge hat. Bei diesen Patienten ist die Anzahl der gewonnenen Eizellen nach der Punktion meist geringer und somit steht die Wahl der Befruchtungstechnik. Es wird zwischen dem konventionellen IVF oder der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) gewählt (abhängig von der Samenqualität und der Anamnese). […]

Assistierte Reproduktion für Frauen ohne männlichen Partner

In der heutigen Gesellschaft besteht eine steigende Nachfrage an Behandlungen der assistieren Reproduktion bei alleinstehenden Frauen oder Frauen in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft. Aus reproduktionsmedizinischer Perspektive benötigt die Frau lediglich den Zugriff auf männliche Keimzellen (Spermien) um eine Schwangerschaft zu erreichen. Seit einigen Jahren haben gleichgeschlechtliche Paare auf verschiedene Wege versucht das Problem zu lösen, nicht immer ohne persönliche oder rechtliche Risiken oder die die Wahrscheinlichkeit sich mit Infektiösen Krankheiten zu infizieren oder mit Vaterschaftsklagen konfrontiert werden.
Derzeit werden diese Umstände in den Kliniken der assistierten Reproduktion gelöst, indem die Anforderungen in der Praxis sicher und professionell durchgeführt werden.
In der Reproduktionsmedizin wird der Akt des Geschlechtsverkehrs zwischen zwei Menschen getrennt und es werden verschieden Möglichkeiten angeboten um das Ziel einer Schwangerschaft zu erreichen. Sowohl alleinstehende Frauen wie auch gleichgeschlechtliche Paare können zwischen den verschieden Methoden wählen: Insemination mit Spendersamen, IVF (In-vitro-Fertilisation) mit eigenen Eizellen, bei gleichgeschlechtlichen Paaren besteht ebenso die Möglichkeit des Austauschs von Eizellen (wir nennen diese Methode “ROPA” ) eine der Frauen gibt ihre Eizellen, während die andere das Kind austrägt. In diesem Fall sind beide Frauen die Mütter des Kindes (eine biologisch und eine genetisch). Embryoadoption (die Annahme von Embryonen von Paaren die den Kinderwunsch bereits erreicht haben und ihre übrigen Embryonen spenden) oder wenn es nötig ist, die Eizellspende. […]

Die Stiftung Rafael Bernabeu und ihre soziale Berufung

Die Stiftung Rafael Bernabeu, Sozialwerk, des Instituto Bernabeu arbeitet seit 2007, um zur Verbesserung der Gesundheit, des Wohlstands und der wirtschaftlichen Bedingungen der Gesellschaft beizutragen, die sie umgibt. Hilfsprogramme für Patienten mit finanziellen Schwierigkeiten, Stipendien an Studenten oder feste Hilfen an verschiedene NGOs  und akademische und medizinische Institutionen sind nur einige der Aktionen, die es “als Verpflichtung für die Gesellschaft Alicantes” durchführt. Denn für dieses Unternehmen ist die soziale Verantwortung eine Verpflichtung”.
Die Einrichtung enstand beinahe parallel zum Instituto Bernabeu in Alicante, da man aus der beruflichen Praxis der Klinik für Reproduktion und Fruchtbarkeit die Erfordernisse der Gesellschaft zu sehen begann, von der die medizinische Unternehmensgruppe umgeben war. Es war die unmittelbare Realität, die nächste Umgebung, die Menschen, die möglicherweise eines Tages in einer der Einrichtungen der Gruppe betreut werden könnten. Das IB begann, einen Teil seiner Ressourcen zu stiften, die mit dem Wachstum der Einrichtung ebenfalls anwuchsen. Mit der Reife und Solidität des Unternehmen kam auch die Entscheidung, einer Einrichtung Gestalt zu geben, die schon Jahre lang aktiv gewesen war: die Stiftung Rafael Bernabeu entstand so im Januar 2007, in der Kälte des Winters, aber mit dem Ziel, in sehr unterschiedlichen Fällen und Situationen Wärme, Unterstützung und Lösungen zu bieten.
“Unsere Patienten und alle Mitarbeiter des IB sind alle an dieser Hilfe beteiligt, die sich auf die Gesellschaft selbst auswirkt, die unsere Entwicklung ermöglicht hat, und der wir versuchen, die erthaltene Hilfe zurückzugeben”, versichern die Akteure der Stiftung Rafael Bernabeu. Seit ihrer Gründung konzentrieren sich ihre Aktionen, Spenden und Aktivitäten auf drei Achsen: Gesundheit, Ausbildung und finanzielle Hilfe für NGOs. […]

Complete Chromosome Screening (CCS): Zuverlässig und für Embryonen weniger schädlich

Damit sich ein Individuum richtig entwickeln kann benötigt es die Informationen der Gene. Als anschauliches Beispiel vergleichen wir es “mit Büchern (Gene) die mit Tinte (DNA) geschrieben werden”. Die Menge aller Gene befindet sich in den 46 Chromosomen, die wir von unseren Eltern erben. Sie sollten frei von Mängeln oder Fehlern sein, da diese zu schweren Erkrankungen, Fehlbildungen oder Lebensunfähigkeit führen können.
Bei menschlichen Embryonen kommt es häufig zu einem hohen Anteil von Chromosomenanomalien. Besonders ist dies bei Paaren mit Fertilitätsproblemen zu beobachten, sie äußern sich als wiederholte Fehlgeburten oder Implantationsfehler. Auf diese Weise sind IVF Labore vorbereitet und wissen das mit hoher Wahrscheinlichkeit viele Embryonen Chromosomenanomalien tragen.
Nur Embryonen, die keinen Überschuss oder Mangel an DNA haben, sind in der Lage sich gesund zu entwickeln, bis zur Geburt eines gesunden Kindes. Daher ist es wichtig Embryonen richtig auszuwählen und den kompletten Chromosomensatz zu identifizieren damit ein Gesundes Lebewesen entstehen kann. […]

