Teratozoospermie und männliche Unfruchtbarkeit

Die Teratozoospermie besteht in der Erhöhung des Anteils an anormalen Spermien in einer Samenprobe und wird mit Hilfe eines Seminogramms oder einer Samenanalyse festgelegt.
Gemäß den Kriterien der 5. Ausgabe des Handbuchs der Weltgesundheitsorganisation (WHO) (2010) leidet ein Mann an Teratozoospermie, wenn es in seinem Ejakulat weniger als 4% Spermien mit normaler Form gibt.
Die defekten Spermien werden je nach ihrer […]

Oligozoospermie: Was ist das? Wie kann sie entdeckt werden? Welche Behandlung führt zur Schwangerschaft? Und die Kryptozoospermie?

Die Oligozoospermie besteht in der Anwesenheit einer anormal niedrigen Zahl von Spermien in einer Samenprobe.
Nach den Kriterien der 5. Ausgabe des Handbuchs der Welt-Gesundheitsorganisation (WHO) (2010) muss die normale Konzentration an Spermien in einer Samenprobe größer oder gleich 15 Millionen pro Milliliter sein. Falls die Zahl unterhalb dieser Menge liegt, spricht man von Oligozoospermie, und es wird in Betracht gezogen, dass Fruchtbarkeitsprobleme vorliegen können, wobei sich die Bewertung von mehr als einer Probe zur Bestätigung empfiehlt.
Die Diagnosemethode erfolgt mit Hilfe eines Spermiogramms, bei dem, neben anderen Merkmalen, die Zahl der Spermien pro Milliliter Samen festgestellt wird. […]

Tests zur Feststellung der Fruchtbarkeit des Mannes

Wenn ein Paar Schwierigkeiten hat, eine Schwangerschaft zu erzielen, besteht eine Wahrscheinlichkeit von ungefähr 50%, dass der Ursprung für diese Verzögerung der Schwangerschaft beim Mann zu suchen ist.
Der Hauptgrund der Fruchtbarkeitsprobleme beim Mann ist die niedrige Samenqualität, und daher müssen verschiedene Parameter des Spermas untersucht werden, um diese Samenqualität festzustellen. Besonders wichtig sind zwei Parameter: die Konzentration oder Menge der Spermien im Samen und die deren Motilität, die ausreichend sein muss, um die Eizelle befruchten zu können.
Es gibt verschiedene Schnelltests auf dem Markt, ähnlich wie die Ovulationstests bei der Frau, mit denen die Samenqualität sehr genau bewertet und festgestellt werden kann, ob der Mann fruchtbar ist oder nicht, doch sind diese Tests wirklich nützlich für die Feststellung der Samenqualität? […]

von |2016-10-20T18:32:22+00:0021 de Oktober de 2016|Aktualität, Schwangerschaft, Sterilität, Urologie|0 Kommentare

Techniken zur Gewinnung von Spermien

Derzeit gibt es verschiedene Lösungen, wenn keine Spermien im Ejakulat gefunden werden. Über einen spezialisierten Urologen zu verfügen, erhöht die Möglichkeiten, diese in höherer Anzahl und Qualität zu erzielen.
Was ist TESA (Testicular Sperm Aspiration)?
Diese Frage stellen sich viele Paare bei der Planung einer Behandlung der künstlichen Befruchtung,, wenn das Problem die Abwesenheit von Spermien im Samen (Azoospermie) ist. TESA (Testicular SpermAspiration) ist eine Technik der Gewinnung von Spermien durch eine Hodenpunktion.
Die heutige Urologie erlaubt die Gewinnung von Spermien für Techniken der künstlichen Befruchtung auf mehrfache Weise. In den letzten 10 Jahre haben wir die Möglichkeiten verbessert, dies mit einer geringeren Aggressivität und einer besseren Qualität der erhaltenen Proben in den Fällen zu tun, in denen dies vorher nicht möglich war. Männer, die sich einer Vasektomie unterziehen, Fälle der Verstopfung der Samenwege oder bei Patientinnen mit Mukoviszidose sind übliche Beispiele, bei denen wir geeignete Spermien durch eine einfache Hodenpunktion unter Lokalanästhesie erzielen. Die Biopsie mit ihren verschiedenen Varianten ist in bestimmten Fällen ebenfalls indiziert. Dies sind die Unterschiede: […]

Die Vasektomie – eine Verhütungsmethode für den Mann

Die Vasektomie ist die zuverlässigste Form der Verhütung beim Mann. Es sind schätzungsweise 40-60 Millionen Männer weltweit die ihr Vertrauen in sie setzt. Es ist das am häufigsten verwendete Verhütungsmittel das durch einen chirurgischen Eingriff die endgültige Sterilisation beim Mann bewirkt, wenn die persönliche Familienplanung abgeschlossen ist.
Das Verfahren sollte als ein endgültiger Prozess gesehen werden, es kommt sehr selten zu Komplikationen oder Missglückten Eingriffen. Die Wirksamkeit der Empfängnisverhütung ist nicht direkt nach dem Eingriff mit sofortiger Wirkung deswegen sollte das Paar auch mit der bisherigen Verhütungsweise fortfahren bis die Sterilität erreicht ist. Die Vasektomie ist ein sicherer Eingriff und bringt keine schweren Nebenwirkungen oder langfriste Krankheiten mit sich. Meist sind es Paare, die ihre Familienplanung bereits abgeschlossen haben und über eine sichere Verhütung nachdenken oder Personen, die sexuell aktiv bleiben möchten ohne dabei Kinder zeugen zu können. […]

