Welche Fertilisationstechnik wenn die Anzahl der Eizellen reduziert ist? IVF oder ICSI?

Die geringe Reaktion der Ovarien ist eine zunehmend verbreitet klinische Situation, vor allem durch die verzögerte Mutterschaft mit steigenden Alter, die eine geringere Eierstockreserve zur Folge hat. Bei diesen Patienten ist die Anzahl der gewonnenen Eizellen nach der Punktion meist geringer und somit steht die Wahl der Befruchtungstechnik. Es wird zwischen dem konventionellen IVF oder der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) gewählt (abhängig von der Samenqualität und der Anamnese). […]

Allein erziehende Mutter auf eigenen Wunsch

Das Aufkommen von  neuen Familienmodellen in den letzten Jahrzehnten stellt eine der großen gesellschaftlichen Veränderungen in der ganzen Welt dar. Unter den neuen Modellen gehört die Ein-Eltern-Familie  zu derjenigen, die aus verschiedenen Gründen vorherrschen.
Wir sprechen in diesem Fall von einer Ein-Eltern-Familie, bei der die Frau beschlossen hat, allein Mutter zu werden, was von der wissenschaftlichen Gemeinschaft […]

Kryokonservierten Embryonen: wirkt sich die Lagerzeit auf der Bank später auf die Lebensfähigkeit aus?

Es ist schon fast 30 Jahren her seit der ersten Schwangerschaft  mit der Anwendung von  Kryokonservierten Embryonen  (Trounson y Mohr, 1983). Seiten wächst ihre Anzahl zunehmend in allen  Zentren der assistierten Reproduktion vor allem durch die Optimierung  der Fortpflanzung Behandlungen. Es geht darum das in einem einzigen Zyklus der Ovarien Stimulation, eine ausreichende Anzahl von Embryonen guter Qualität erhalten werden, für die Übertragung im  frischen Zustand sowie zur Kryokonservierung. Diese Embryonen können für künftige Versuche von Schwangerschaft verwendet werden, das Paar kann beschließen, sie zu reproduktiven Zwecken zu spenden,  sie für konkrete Forschungsprojekte benennen, oder sie zu entsorgen. […]

Assistierte Reproduktion für Frauen ohne männlichen Partner

In der heutigen Gesellschaft besteht eine steigende Nachfrage an Behandlungen der assistieren Reproduktion bei alleinstehenden Frauen oder Frauen in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft. Aus reproduktionsmedizinischer Perspektive benötigt die Frau lediglich den Zugriff auf männliche Keimzellen (Spermien) um eine Schwangerschaft zu erreichen. Seit einigen Jahren haben gleichgeschlechtliche Paare auf verschiedene Wege versucht das Problem zu lösen, nicht immer ohne persönliche oder rechtliche Risiken oder die die Wahrscheinlichkeit sich mit Infektiösen Krankheiten zu infizieren oder mit Vaterschaftsklagen konfrontiert werden.
Derzeit werden diese Umstände in den Kliniken der assistierten Reproduktion gelöst, indem die Anforderungen in der Praxis sicher und professionell durchgeführt werden.
In der Reproduktionsmedizin wird der Akt des Geschlechtsverkehrs zwischen zwei Menschen getrennt und es werden verschieden Möglichkeiten angeboten um das Ziel einer Schwangerschaft zu erreichen. Sowohl alleinstehende Frauen wie auch gleichgeschlechtliche Paare können zwischen den verschieden Methoden wählen: Insemination mit Spendersamen, IVF (In-vitro-Fertilisation) mit eigenen Eizellen, bei gleichgeschlechtlichen Paaren besteht ebenso die Möglichkeit des Austauschs von Eizellen (wir nennen diese Methode “ROPA” ) eine der Frauen gibt ihre Eizellen, während die andere das Kind austrägt. In diesem Fall sind beide Frauen die Mütter des Kindes (eine biologisch und eine genetisch). Embryoadoption (die Annahme von Embryonen von Paaren die den Kinderwunsch bereits erreicht haben und ihre übrigen Embryonen spenden) oder wenn es nötig ist, die Eizellspende. […]