Die nützliche Anwendung des CCS (Complete Chromosome Screening) bei wiederholten Fehlgeburten

Wenn ein Paar die Entscheidung trifft ein Kind zu bekommen, ob auf natürlichem Weg oder durch die Anwendung der Techniken der assistierten Reproduktion, ist eine der Hauptsorgen, dass die Schwangerschaft gut und problemlos verläuft und das Kind gesund zur Welt kommt. In ca. 10 – 15% aller Schwangerschaften treten Fehlgeburten auf. Es wird von “wiederholten Fehlgeburten” gesprochen, wenn es bei zwei oder mehr Schwangerschaften zu einem spontanen Abort gekommen ist.
Der Ursprung der wiederholten Fehlgeburten kann immunologisch, hormonal oder durch die Gebärmutter bedingt sein, aber zweifellos ist die häufigste Ursache bei über 50% der Fällen chromosomal bedingt. […]

PID, PGS und CCS – Was ist der Unterschied?

Die Präimplantationsdiagnostik kurz PID (engl. PGD) ergibt sich aus verschiedenen Untersuchungen die am Embryo durchgeführt werden, bevor er in die mütterliche Gebärmutter eingesetzt wird um mögliche Chromosomenanomalien und/oder genetischen Unregelmäßigkeiten auszuschließen. Zweck dieser Untersuchung ist gesunde Nachkommen zu garantieren und eine übertragbare Krankheit auf die Nachkommen zu verhindern.
Das 21. Jahrhundert war ein großer Fortschritt in der Analyse und Erforschung von Anomalien bei Embryonen. Die Bandbreite der diagnostischen Möglichkeiten und die Zuverlässigkeit der Techniken haben sich enorm verändert und ließen vor einigen Jahren noch nicht erahnen was nun möglich ist. Heut zu tage sind diese Techniken eine Routine geworden und das Instituto Bernabeu zählt zu einer der führenden Kliniken in der Anwendung der genetischen embryonal Diagnostik und bietet damit ihren Patienten die neusten Fortschritte. […]

Die niedrige ovarielle Reaktion-eine Herausforderung mit guter Zukunftsperspektive für das Instituto Bernabeu

Die gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahren waren sehr positiv in Hinblick auf die Durchsetzung von Rechten und Gleichstellungen von Frauen, dies hat aber auch dazu geführt das viele Frauen sich zu einer späten Mutterschaft entscheiden. Doch die Natur versteht diese gesellschaftlichen Veränderungen nicht und so läuft die biologische Uhr in ihrem Rhythmus weiter. Die Folgen dieser Verzögerung der weiblichen Fruchtbarkeit sind sehr verschieden und äußern sich unterschiedlich bei jeder Frau. Dennoch ist es Tatsache, dass die Eierstockreserve sich mit dem Alter der Frau verringert und das die Qualität der Eizellen abnimmt. […]

Die genetische Gesundheit des Embryos, eine auf das Leben angewandte Wissenschaft

Es handelt sich hierbei nicht um Science Fiction, sondern um pure Realität. Es ist die Vereinigung von Reproduktivmedizin und fortgeschrittener Genetik mit dem Ziel, dass unsere Kinder gesund und frei von Krankheiten geboren werden. In der Vergangenheit konzentrierte sich die Medizin auf die Gesundheit der Personen und jetzt ist es uns dank der Genetik und der wissenschaftlichen Forschung möglich einen weiteren Schritt zu gehen und sich auch um die Gesundheit des Embryos zu kümmern.
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Techniken der künstlichen Befruchtung: IVF vs. ICSI

Derzeit gibt es hauptsächlich zwei Techniken der künstlichen Befruchtung, die für eine erfolgreiche In-vitro-Fertilisation angewandt werden. Diese zwei Techniken sind die konventionelle In-vitro-Fertilisation (IVF) und die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI).
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Warum sind nicht alle übrig gebliebenen Embryonen eines Zyklus der In-vitro-Fertilisation für die Tiefkühlung geeignet?

Derzeit ist es bei Behandlungen der In-vitro-Fertilisation nicht außergewöhnlich, am Tag des Embryonentransfers eine erhöhte Zahl an Embryonen von guter Qualität vorzufinden. Für den Transfer in einem frischen Zyklus werden diejenigen Embryonen ausgewählt, die morphologisch und kinetisch die beste Entwicklung aufweisen, und ‘die übrigen’ von guter Qualität können kryokonserviert werden.
Diese ‘übrigen Embryonen’ können von dem Paar dafür verwendet werden, um in Zukunft ein neues Kind zu bekommen, oder falls der Transfer von frischen Embryonen nicht zu einer evolutiven Schwangerschaft geführt hat.
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