Welche Fertilisationstechnik wenn die Anzahl der Eizellen reduziert ist? IVF oder ICSI?

Die geringe Reaktion der Ovarien ist eine zunehmend verbreitet klinische Situation, vor allem durch die verzögerte Mutterschaft mit steigenden Alter, die eine geringere Eierstockreserve zur Folge hat. Bei diesen Patienten ist die Anzahl der gewonnenen Eizellen nach der Punktion meist geringer und somit steht die Wahl der Befruchtungstechnik. Es wird zwischen dem konventionellen IVF oder der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) gewählt (abhängig von der Samenqualität und der Anamnese). […]

Das Instituto Bernabeu beginnt mit der Studie einer neuen Behandlung für Patienten mit niedriger ovarieller Reaktion

Ab Januar 2016 wird das Instituto Bernabeu eine klinische Studie beginnen, die kostenlos sein wird für Patienten, die für die Studie geeignet sind, um die Wirksamkeit der Behandlung bei Patienten mit niedriger Reaktion auf die Stimulation der Eierstöcke zu bewerten.
Die Studie, die bereits von der spanischen Arzneimittelbehörde genehmigt und im Register des National Institute of Health in den USA veröffentlicht wurde, besteht darin, die Reaktion der Eierstöcke mit zwei verschiedenen Stimulationsprotokollen zu vergleichen. Es wird mit einem Zyklus mit der Einnahme der herkömmlichen Medikamente begonnen. Danach folgt die Stimulation mit den neuen Medikamenten wenn die Ovulation bestätigt worden ist. […]

Kryokonservierten Embryonen: wirkt sich die Lagerzeit auf der Bank später auf die Lebensfähigkeit aus?

Es ist schon fast 30 Jahren her seit der ersten Schwangerschaft  mit der Anwendung von  Kryokonservierten Embryonen  (Trounson y Mohr, 1983). Seiten wächst ihre Anzahl zunehmend in allen  Zentren der assistierten Reproduktion vor allem durch die Optimierung  der Fortpflanzung Behandlungen. Es geht darum das in einem einzigen Zyklus der Ovarien Stimulation, eine ausreichende Anzahl von Embryonen guter Qualität erhalten werden, für die Übertragung im  frischen Zustand sowie zur Kryokonservierung. Diese Embryonen können für künftige Versuche von Schwangerschaft verwendet werden, das Paar kann beschließen, sie zu reproduktiven Zwecken zu spenden,  sie für konkrete Forschungsprojekte benennen, oder sie zu entsorgen. […]

Wann und warum wird eine Embryobiopsie durchgeführt?

Während einer Behandlung der assistierten Reproduktion sollten nur die besten Embryonen ausgewählt werden, die später in den Uterus der Frau transferiert werden. Die Art der Selektion beruht vorerst nur auf den äußeren Aspekten des Embryos, bevor er transferiert wird. Es wird versucht bis zum 5. Tag der Embryokultur zu warten um Embryonen mit dem stärksten Potential zu erreichen und gleichzeitig die beste Synchronisation mit dem Aufbau des Endometriums (der Gebärmutterschleimhaut).
In bestimmten Fällen kann diese Auswahl durch ein umfassendes Chromosomen Screening (CCS) unterstützt werden. Mit dieser Technik können wir bestimmen, ob ein Embryo über eine korrekte Anzahl von Chromosomen verfügt und damit chromosomal gesund ist und keine Chromosomenanomalien aufweist. Dem nach haben wir eine morphologische Auswahl (Beurteilung äußerlicher Aspekte) und eine chromosomale Auswahl (Beurteilung interner Aspekte).
Um einen Embryo genetisch zu untersuchen, müssen Zellen entnommen werden. Dabei wird der Embryo nicht geschadet und entwickelt sich auch nach der Implantation normal weiter. Die Biopsie Techniken haben sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt, um den Prozess zu optimieren. […]

Das Instituto Bernabeu stärkt seine Position als europäische Referenz im Bereich Forschung und Entwicklung auf dem jährlichen Kongress des “British Fertility Society”

Am 7. und 8. Januar fand in Newcastle (UK) eines der wichtigsten Zusammentreffen im Bereich der Fertilitätsmedizin und der assistierten Reproduktion statt, der jährliche Kongress der “British Fertility Society” (BSF). Der wissenschaftliche Ausschuss hatte insgesamt 11 Forschungsprojekte des Instituto Bernabeu angenommen. Die Themen waren: Niedrige ovarielle Reaktion – Eine Pathologie die bei Frauen mit Kinderwunsch mit dem fortgeschrittenen Alter assoziiert wird, Implantationsversagen von Embryonen und die Auswirkung der Genetik bei Fortpflanzungsproblemen. […]

