Der Stress und seine Auswirkungen auf die Unfruchtbarkeit

Die Unfruchtbarkeit  ist ein Problem mit wichtigen emotionalen Folgen für das Paar. Die Tatsache nicht in der Lage zu sein der Genugtuung von einer so wichtigen persönlichen Entwicklung  wie  „Kinder haben“  wirkt sich unmittelbar auf alle Bereiche des Lebens der Patienten.
Das Zentrum der Personen ist betroffen, und verschlechtert erheblich die wichtigsten Aspekte wie das Selbstwertgefühl, zukünftige Pläne, Lebenspartner, Familie, soziales Leben, sexuelle Beziehungen…… Unter diesen Umständen sind weit verbreitet die Gefühle von Angst und Depression. Als ob das nicht genug wäre, wird diese Situation des „Leiden“ in vielen Fällen minimiert und sogar  frivolisiert durch die Gesellschaft die dieses Problem als Unwichtig bezeichnet, und manchmal auch im „positiven“ Aspekt wie mit unangenehmen Kommentare wie “ ohne Kinder geht es ihnen doch bestens…“. […]

Die Rolle des männlichen Faktors in der Infertilität eines Paares

Der Glaube daran, dass Fruchtbarkeitsprobleme zum größten Teil am weiblichen Faktor liegen ist längst überholt. Die neusten Zahlen sprechen für sich: 47% der Fälle von Unfruchtbarkeit sind auf ein Problem beim männlichen Faktor zurück zu führen. Mittlerweile werden bei beiden Teilen des Paars bei ungewollter Kinderlosigkeit sämtliche Tests und Untersuchungen durchgeführt. Die Untersuchung beider Faktoren, sowohl weiblich wie männlich haben sich in allen Fertilitätskliniken etabliert, dennoch besteht weiterhin ein Mangel an Wissen über die Unfruchtbarkeit beim Mann. Was sind die Gründe? Welche Lösungen bieten Fertilitätskliniken in solchen Fällen?
Die häufigsten Probleme bei Männern können “veränderte Samenparameter mit unbekannter Ursache sein“, erklärt das Instituto Bernabeu in Alicante. Dies bezieht sich auf eine niedrige Spermienzahl, eine schlechte Beweglichkeit oder eine veränderte Morphologie des Samens. Darüber hinaus können verschieden andere Probleme auftreten zum Beispiel Infektionen, Erkrankungen oder Erkrankungen genetischer Herkunft, die eine Befruchtung der Eizellen erschweren oder die Qualität der Embryonen beeinträchtigen. […]

Neue Diagnosetechnik für die männliche Sterilität und Verlust an genetischem Material (Mikrodeletionen des Y-Chromosoms).

Wir alle haben 46 Chromosomen: 23 davon sind von unserem Vater und 23 von unserer Mutter vererbt. In diesen Chromosomen sind alle genetischen Informationen unseres Organismus‘ gespeichert. Zwei der 46 sind die Sexualchromosomen, die festlegen, ob wir männlich (XY) oder weiblich (XX) sind. Daher enthält das Y-Chromosom die erforderliche Information, die den Mann von der Frau unterscheidet, sowie für die Bildung von Spermatozoiden.
Das Studium der Mikrodeletionen des Y-Chromosoms besteht darin, zu vergleichen, ob das Y-Chromosom vollständig ist und daher alle erforderlichen Informationen für eine angemessene Produktion von Spermatozoiden enthält, oder ob im Gegenteil der Verlust von kleinen Fragmenten aufgetreten ist. Der Verlust dieser Fragmente führt zu Störungen im Spermiogramm, wodurch wenige (Oligozoospermie) oder sogar überhaupt keine Spermatozoiden (Azoospermie) produziert werden. […]

Bewertungsparameter für die Samenqualität nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Das Spermiogramm ist  ein Grundwerkzeug, dass  die beste Information zur männlichen Fruchtbarkeit gibt, um dann eine individuelle Behandlung  mit der Partnerin zu planen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat neue Angaben im “Laborhandbuch für die Prüfung des menschlichen Samens in Wechselwirkung Sperma-Schleim“ im Jahr 2010 veröffentlicht. Diese Handbücher helfen den Andologie Laboren bei der Auswertung der Qualität des Spermas. Darüber hinaus hat die European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) in Zusammenarbeit mit der WHO ein Programm entwickelt um die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Laboren in der Diagnose und Beurteilung der Samenproben festzustellen und die Kriterien zu vereinheitlichen.

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Umweltverschmutzung, Umweltgifte und Fruchtbarkeit

Wissenschaftliche Forschungen der letzten 15 Jahre zeigen ohne Zweifel, dass Giftstoffe in der Umwelt vor der Empfängnis und während der Schwangerschaft langfristige Auswirkungen auf die reproduktive Gesundheit haben. Ein Beispiel ist die Wirkung von Quecksilber bei Kindern oder der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, welcher bei Männern zu Auffälligkeiten im Sperma sowie zu  einem erhöhten Risiko für Hoden- und Prostatakrebs führen kann, bei Frauen kann es zu Störungen in der pubertären Entwicklung, Fruchtbarkeit und der Menopause führen.

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Anwendung von Magnetfeldern für die Auswahl von gesunden Spermien zur Befruchtung, MACS (Magnetic Activated Cell Sorting)

Wie wir bereits wissen, ist die Qualität der Spermien einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg einer Behandung der Reproduktions Medizin. Aus diesem Grund nehmen wir im Labor Verbesserungen des Spermas vor, die in erster Linie die Motalität und die Morphologie betreffen. Es werden nur die besten Spermien selektiert. […]

Klinefelter-Syndrom und Fruchtbarkeit. Einheit des Instituto Bernabeu für dessen Behandlung.

Das Klinefelter-Syndrom wird als die meist verbreitete Chromosomenanomalie beim Menschen angesehen, mit einer Häufigkeit von 1 auf 500 bei lebenden männlichen Neugeborenen. Die Betroffenen weisen ein überzähliges X-Chromosom auf, was zu einem primären Hypogonadismus führt, dessen primäre Folgen Unfruchtbarkeit und Hypoandrogenismus sind.

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von |24 de September de 2012|Allgemein, Fertilität, Sterilität, Urologie|0 Kommentare

Multidisziplinäre Einheit des IB für Einnistungsfehler und wiederholte Fehlgeburten

Im Instituto Bernabeu haben wir ein spezielles Programm mit Behandlungsprotokollen entwickelt, um die Fälle von wiederholten Fehlgeburten und wiederholten erfolglosen Behandlungen der assistieren Reproduktion diagnostizieren und erfolgreich therapieren zu können. […]

Die Azoospermie im FIV Labor

Die Azoospermie ist der Fachausdruck für das vollständige Fehlen der Samenreifungszellen und Samenzellen im Ejakulat und wird im allgemeinen als obstrutiv oder sekretorisch eingestuft. Bei der obstruktiven Azoospermie können die Spermien nicht vom Hoden in die Harnröhre und dann weiter in die Samenwege gelangen. Allerdings werden die Spermien weiterhin in den Hoden gebildet (Spermatogenese).

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von |11 de Januar de 2012|Allgemein, Fertilität, Sterilität, Urologie|0 Kommentare