Der Stress und seine Auswirkungen auf die Unfruchtbarkeit

Die Unfruchtbarkeit  ist ein Problem mit wichtigen emotionalen Folgen für das Paar. Die Tatsache nicht in der Lage zu sein der Genugtuung von einer so wichtigen persönlichen Entwicklung  wie  „Kinder haben“  wirkt sich unmittelbar auf alle Bereiche des Lebens der Patienten.
Das Zentrum der Personen ist betroffen, und verschlechtert erheblich die wichtigsten Aspekte wie das Selbstwertgefühl, zukünftige Pläne, Lebenspartner, Familie, soziales Leben, sexuelle Beziehungen…… Unter diesen Umständen sind weit verbreitet die Gefühle von Angst und Depression. Als ob das nicht genug wäre, wird diese Situation des „Leiden“ in vielen Fällen minimiert und sogar  frivolisiert durch die Gesellschaft die dieses Problem als Unwichtig bezeichnet, und manchmal auch im „positiven“ Aspekt wie mit unangenehmen Kommentare wie “ ohne Kinder geht es ihnen doch bestens…“. […]

Die nützliche Anwendung des CCS (Complete Chromosome Screening) bei wiederholten Fehlgeburten

Wenn ein Paar die Entscheidung trifft ein Kind zu bekommen, ob auf natürlichem Weg oder durch die Anwendung der Techniken der assistierten Reproduktion, ist eine der Hauptsorgen, dass die Schwangerschaft gut und problemlos verläuft und das Kind gesund zur Welt kommt. In ca. 10 – 15% aller Schwangerschaften treten Fehlgeburten auf. Es wird von “wiederholten Fehlgeburten” gesprochen, wenn es bei zwei oder mehr Schwangerschaften zu einem spontanen Abort gekommen ist.
Der Ursprung der wiederholten Fehlgeburten kann immunologisch, hormonal oder durch die Gebärmutter bedingt sein, aber zweifellos ist die häufigste Ursache bei über 50% der Fällen chromosomal bedingt. […]

Der erste Kontakt

Sobald uns ein neues Patientenpaar mit Fertilitätsproblemen aufsucht ist es besonders wichtig eine detaillierte Krankengeschichte zu erstellen und ein Gespräch mit dem Facharzt zu führen. In diesem Gespräch wird versucht sämtliche Faktoren aus der Vergangenheit und der Gegenwart zu besprechen um mögliche Gründe der ungewollten Kinderlosigkeit des Paares zu erfahren. Wir möchten versuchen jedes Paar bestmöglich kennenzulernen.
Ein gutes und tiefgehendes Gespräch hilft dabei zu orientieren was die Ursache für die ungewollte Kinderlosigkeit der Patienten sein kann und Lösungen anzubieten. Zudem können schon gezielte Diagnosetests durchgeführt werden.
Beginnend mit der Frau ist es wichtig sie über ihre Familie zu befragen, ob Eltern oder Geschwister Fertilitätsprobleme hatten, ob es Fehlgeburten gab, oder eine Erbkrankheit in der Familie auftritt. Viele medizinische Probleme werden nicht vererbt aber dennoch kommen sie häufig in bestimmten Familiengruppen vor. […]

Oozyten Akkumulation bei Patienten mit schwacher Ovariellen Reaktion.