Assistierte Reproduktion für Frauen ohne männlichen Partner

In der heutigen Gesellschaft besteht eine steigende Nachfrage an Behandlungen der assistieren Reproduktion bei alleinstehenden Frauen oder Frauen in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft. Aus reproduktionsmedizinischer Perspektive benötigt die Frau lediglich den Zugriff auf männliche Keimzellen (Spermien) um eine Schwangerschaft zu erreichen. Seit einigen Jahren haben gleichgeschlechtliche Paare auf verschiedene Wege versucht das Problem zu lösen, nicht immer ohne persönliche oder rechtliche Risiken oder die die Wahrscheinlichkeit sich mit Infektiösen Krankheiten zu infizieren oder mit Vaterschaftsklagen konfrontiert werden.
Derzeit werden diese Umstände in den Kliniken der assistierten Reproduktion gelöst, indem die Anforderungen in der Praxis sicher und professionell durchgeführt werden.
In der Reproduktionsmedizin wird der Akt des Geschlechtsverkehrs zwischen zwei Menschen getrennt und es werden verschieden Möglichkeiten angeboten um das Ziel einer Schwangerschaft zu erreichen. Sowohl alleinstehende Frauen wie auch gleichgeschlechtliche Paare können zwischen den verschieden Methoden wählen: Insemination mit Spendersamen, IVF (In-vitro-Fertilisation) mit eigenen Eizellen, bei gleichgeschlechtlichen Paaren besteht ebenso die Möglichkeit des Austauschs von Eizellen (wir nennen diese Methode “ROPA” ) eine der Frauen gibt ihre Eizellen, während die andere das Kind austrägt. In diesem Fall sind beide Frauen die Mütter des Kindes (eine biologisch und eine genetisch). Embryoadoption (die Annahme von Embryonen von Paaren die den Kinderwunsch bereits erreicht haben und ihre übrigen Embryonen spenden) oder wenn es nötig ist, die Eizellspende. […]

Der Stress und seine Auswirkungen auf die Unfruchtbarkeit

Die Unfruchtbarkeit  ist ein Problem mit wichtigen emotionalen Folgen für das Paar. Die Tatsache nicht in der Lage zu sein der Genugtuung von einer so wichtigen persönlichen Entwicklung  wie  „Kinder haben“  wirkt sich unmittelbar auf alle Bereiche des Lebens der Patienten.
Das Zentrum der Personen ist betroffen, und verschlechtert erheblich die wichtigsten Aspekte wie das Selbstwertgefühl, zukünftige Pläne, Lebenspartner, Familie, soziales Leben, sexuelle Beziehungen…… Unter diesen Umständen sind weit verbreitet die Gefühle von Angst und Depression. Als ob das nicht genug wäre, wird diese Situation des „Leiden“ in vielen Fällen minimiert und sogar  frivolisiert durch die Gesellschaft die dieses Problem als Unwichtig bezeichnet, und manchmal auch im „positiven“ Aspekt wie mit unangenehmen Kommentare wie “ ohne Kinder geht es ihnen doch bestens…“. […]

Die nützliche Anwendung des CCS (Complete Chromosome Screening) bei wiederholten Fehlgeburten

Wenn ein Paar die Entscheidung trifft ein Kind zu bekommen, ob auf natürlichem Weg oder durch die Anwendung der Techniken der assistierten Reproduktion, ist eine der Hauptsorgen, dass die Schwangerschaft gut und problemlos verläuft und das Kind gesund zur Welt kommt. In ca. 10 – 15% aller Schwangerschaften treten Fehlgeburten auf. Es wird von “wiederholten Fehlgeburten” gesprochen, wenn es bei zwei oder mehr Schwangerschaften zu einem spontanen Abort gekommen ist.
Der Ursprung der wiederholten Fehlgeburten kann immunologisch, hormonal oder durch die Gebärmutter bedingt sein, aber zweifellos ist die häufigste Ursache bei über 50% der Fällen chromosomal bedingt. […]

Die Rolle des männlichen Faktors in der Infertilität eines Paares

Der Glaube daran, dass Fruchtbarkeitsprobleme zum größten Teil am weiblichen Faktor liegen ist längst überholt. Die neusten Zahlen sprechen für sich: 47% der Fälle von Unfruchtbarkeit sind auf ein Problem beim männlichen Faktor zurück zu führen. Mittlerweile werden bei beiden Teilen des Paars bei ungewollter Kinderlosigkeit sämtliche Tests und Untersuchungen durchgeführt. Die Untersuchung beider Faktoren, sowohl weiblich wie männlich haben sich in allen Fertilitätskliniken etabliert, dennoch besteht weiterhin ein Mangel an Wissen über die Unfruchtbarkeit beim Mann. Was sind die Gründe? Welche Lösungen bieten Fertilitätskliniken in solchen Fällen?
Die häufigsten Probleme bei Männern können “veränderte Samenparameter mit unbekannter Ursache sein“, erklärt das Instituto Bernabeu in Alicante. Dies bezieht sich auf eine niedrige Spermienzahl, eine schlechte Beweglichkeit oder eine veränderte Morphologie des Samens. Darüber hinaus können verschieden andere Probleme auftreten zum Beispiel Infektionen, Erkrankungen oder Erkrankungen genetischer Herkunft, die eine Befruchtung der Eizellen erschweren oder die Qualität der Embryonen beeinträchtigen. […]

Die Möglichkeit der Vermeidung einer schweren Krankheit für unsere Kinder: Studie über Träger von rezessiven Krankheiten

Die rezessiven Krankheiten sind Erbkrankheiten. Sie weisen keine sehr hohe Prävalenz auf, sind jedoch häufig schwer und unheilbar. Sie haben die Besonderheit, dass eine Person Träger der Krankheit sein kann, ohne dass dies ein gesundheitliches Problem für diese Person darstellt. Dies nennt man einen “gesunden Träger”.
Aus diesem Grund ist ihre Diagnostik besonders schwierig, denn wir finden Familien, bei denen es komplette Generationen ohne die Krankheit gibt, oder bei denen sie niemals zuvor aufgetreten ist. Daher war es bis vor kurzem unmöglich oder sehr schwierig zu wissen, ob man Träger de Krankheit ist oder nicht. […]