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Junge oder Mädchen: Kann ich das Geschlecht meines Babys auswählen?

Obwohl es technisch möglich ist, das Geschlecht des Babys mit Hilfe der Präimplantationsdiagnostik auszuwählen, verbietet das spanische Recht die Auswahl des Geschlechts, es sei denn, um die Übertragung von genetischen Krankheiten zu verhindern, die mit dem X-Chromosom verbunden sind, wie etwa die Hämophilie A.
Das Gesetz 14/2006 legt fest, dass die Präimplantationsdiagnostik nur für die Erkennung von schweren genetischen Krankheiten oder Krankheiten angewandt werden darf, die die Lebensfähigkeit des Embryos gefährden, weshalb es die Anwendung dieser Technik zur Auswahl des Geschlechts des zukünftigen Babys ausschließt. Jede Anwendung, die sich von der oben beschriebenen unterscheidet, stellt einen schweren Verstoß dar, der gesetzlich geregelt ist. […]

Cytomegalovirus (CMV): Was ist das? Wie wird es übertragen? Welches sind die Symptome? Wie wird es behandelt?

Das Cytomegalovirus (CMV) ist ein Virus, das zur Familie der Herpesviren gehört. Zu dieser Familie gehören auch das Varizella-, das Herpes-simplex- und das Mononukleose-Virus.
Die Infektion durch das CMV ist sehr verbreitet, da sie in der ganzen Welt vorkommt, und kann jeden Menschen befallen. Im Allgemeinen handelt es sich um eine Infektion, die kein schweres Gesundheitsproblem darstellt. Wenn das Virus den Körper eines Menschen einmal befällt, verbleibt es dort das ganze Leben lang. Tatsächlich bleibt es normalerweise lange Zeit inaktiv oder latent, und scheint sich nicht zu reaktivieren, es sei denn, das Abwehrsystem (Immunsystem) unseres Körpers ist geschwächt. Die meisten Menschen, die von diesem Virus infiziert werden und kein schweres Gesundheitsproblem haben, weisen normalerweise keine Symptome auf, die auf eine CMV-Infektion hindeuten. Falls doch Symptome auftreten, können dies Fieber, entzündete Ganglien, Muskelschmerzen oder Müdigkeit sein. […]

Techniken zur Gewinnung von Spermien

Derzeit gibt es verschiedene Lösungen, wenn keine Spermien im Ejakulat gefunden werden. Über einen spezialisierten Urologen zu verfügen, erhöht die Möglichkeiten, diese in höherer Anzahl und Qualität zu erzielen.
Was ist TESA (Testicular Sperm Aspiration)?
Diese Frage stellen sich viele Paare bei der Planung einer Behandlung der künstlichen Befruchtung,, wenn das Problem die Abwesenheit von Spermien im Samen (Azoospermie) ist. TESA (Testicular SpermAspiration) ist eine Technik der Gewinnung von Spermien durch eine Hodenpunktion.
Die heutige Urologie erlaubt die Gewinnung von Spermien für Techniken der künstlichen Befruchtung auf mehrfache Weise. In den letzten 10 Jahre haben wir die Möglichkeiten verbessert, dies mit einer geringeren Aggressivität und einer besseren Qualität der erhaltenen Proben in den Fällen zu tun, in denen dies vorher nicht möglich war. Männer, die sich einer Vasektomie unterziehen, Fälle der Verstopfung der Samenwege oder bei Patientinnen mit Mukoviszidose sind übliche Beispiele, bei denen wir geeignete Spermien durch eine einfache Hodenpunktion unter Lokalanästhesie erzielen. Die Biopsie mit ihren verschiedenen Varianten ist in bestimmten Fällen ebenfalls indiziert. Dies sind die Unterschiede: […]

Warum gibt es Embryonen, die während ihrer Entwicklung in vitro blockiert werden?

Es können mehrere Faktoren an den Blockadeprozessen während der embryonalen Entwicklung beteiligt sein, die zum Ausbleiben der Zellteilung führen, und daher zu der Unfähigkeit, die Embryonen in der Gebärmutter zu implantieren und eine Schwangerschaft herbeizuführen.
Als erstes gilt: die Bedingungen der Kultur sind wesentlich.  Die in vitro gezüchteten Embryon19en werden einer Reihe von künstlichen Bedingungen ausgesetzt, die nicht in vivo anfallen, und die immer suboptimal sein werden, so dass Blockaden von Embryonen erfolgen können, die zunächst überlebensfähig waren. In den letzten Jahren wurden große Bemühungen darauf verwandt, das Geschehen im Mutterleib nachzustellen und es auf die Prozesse im Labor zu extrapolieren. Vor allem wurde die Konzentration von Sauerstoff in den Brutkästen reduziert, und zwar von 20 auf 5%, und die Zusammensetzung der Kulturmedien wurde verbessert. All dies hat zusammen mit einer umfassenden Überwachung des pH-Werts und der osmotischen Konzentration, dazu geführt, dass wir routinemäßig eine verlängerte Kultur der Embryonen bis zur Phase des Blastozysten durchführen können, um eine bessere Auswahl zu erzielen und die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen. […]

Kann ich das Geschlecht der Embryonen für meinen Transfer auswählen?