Der Stress und seine Auswirkungen auf die Unfruchtbarkeit

Die Unfruchtbarkeit  ist ein Problem mit wichtigen emotionalen Folgen für das Paar. Die Tatsache nicht in der Lage zu sein der Genugtuung von einer so wichtigen persönlichen Entwicklung  wie  „Kinder haben“  wirkt sich unmittelbar auf alle Bereiche des Lebens der Patienten.
Das Zentrum der Personen ist betroffen, und verschlechtert erheblich die wichtigsten Aspekte wie das Selbstwertgefühl, zukünftige Pläne, Lebenspartner, Familie, soziales Leben, sexuelle Beziehungen…… Unter diesen Umständen sind weit verbreitet die Gefühle von Angst und Depression. Als ob das nicht genug wäre, wird diese Situation des „Leiden“ in vielen Fällen minimiert und sogar  frivolisiert durch die Gesellschaft die dieses Problem als Unwichtig bezeichnet, und manchmal auch im „positiven“ Aspekt wie mit unangenehmen Kommentare wie “ ohne Kinder geht es ihnen doch bestens…“. […]

Die Rolle des männlichen Faktors in der Infertilität eines Paares

Der Glaube daran, dass Fruchtbarkeitsprobleme zum größten Teil am weiblichen Faktor liegen ist längst überholt. Die neusten Zahlen sprechen für sich: 47% der Fälle von Unfruchtbarkeit sind auf ein Problem beim männlichen Faktor zurück zu führen. Mittlerweile werden bei beiden Teilen des Paars bei ungewollter Kinderlosigkeit sämtliche Tests und Untersuchungen durchgeführt. Die Untersuchung beider Faktoren, sowohl weiblich wie männlich haben sich in allen Fertilitätskliniken etabliert, dennoch besteht weiterhin ein Mangel an Wissen über die Unfruchtbarkeit beim Mann. Was sind die Gründe? Welche Lösungen bieten Fertilitätskliniken in solchen Fällen?
Die häufigsten Probleme bei Männern können “veränderte Samenparameter mit unbekannter Ursache sein“, erklärt das Instituto Bernabeu in Alicante. Dies bezieht sich auf eine niedrige Spermienzahl, eine schlechte Beweglichkeit oder eine veränderte Morphologie des Samens. Darüber hinaus können verschieden andere Probleme auftreten zum Beispiel Infektionen, Erkrankungen oder Erkrankungen genetischer Herkunft, die eine Befruchtung der Eizellen erschweren oder die Qualität der Embryonen beeinträchtigen. […]

Neue Diagnosetechnik für die männliche Sterilität und Verlust an genetischem Material (Mikrodeletionen des Y-Chromosoms).

Wir alle haben 46 Chromosomen: 23 davon sind von unserem Vater und 23 von unserer Mutter vererbt. In diesen Chromosomen sind alle genetischen Informationen unseres Organismus‘ gespeichert. Zwei der 46 sind die Sexualchromosomen, die festlegen, ob wir männlich (XY) oder weiblich (XX) sind. Daher enthält das Y-Chromosom die erforderliche Information, die den Mann von der Frau unterscheidet, sowie für die Bildung von Spermatozoiden.
Das Studium der Mikrodeletionen des Y-Chromosoms besteht darin, zu vergleichen, ob das Y-Chromosom vollständig ist und daher alle erforderlichen Informationen für eine angemessene Produktion von Spermatozoiden enthält, oder ob im Gegenteil der Verlust von kleinen Fragmenten aufgetreten ist. Der Verlust dieser Fragmente führt zu Störungen im Spermiogramm, wodurch wenige (Oligozoospermie) oder sogar überhaupt keine Spermatozoiden (Azoospermie) produziert werden. […]

Bewertungsparameter für die Samenqualität nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Das Spermiogramm ist  ein Grundwerkzeug, dass  die beste Information zur männlichen Fruchtbarkeit gibt, um dann eine individuelle Behandlung  mit der Partnerin zu planen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat neue Angaben im “Laborhandbuch für die Prüfung des menschlichen Samens in Wechselwirkung Sperma-Schleim“ im Jahr 2010 veröffentlicht. Diese Handbücher helfen den Andologie Laboren bei der Auswertung der Qualität des Spermas. Darüber hinaus hat die European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) in Zusammenarbeit mit der WHO ein Programm entwickelt um die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Laboren in der Diagnose und Beurteilung der Samenproben festzustellen und die Kriterien zu vereinheitlichen.

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Umweltverschmutzung, Umweltgifte und Fruchtbarkeit

Wissenschaftliche Forschungen der letzten 15 Jahre zeigen ohne Zweifel, dass Giftstoffe in der Umwelt vor der Empfängnis und während der Schwangerschaft langfristige Auswirkungen auf die reproduktive Gesundheit haben. Ein Beispiel ist die Wirkung von Quecksilber bei Kindern oder der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, welcher bei Männern zu Auffälligkeiten im Sperma sowie zu  einem erhöhten Risiko für Hoden- und Prostatakrebs führen kann, bei Frauen kann es zu Störungen in der pubertären Entwicklung, Fruchtbarkeit und der Menopause führen.

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