Die Zahl der erhaltenen Oozyten ist ein Faktor der Vorhersage und der Schlüssel von In-Vitro-Befruchtung (FIV) Behandlung. Bis man eine Anzahl von 6-8 Oozyten erhält, die Chancen sind höher je größer die Anzahl der extrahierten Oozyten.
Dies macht das die Versorgung der Patienten mit schwacher Reaktion besonders sorgfältig gehandhabt werden muss, sowohl in der Auswahl des Protokoll der Eierstock Stimulation wie im Verfahren des Sammeln und Umgang mit den Oozyten im Labor.
Während viele dieser Patienten von der Anwendung der spezifischen Stimulation Protokolle und die Verwendung mit Zusatzstoff-Therapien profitieren, werden einige andere widerspenstig sein und  eine sehr  schwache Reaktion haben.
Das Aufkommen der Vitrifikation als erfolgreich Technik des einfrieren von Eizellen einfrieren sowohl der Oozyten wie auch der Embryo, hat neue Erwartungen bei Patienten mit niedrigen Reaktion eröffnet angesichts der Möglichkeit der Ansammlung von Vitrifizierten Oozyten aus vorherigen Stimulationen. Auf diese Art nach der Gewinnung der zwischen 6 oder 8 Oozyten wird der Prozess zur Befruchtung eingeleitet, mit einer günstigeren Vorhersage da sie über eine Anzahl von Oozyten verfügt ähnlich der Patient mit normalen Reaktion. […]

PID, PGS und CCS – Was ist der Unterschied?

Die Präimplantationsdiagnostik kurz PID (engl. PGD) ergibt sich aus verschiedenen Untersuchungen die am Embryo durchgeführt werden, bevor er in die mütterliche Gebärmutter eingesetzt wird um mögliche Chromosomenanomalien und/oder genetischen Unregelmäßigkeiten auszuschließen. Zweck dieser Untersuchung ist gesunde Nachkommen zu garantieren und eine übertragbare Krankheit auf die Nachkommen zu verhindern.
Das 21. Jahrhundert war ein großer Fortschritt in der Analyse und Erforschung von Anomalien bei Embryonen. Die Bandbreite der diagnostischen Möglichkeiten und die Zuverlässigkeit der Techniken haben sich enorm verändert und ließen vor einigen Jahren noch nicht erahnen was nun möglich ist. Heut zu tage sind diese Techniken eine Routine geworden und das Instituto Bernabeu zählt zu einer der führenden Kliniken in der Anwendung der genetischen embryonal Diagnostik und bietet damit ihren Patienten die neusten Fortschritte. […]

Genetik bei vorzeitiger Ovarialinsuffizienz und Menopause

Die Eizelle ist das weibliche Gamet. Sie ist die Zelle, die nach der Befruchtung durch ein Spermium den Embryo wachsen lässt. Beim Menschen ist die Anzahl der Eizellen über die eine Frau während ihres Lebens verfügt nicht unendlich, denn jede Frau wird mit einer begrenzten Anzahl geboren. Diese Eizellen werden nach und nach mit jeder Periode bis zur vollständigen Erschöpfung in den Wechseljahren verbraucht.
Es wird von Ovarialinsuffizienz gesprochen, wenn die Menstruation ausbleibt und es zu einer vorzeitigen Erschöpfung der Eizellen kommt, vor der natürlichen Beendigung der Funktion der Eierstöcke (mit ca. 50 Jahren). Sollte eine Frau dennoch über Eizellen verfügen, obwohl sie an Ovarialinsuffizienz leidet so reagieren diese meist nicht ausreichend auf die Hormone, die für Entwicklung und Reifung verantwortlich sind.
Eine frühzeitige Ovarialinsuffizienz kann schwerwiegende Folgen für eine Frau haben:

Ihre Fruchtbarkeit: Diese Frauen sind nicht in der Lage auf natürliche Weise schwanger zu werden und benötigen Hilfe durch die Techniken der assistierten Reproduktion. Darüber hinaus haben diese Patientinnen ein hohes Risiko, dass ihre Eizellen nicht auf eine IVF-Behandlung reagieren und ihren Erfolg gefährden.
Auf der anderen Seite bestehen durch das Fehlen bestimmter weiblicher Hormone aufgrund der niedrigen Eierstockaktivität Gesundheitsrisiken an Herzerkrankungen oder Osteoporose zu erkranken.

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