Das menschliche Genom besteht aus 46 Chromosomen: 23 davon sind von unserem Vater und 23 von unserer Mutter vererbt. In diesen Chromosomen ist die gesamte genetische Information unseres Organismus gespeichert. Diese 23 Paare werden aufgeteilt in: 22 Paare namens Autosome, und ein Paar Geschlechtschromosome (X und Y), welche die beiden Geschlechter unterscheiden (Mann XY und Frau XX).
Aus technischer Sicht verfügen wir durch die Anwendung einer Präimplantationsdiagnostik über ein Werkzeug, das die gesamte Chromosomenausstattung des Embryos analysieren kann. Diese Technik, die als CCS (umfassendes Chromosomen-Screening) bekannt ist, erlaubt die Entdeckung von Zugewinnen oder Verlusten jedes Chromosoms des Embryos. So dass wir mit Hilfe des CCS die komplette Ausstattung des Embryos analysieren und bestimmen können, ob keine Überschüsse oder Fehler in der DNA vorliegen, die die geeignete Entwicklung des Embryos verhindern. Doch wenn wir uns außerdem auf die Geschlechtschromosomen konzentrieren, können wir erfahren, ob der analysierte Embryo zwei X-Chromosomen hat, und daher ein Mädchen wird (XX), oder ein X- und ein Y-Chromosom (XY) hat, und ein Junge wird. […]

Tabelle der Beta-hCG Werte

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Beta-hCG ist ein Hormon (humanes Choriongonadotropin), ein Glykoprotein, dass hauptsächlich von den embryonalen Trophoblastzellen kurz nach der Implantation in der Gebärmutter gebildet wird. Der rasche Anstieg des hCG-Werts nach der Empfängnis ist ein sicherer Marker für eine frühe Bestätigung der Schwangerschaft. Es ist auch ein häufig verwendeter Parameter als Überwachung für eine normale Entwicklung der Schwangerschaft.

Physiologisch betrachtet erhält Beta-hCG den Gelbkörper, der wiederum die Synthese von Progesteron und Östrogen ermöglicht. Progesteron begünstigt den Aufbau der Blutgefäße und Kapillaren, die für eine richtige Entwicklung und Wachstums des Fötus sorgen.

Der hCG-Wert kann im Blut und Urin gemessen werden.

Urintests haben eine Nachweisgrenze von 20 bis 100mU/ml abhängig vom Hersteller des Tests. Es ist ratsam den ersten Morgenurin zu verwenden, insbesondere im frühen Schwangerschaftsstadium, da ein zu verdünnter Urin falsche Negativwerte angeben kann.

Die Bestimmung des hCG im Blut kann niedrige Werte wie 5 mlU/ ml anzeigen und ermöglicht die Quantifizierung des Konzentration des Hormons.

Bei Mehrlingsschwangerschaften sind die hCG-Werte zwischen 30% und 50% höher als bei Schwangerschaften eines einzelnen Fötus. Dennoch sollte die Bestätigung einer Mehrlingsschwangerschaft durch eine Ultraschalluntersuchung erfolgen.
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Vor- und Nachteile des Embryotransfers am 3. oder 5. Tag.

Die Entscheidung an welchem Tag der Embryotransfer stattfinden soll, ist seit langem ein umstrittenes Thema, dass noch immer viele Zweifel birgt.
Im Grunde ist die Embryokultur ein Auswahlprozess. Während dieser Phase wird die Entwicklung der Embryonen beurteilt und überprüft, welcher von ihnen ein besseres Einnistungs-Potential aufweist. […]

Fettleibigkeit und embryonaler Implantationsfehler

Seit einiger Zeit weiß man, dass bei Patientinnen mit Übergewicht verstärkt reproduktive Probleme und das Risiko einer Fehlgeburt auftreten.
Die Schwierigkeit, eine Schwangerschaft glücklich zu Ende zuführen, erhöht sich noch mehr, wenn zur Fettleibigkeit noch Krankheiten wie Diabetes, Schilddrüsenprobleme und andere Stoffwechselerkrankungen (siehe nähere Information über Endokrinologie und Schwangerschaft).
Doch wenig wusste man bisher über eine direkte Auswirkung der Fettleibigkeit auf die endometriale Empfänglichkeit, die eine angemessene Embryonenimplantation gestattet oder nicht. […]

Wiederholte Fehlgeburten: Ein Drama mit Lösung

Zweifellos ist eine der schmerzhalftesten Situationen, denen sich ein Paar mit Kinderwunsch ausgesetzt sieht, die Fehlgeburt. Das Leiden ist um so größer in Fällen, in denen Fruchtbarkeitsbehandlungen wie In-Vitro-Fertilisation, künstliche Befruchtung oder Eizellenspenden vorausgegangen sind.
Fehlgeburten sind nicht immer das Produkt einer Erkrankung oder zugrunde liegenden Anomalie. Sie können eine Reaktion der Natur darstellen, die die Entwicklung eines anomalen Embryos  blockiert. So findet man bei der Untersuchung des Gewebes der Fehlgeburt einen hohen Prozentsatz an Chromosomenanomalien. […]

Wie ist das Verfahren der Embryobiopsie?

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist die genetische Untersuchung eines Embryos vor dessen Implantation in die Gebärmutter. Dank dieser Technik können Chromosomen auf bestimmte Erbkrankheiten untersucht werden. Diese Information hilft bei der Selektion der Embryonen und ist grundlegend für die Geburt eines gesunden Kindes. Aber wie können wir diese Information erhalten?
Bis heute ist die einzige Möglichkeit um genetische Information über einen Embryo zu erhalten durch die Embryobiopsie. Wie ist das Verfahren der Embryobiopsie? […]